Mahmood Falaki: Tödliche Fremde

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22,80 

Seinen neuen Roman „Tödliche Fremde“ nutzt Mahmood Falaki zur Thematisierung der aktuellen „Fremden“ Problematik und Erkundung universeller zwischenmenschlicher Komplikationen um Liebe und Tod.
„Wo beseitigt man in Hamburg eine Leiche?“ Das ist nur eine von vielen Fragen, die den Protagonisten Nima, einen 43-jährigen Hamburger Lehrer beschäftigen. Um ihn herum scheinen alle nicht mehr ganz bei Trost zu sein. Sein Kumpel Heiko will, dass er mit seiner Frau schläft. Sein Freund Bardia, ein geflüchteter mittelloser iranischer Dichter, verwickelt sich in Rauschgiftgeschichten und einen Mordfall.
Um diesem Irrsinn zu entfliehen, bricht er zu einer Reise in sein Herkunftsland auf, den Iran. Seit der politisch begründeten Flucht seiner Eltern vor 33 Jahren, hat Nima das Land nicht mehr betreten. Erst im Frühjahr 2017 entscheidet er sich, seine Wurzeln zu erkunden, der eigenen Identität nachzuspüren. Im Iran erlebt er nicht nur einen Kulturschock, sondern auch Korruption, Unterdrückung und Behördenwillkür. Mit Nimas Augen blickt auch der Leser in das wahre Gesicht eines autoritär-religiösen Systems, das die Menschen zwingt, merkwürdige Wege zu finden, um die islamischen Gesetze zu umgehen und der Repression auszuweichen.

Roman | 1. Auflage 2018 | ca. 320 Seiten | Preis: 22,80 | ISBN: 978-3-96202-022-4

 

 

 

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Produktbeschreibung

Raffiniert und spannungsgeladen nutzt Mahmood Falaki seinen neuen Roman „Tödliche Fremde“ zur Thematisierung der aktuellen „Fremden“ Problematik und Erkundung universeller zwischenmenschlicher Komplikationen um Liebe und Tod.

Wo beseitigt man in Hamburg eine Leiche?“ Das ist nur eine von vielen Fragen, die den Protagonisten Nima, einen 43-jährigen Hamburger Lehrer beschäftigen. Um ihn herum scheinen alle nicht mehr ganz bei Trost zu sein. Sein Kumpel Heiko will, dass er mit seiner Frau schläft. Sein Freund Bardia, ein geflüchteter mittelloser iranischer Dichter, verwickelt sich in Rauschgiftgeschichten und einen Mordfall.

Um diesem Irrsinn zu entfliehen, bricht er zu einer Reise in sein Herkunftsland auf, den Iran. Seit der politisch begründeten Flucht seiner Eltern vor 33 Jahren, hat Nima das Land nicht mehr betreten. Erst im Frühjahr 2017 entscheidet er sich, seine Wurzeln zu erkunden, der eigenen Identität nachzuspüren. Im Iran erlebt er nicht nur einen Kulturschock, sondern auch Korruption, Unterdrückung und Behördenwillkür. Mit Nimas Augen blickt auch der Leser in das wahre Gesicht eines autoritär-religiösen Systems, das die Menschen zwingt, merkwürdige Wege zu finden, um die islamischen Gesetze zu umgehen und der Repression auszuweichen.

Vor dem Hintergrund des permanenten Integrationsprozess eines Menschen mit Migrationshintergrund, der Auseinandersetzung mit der deutschen Kultur und der wachsenden Tendenz der Gesellschaft zum Rechtspopulismus seit dem Jahr der „Flüchtlingskrise“ 2015, wirft Mahmood Falaki in seinem neuen Roman Fragen nach kultureller Identität, Freundschaft und dem unwegsamen Streben nach persönlichem Glück auf. Falaki zieht den Leser mit seinen lebendigen, authentischen Schilderungen in eine Welt, die dem Wahnsinn oft gefährlich nahe kommt, wobei er bei aller Ernsthaftigkeit niemals seinen kühlen Humor verliert.

Rezensionen und Interviews:

Tabula rasa magazin:

Für den seit 1983 in Deutschland lebenden Mahmood Falaki, Autor zahlreicher Romane, Kurzgeschichten und Gedichtbände, promovierten Literaturwissenschaftler und Herausgeber von Persisch-Lehrbüchern, ist Fremdsein in einer ihm nach über vierzig Jahren vertrauten Kulturlandschaft mit einem vermeintlich tödlichen Risiko verbunden. DiMahmood Falakis Buchpremiere in Bremene vagen Einflüsse seiner kulturellen Herkunft vermischen sich mit Gefühlen einer existentiellen Verunsicherung, die sich in dem Gebrauch einer besonderen Umgangssprache niederschlägt.” (…) mehr

Fixpoetry:

Mahmood Falaki erzählt die Geschichte zweier Flüchtlinge aus Iran. Der Lehrer Nima kam als Zehnjähriger mit seinen Eltern, der vor der islamischen Revolution in ihrem Heimatland flüchteten. Der Dichter Bardia, Nimas Freund, ist noch nicht ganz so lange in Hamburg. Während Nima sich mit wechselnden Liebschaften die Zeit vertreibt und sich über seine Herkunft keine großen Gedanken macht, verzweifelt Bardia zusehends. In Iran wurden seine Werke zensiert. In Deutschland findet er keinen Verleger, weil sich die Leser nicht für iranische Lyrik interessieren – und selbst mit einem Roman scheitert er kläglich.” (…) mehr

Weserkurier:

Es geht um das Thema, Leben in oder zwischen zwei Kulturen”, beschreibt Jens-Ulrich Davids vom Bremer Literatur-kontor das neue Werk des iranischen Schriftstellers Mahmood Falaki. Im Rahmen der „Bremer Buchpremieren” stellte der im Norden Persiens geborene Mahmood Falaki sein neues Buch „Tödliche Fremde” in der Villa Ichon vor.” (…) mehr

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