Deutsch-perischer Lyrikabend vom 29.05.17

Am Montag, den 29.05., fand im Foyer des Theater Bremens am Goetheplatz ein Gespräch zu dem Thema „Iran – Überleben mit Kultur” statt.

Unter der Moderation von Silke Behl (Radio Bremen) sprachen die Publizisten und Übersetzer Bahman Nirumand und Mahmoud Hosseini Zad sowie die Bremer Autorin Inge Buck darüber, wie Literatur Brücken bauen und auf politische Geschehnisse reagieren und sie sogar beeinflussen kann. Ausgangspunkt des Gespräches bildete der Lyrikband Jener Rabe mit Gedichten des iranischen Dichters Ahmad Schamlu, der sich in seinen Werken kritisch mit der iranischen Regierung, Bevölkerung und Religion auseinandersetzt. Die Diskussion drehte sich neben politischen Aspekten auch darum, wie ein deutsch-persischer Austausch möglich ist und welche Möglichkeiten dieser mit sich bringt. Während Nirumand persische Lyrik dem Westen näherbringt, trägt Mahmoud Hosseini Zad dazu bei, deutsche Literatur im Iran zu verbreiten. Für einen interkulturellen Austausch engagiert sich auch Inge Buck: Ihre Gedichte werden ins Persische übersetzt. Zudem arbeitete sie bereits auf der Leipziger Buchmesse mit Nirumand zusammen und half ebenfalls bei der Herstellung des Schamlu-Bandes mit.

Das Gespräch wurde bereichert durch Gedichte aus Jener Rabe, die von Bahman Nirumand gelesen wurden. Dadurch wurden nicht nur die Gesprächsinhalte unterstrichen, auch bekam das Publikum einen Einblick in die Ausdruckskraft und Wortgewandtheit persischer Lyrik.

Es war ein bereichernder Abend und wir bedanken uns ganz herzlich an alle, die zu der Veranstaltung gekommen sind und Teil dieses interessanten Gesprächs und Austauschs waren!

[Mehr zum Buch: http://sujetverlag.de/buecher/ahmad-schamlu-jener-rabe/]

 

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