Leipziger Buchmesse 2017 – Wir sind dabei!

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Vom 23. bis zum 26. März öffnet die Leipziger Buchmesse inklusive ihrem seit 25 Jahren größten Lesefest Europas, „Leipzig Liest”, wieder ihre Tore. Seit jeher locken Messe und Lesefest mit einer einzigartigen Mischung von vielfältigen Veranstaltungen, begeisterungsfähigem Publikum und außergewöhlichen Orten zahlreiche Besucher und Veranstalter in die Stadt und so sind auch wir dieses Jahr mit dabei!

Hier findet ihr uns: Halle 5, G 401


Unsere Veranstaltungen


 

Fr., 24.03., 14 Uhr [Lesung und Gespräch]
„Grenzenlosigkeit von Courage und Mutlosigkeit“

[Forum Literatur ‚Buch aktuell‘: Halle 3, Stand E401]

Christine Belakhdar und Gudrun Ingratubun stellen zwei ihrer übersetzten Werke vor:

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Die letzte Nacht des Emir“: Realität und Fiktion werden hier ineinander verflochten – es handelt sich dennoch weder um eine Biographie, noch um einen historischen Abriss. Zum Mittelpunkt der Erzählung macht Djemaï vielmehr die menschliche Größe des Emir Abdelkader – eines Mannes, der seiner Zeit voraus war, voller Offenheit, Toleranz und Respekt.
Mehr zum Buch: http://sujetverlag.de/buecher/die-letzte-nacht-des-emir/gebunden_cover_vorne_mit-rand

Gebunden“: Okky Madasaris Buch ist ein sozialkritischer Entwicklungsroman, der von Sasanas und Jakas Kampf für ihre persönliche Freiheit – sowohl körperlich als auch seelisch – handelt. Es wird alternierend aus der Perspektive von Sasana und Jaka erzählt, wobei neben dem Hauptthema unterschiedliche soziale Themen schonungslos angesprochen werden. Der Roman spielt zunächst während der Zeit der sogenannten neuen Ordnung unter dem Diktator Suharto und im letzten Drittel nach dessen Sturz in der jungen Demokratie in Indonesien.
Mehr zum Buch: http://sujetverlag.de/?s=gebunden&searchsubmit.x=0&searchsubmit.y=0


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Fr., 24.03., 18 Uhr [Lesung und Gespräch]
Ich bin Ausländer und das ist auch gut so“
[naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig]

In diesen Kurzgeschichten und Momentaufnahmen skizziert Mahmood Falaki auf humorvolle Art Begegnungen von Menschen verschiedener Kulturen. Mit ironisch distanziertem Blick beschreibt er komische Dialoge und Missverständnisse, die sich aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Protagonisten ergeben und zum Überdenken eingefahrener Sichtweisen und Vorurteile anregen.

Mehr zum Buch: http://sujetverlag.de/buecher/ich-bin-auslaender-und-das-ist-auch-gut-so-2/


Fr., 24.03., 19 Uhr [Lesung mit Musik]
Immer noch denke ich an jenen Raben“
Deutsch-persischer Lyrikabend mit Inge Buck und Bahman Nirumand
[Gohliser Schlößchen, Menckestr. 23, 04155 Leipzig Nord]

Die Lyrikerin Inge Buck und der Autor und Übersetzer Bahman Nirumand lesen Gedichte vor aus den Lyrikbänden „Unter dem Schnee“ – eine Sammlung von Gedichten von Inge Buck übersetzt aus dem Deutschen ins Persische – und „Jener Rabe“, eine Sammlung von ausgewählten Gedichten, übersetzt aus dem Persischen ins Deutsche.

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Jener Rabe“: Ahmad Shamlu war nicht nur einer der bedeutendsten iranischen Dichter, er war auch Autor, Literat und Übersetzer und hatte zudem ein ausgeprägtes politisches Bewusstsein, was ihn nicht selten in Schwierigkeiten mit Regierung und Zensur brachte. Stets nämlich äußerte der u. a. mit Adonis befreundete Lyriker seine Meinung und kritisierte in künstlerischer Form dabei nicht nur die iranische Regierung, sondern warf immer wieder auch einen scharfen Blick auf Gesellschaft und Religion. Shamlus besondere poetische Art, welche zur Herausgabe dieses Gedichtbands inspiriert hat, erzeugt starke Bilder, regt aber auch zum Nachdenken an.

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Unter dem Schnee“: In dem deutsch-persischen Lyrikband in der Übersetzung von Madjid Mohit geht es um Zeit: um Jahreszeiten und Lebenszeit und die Aufbewahrung von Vergessenem in einem Gedicht. Es wird ein Bogen gespannt zwischen den Kulturen, zwischen Orient und Okzident, ein Dialog entsteht zwischen Sprachräumen und Lebensgeschichten, die Übersetzbarkeit lyrischer Bilder, Rhythmen und Metaphern wird ausgelotet. Und es entsteht ein Dialog zwischen den Medien Text und Bild, den Gedichten von Inge Buck und den Collagen von Monica Schefold.


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Sa., 25.03., 10.30 – 11 Uhr [Lesung und Gespräch]
Keiner von vielen – eine Veranstaltung so humorvoll wie nachdenklich“
[Forum Literatur: Halle 4, Stand F100]

Mahmood Falaki stellt eines seiner Werke vor: „Ich bin Ausländer und das ist auch gut so“.

Infos: siehe 24.03., 18 Uhr

 

 


So., 26.03., 15 – 15:30 Uhr [Lesung und Gespräch]
„Kleines Buch der Migrationen“
[Forum Literatur: Halle 4, Stand F100]

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Pedro Kadivar wirft hier einen völlig neuen Blick auf die hochaktuelle Thematik der Migration.

In seinem literarischen Essay setzt sich Pedro Kadivar mit der Thematik der inneren und äußeren Migration auseinander. Strukturierendes Element ist dabei die Biographie des Autors: Einst im Iran geboren, emigrierte Kadivar erst nach Paris, später nach Berlin. Radikal in seiner Form der Integration, legte er die Muttersprache später gänzlich ab und unterdrückte so die eigene Herkunft. Neben persönlichen Einblicken in das Leben eines Migranten bietet der Essay Überlegungen über die Bedeutung der Migration in der Kunst und bezieht sich auf wichtige Figuren der Kunst- und Literaturgeschichte wie Dürer, Giorgione, Proust, Beckett und Hedayat.

Mehr zum Buch: http://sujetverlag.de/buecher/kleines-buch-der-migrationen/

Wir freuen uns, Sie auf der Leipziger Buchmesse 2017 begrüßen zu dürfen!

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