Garous Abdolmalekian: Als der Krieg zu Ende war, brachte der Frieden Menschen um

Erscheint im Herbst 2020!

Welche Brücke ist an welchem Ort der Welt gebrochen, dass keiner mehr Zuhause ankommt?

Garous Abdolmalekian zählt mittlerweile zu den wichtigsten Lyrikern der aktuellen Lyrikszene und Literaturstimmen im Iran. Er ist Teil einer jüngeren Generation iranischer Autoren, die anders als ihre Vorgänger nicht in codierter Form, sondern direkt und besonders bildhaft eines jeden Menschen Recht auf Freiheit ansprechen. Diese neue Generation, die keine direkte Berührungen mit Krieg ertragen musste, wählte sich vorallem Individualität und Sprachzensur als zentrale Themen.

Dieser Gedichtband vereint in sich eine Reihe intimer sowie protestgeladener Texte, die seine Leser immer wieder überraschen und somit zum Nach- und Neudenken anregen wird. Die hier aufgeführten philosophischen und politischen Gedankenfetzen offenbaren eine Weltanschauung, die sich aktuell besonders im europäischen Raum wiederfinden lässt.

Aus dem Farsi übersetzt von Jutta Himmelreich

 

Der Autor
Die Übersetzerin

 

Lyrik | 1. Auflage 2020 | ca. 100 Seiten | Klappenbroschur | IBSN: 978-3-96202-070-5

Description

Textauszüge:

Ohne Titel (4)

Vergiss
das MG,
den Tod,
und stell dir die Biene vor,
die mitten in einem Minenfeld
nach einer Blume sucht.

Ohne Titel (5)

Ich liebe dich“,
sagtest du.
Ich
ging hinaus auf die Straße.
Drinnen war nicht genug Platz zum Fliegen.

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