Adonis: Gewalt und Islam

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19,80

Der Gesprächsband des syrisch-libanesischen Lyrikers Adonis und der Psychoanalytikerin Houria Abdelouahed hat in Frankreich viel Aufsehen erregt. Auch hierzulande wurde Adonis 2016 im Rahmen der Verleihung des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises kontrovers diskutiert. In ihrem Gespräch geht es um das Verhältnis zwischen Religion und Politik und dem modernen arabischen Menschen, der sich laut Adonis nicht entwickeln kann, solange der Islam seinen starken Einfluss auf alle Bereiche des Lebens in der arabischen Welt ausübt.

Art.-Nr.: 978-3-944201-87-0 Kategorie:

Produktbeschreibung

Gewalt und Islam
von Adonis

Der Gesprächsband des syrisch-libanesischen Lyrikers Adonis und der Psychoanalytikerin Houria Abdelouahed hat in Frankreich viel Aufsehen erregt. Auch hierzulande wurde Adonis 2016 im Rahmen der Verleihung des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises kontrovers diskutiert. In ihrem Gespräch geht es um das Verhältnis zwischen Religion und Politik und dem modernen arabischen Menschen, der sich laut Adonis nicht entwickeln kann, solange der Islam seinen starken Einfluss auf alle Bereiche des Lebens in der arabischen Welt ausübt.

Sachbuch – gebunden mit Schutzumschlag | 1. Auflage 2016 | 240 Seiten | Preis: 19,80 € | ISBN: 978–3-944201–87-0

 

Rezensionen
Das Buch der Stunde ist in Bremen erschienen. Der Sujet-Verlag hat just die deutsche Übersetzung eines Interviewbandes veröffentlicht, der in Frankreich seit seinem Erscheinen im November 2015 für Aufsehen gesorgt hat.”
Iris Hetscher, 29.07.2016, Weserkurier. Die vollständige Rezension finden Sie hier.

Und trotzdem bleibt „Gewalt und Islam” ein wichtiger Text, einer, der aus gutem Grund Widerspruch hervorruft, der nicht einfach abgetan, sondern der besprochen werden sollte.”
Gerrit Wustmann, 04.08.2016, Telepolis. Die vollständige Rezension finden Sie hier.

Damit ist Adonis gleich wieder bei dem Thema, das ihn seit jeher umtreibt: der Kampf zwischen den beiden Hauptströmungen des Islam. Auf der einen Seite die starr-ideologische Ausrichtungen, Wahabismus oder Salafismus, auf der anderen der offene, liberale Mystizismus. Die Régime in den arabischen Ländern orientierten sich alle an den ersteren, rückwärtsgewandten Interpretationen, die mit großer Kultur nichts zu tun hätten. Und deshalb, so Adonis, können sie auch keine zukunftsfähige Politik für ihre Länder machen. Hinzu komme die fatale Rolle, die der Westen spiele, der „die Araber verachtet“ und Neo-Kolonialismus statt Zusammenarbeit anstrebe. Er sagt all dies völlig ruhig, doch es treibt ihn um, macht ihn wütend wie traurig, das merkt man.”
Iris Hetscher, 19.11.2016, Weserkurier. Die vollständige Rezension finden Sie hier

Adonis gehörte zu den linken arabischen Intellektuellen, die sich seit den 1960er Jahren grosse Hoffnungen auf revolutionäre Veränderungen in der arabischen Welt gemacht hatten. Selbst die arabische Niederlage im Junikrieg von 1967 entmutigte diese Leute nicht. Sie setzten nun grosse Hoffnungen in die palästinensische Widerstandsbewegung und übernahmen aus anderen Teilen der Dritten Welt Theorien von Volkskrieg und radikaler revolutionärer Umgestaltung. Adonis gab seit 1968 in Beirut die Zeitschrift «Mawaqif» heraus, die für lange Zeit eines der interessantesten Organe dieses Milieus war.”
Alexander Flores, 19.11.2016, Neue Züricher Zeitung. Die vollständige Rezension finden Sie hier.

 

Radiobeiträge

WDR 5 Scala – aktuelle Kultur vom 08.08.2016 – Link

Nordwestradio Buchpiloten – Silke Behl im Gespräch mit Stefan Weidner vom 20.11.2016 – Link

Nordwestradio Buchpiloten – Ausschnitte aus der Veranstaltung mit Adonis in Bremen vom 20.11.2016 – Link

 

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