Stolpersteine in Bremen. Biografische Spurensuche – Findorff/Walle/Gröpelingen

16,80 

Die Publikationsreihe beschäftigt sich mit den Biografien der 652 Bremer NS-Opfer, deren Gedenken seit 2004 durch das Projekt STOLPERSTEINE BREMEN geehrt wird. Nach den vier Bänden zu den Regionen Nord, Mitte sowie Ostertor/Östliche Vorstadt und Schwachhausen, Horn-Lehe erscheinen nun die Biografien derer, die Findorff, Walle und Gröpelingen lebten. In mehreren Aufsätzen werden historische Orte beleuchtet und die Situation jüdischer Bremerinnen und Bremer zur NS-Zeit erläutert.

Sachbuch | 1. Auflage 2019 | 214 Seiten | Klappenumschlag | 16,80€ | ISBN: 978-3-96202-037-8

Beschreibung

Ins Leben gerufen wurde das Projekt Stolpersteine von dem Künstler Gunter Demnig. Bereits Anfang der 1990er Jahre entwickelte er das Konzept für die Stolpersteine, richtig anlaufen konnte das Projekt aber erst im Jahr 2000. Bislang hat Demnig mehr als 1.000 der Pflastersteine in die Gehwege Europas eingelassen, die mit einer Messingtafel versehen den letzten selbstgewählten Wohnort von Opfern des NS-Regimes markieren.

In Bremen sind annähernd 1.500 Menschen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden; die Zahl der deportierten, verfolgten oder in „Schutzhaft” genommenen Menschen liegt um ein Vielfaches höher. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die NSOpfer, indem er vor ihrem letzten, meist selbst gewählten, Wohnort Stolpersteine – Gedenktafeln aus Messing – in den Bürgersteig einlässt. In Bremen wurden zwischen 2004 und 2016 über 660 Stolpersteine verlegt. Den minimalen Lebensdaten auf den Stolpersteinen ging eine umfangreiche biografische Spurensuche voraus. Der Initiativkreis Stolpersteine Bremen wird alle Biografien in mehreren Bänden, nach Stadt- und Ortsteilen geordnet, veröffentlichen. Die Bücher bauen insofern aufeinander auf, als sie neben dem lokalen Schwerpunkt auch unterschiedliche grundlegende Darstellungen zu Bremen in der NS-Zeit enthalten.

Im Sujet-Verlag bereits veröffentlicht sind Band 1: Region Nord (Burglesum, Vegesack, Blumenthal, Ritterhude), Band 2: Mitte (Altstadt/Bahnhofsvorstadt), Band 3: Ostertor/Östliche Vorstadt und Band 4: Schwachhausen/Horn-Lehe. Der jetzt erschienene fünfte Band umfasst Findorff, Walle und Gröpelingen. Er enthält neben biografischen Abrissen u.a. Beiträge zu Spuren der NS-Zeit im Bremer Westen, zum Konzentrationslager Mißler in Findorff und zum Jüdischen Altersheim in Gröpelingen, ergänzt um einen Beitrag zur Deportation der Bremer Juden in das Ghetto Theresienstadt auf neuestem Forschungsstand. Ein Stadtplan mit Eintrag der Verlegeorte liegt bei und ermöglicht eine persönliche Spurensuche.

 

Hier geht es zur Webseite „Stolpersteine Bremen”.

 

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