Amir Shaheen liest Lyrik, Kolumnen, Satirisches aus seinen Büchern. Am 18. September 2026 wird der Autor, Lektor und PR-Redakteur Amir Shaheen in der Stadtbücherei Altena um 19 Uhr aus seinen Werken lesen.     Mehr Informationen über den Autor erfahren sie hier: Biographie Shaheen    

Autor Nassir Djafari liest aus seinem brandneuen Roman “Tausend Fenster”! Wir laden Euch herzlich ein, einer seiner anstehenden Lesungen zu besuchen. Am 17. August im Evangelisches Gemeindehaus/Buchhandlung der Evangelischen Kirchengemeinde in Wehrheim um 18:30 Uhr Mehr Informationen über den Autor erfährt Ihr Hier!      

Mozart2  Ein literarischer Abend mit Musik Eltern mit Kindern kennen das: wird der Nachwuchs größer, werden auch die Sorgen um ihn größer. So auch bei Leopold Mozart, dem Vater des berühmten Wolfgang Amadeus. Der Vater war damals schon bekannt, aber sein Sohn wurde weltberühmt – auch durch Leopold. Cornelius Kopf-Finke liest aus Luiz Antionio de Assis Brasils Leopold. Musikalisch unterstützt wird die Veranstaltung von der Hochschule für Künste Bremen. Prof. Dr. Marco Thomas, Xinjie Hu & Xuanhao Wang werden für uns musizieren. Wir laden Sie ein, an den Gedanken  und Träumen von Leopold teilzunehmen und so Vater und Sohn  von einer Seite kennenzulernen, die  einiges Neue offenbart. Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen Abend mit Literatur und Musik Am Freitag, den 26. 06.2026 Beginn:  19:30 Uhr  Im Sujet Verlag Bornstraße 18, 28195 Bremen Der Eintritt beträgt 13€

Am 25. Juni 2026 findet um 15:00 Uhr im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“ in Wiesbaden eine Lesung mit anschließendem Gespräch mit der Autorin Widad Nabi zu ihrem aktuellen Werk Wurzeln schlagen statt. Dies ist der erste Text, den ich auf Deutsch schreibe.“ Und dies ist der erste Satz, mit dem Widad Nabi ihren Essay „Eine Heimat in der Sprache“ einleitet. Er steht am Anfang der Anthologie „Wurzeln schlagen“, die Texte zu „Exil, Heimat und Geborgenheit“ der in Syrien geborenen Autorin sammelt. Die in Kobane geborene Lyrikerin ist angekommen in der Sprache, die sie als Fluchtort gewählt hatte. In 17 Essays thematisiert die Autorin ihr Leben im Exil mit den neuen Erfahrungen in Berlin, wo sie seit 2015 lebt.Widad Nabi war 2018 die erste Stipendiatin des Projekts „Weiterschreiben“ des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. mit einem dreimonatigen Aufenthalt in Wiesbaden. Seit 2016 veröffentlicht sie Gedichte und Geschichten. 2025 erhielt…

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Literaturtermin im Juni 2026 Weltliteratur – Warum wir ein neues Literaturverständnis brauchen  “In seinem kenntnisreichen Essay zeigt der Schriftsteller und Journalist Gerrit Wustmann nicht nur, was uns dadurch alles entgeht, sondern auch, wie einseitiges Lesen unseren Blick auf die Welt verzerrt. Von Goethes Begriff der ‘Welt-Literatur’ bis zum heute alltäglichen Austausch einer globalisierten Literaturszene hat sich zwar viel getan. Aber die noch immer einseitige Verwendung des Begriffs zeigt auch, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben.” Deutsche und Persische Lesung von “Weltliteratur” Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln Sonntag, 21. Juni 2026 , 18 Uhr  Forough Book, Jahnstr. 24, 50676 Köln Eintritt 7€

Literaturtermin im Juni 2026 Am 18. Juni liest Uwe Hansmann ausgewählte Passagen aus verschiedenen Romanen des Sujet Verlag und eröffnet damit einen Einblick in das Programm des Verlags. Pascal Manoukian – „Nachtvögel” aus dem Französischen von Dorothee Calvillo Amir Shaheen – „Ich bin kein Ausländer, ich heiße nur so“ Mahmood Falaki – „Ich bin Ausländer und das ist auch gut so“ Nahid Keshavarz – „Flüchtlingscafe“ aus dem Persischen von Monika Matzke Salem Khalfani – „Fliegende Katzen”   Donnerstag, 18. Juni 2026, um 18:30 Uhr Sparkasse – Stadtteilfiliale Schwachhausen, Schwachhauser Heerstraße 197, 28211 Bremen Einlass ab 18:15 Uhr

Rezension zu “Tausend Fenster” (2026) von landfux.boox Schreibstil Nassir Djafaris Sprache ist ruhig und unaufgeregt. Er setzt nicht auf große Dramatik, sondern auf die Kraft der Zwischentöne. Gerade dadurch entfaltet die Geschichte eine Wirkung, die sich langsam, aber beständig aufbaut. Figuren Pavel ist eine Figur, deren Sehnsucht und Unsicherheit jederzeit spürbar sind. Ich bin ihm gerne auf seinem Weg gefolgt und habe mit jeder Seite gehofft, dass er Antworten findet. Besonders gelungen fand ich, dass später auch Jana, seine in Prag zurückgebliebene Frau, eine Stimme bekommt und die Geschichte dadurch eine neue Perspektive erhält. Was mich bewegt hat Der Roman erzählt nicht nur vom Weggehen, sondern vor allem vom Ankommen. Wie findet man in einer fremden Welt einen Platz für sich, wenn man gleichzeitig ständig auf das zurückblickt, was man verloren hat? Diese emotionale Zerrissenheit zieht sich durch das gesamte Buch und macht viele Gedanken und Entscheidungen der Figuren nachvollziehbar.…

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Autor Nassir Djafari liest aus seinem brandneuen Roman “Tausend Fenster”! Wir laden Euch herzlich ein, einer seiner anstehenden Lesungen zu besuchen. Am 14. Juni 2026 im Nebbienschen Gartenhaus/Frankfurter Künstlerclub in Frankfurt um 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr) Mehr Informationen über den Autor erfährt Ihr Hier!      

Literaturtermin im Juni 2026 Eine bewegende Geschichte über Liebe, Hoffnung und Überleben in Zeiten von Krieg und Zerstörung In seinem Roman Liebe im Schatten der dunklen Flaggen erzählt der deutsch-kurdische Autor Halim Youssef eine Geschichte, die niemanden unberührt lassen wird. Durch die zentrale Liebesgeschichte von Rodi und Perwin, werden die Hoffnung und der Einfluss der Liebe in Zeiten des Todes und der Zerstörung auf wundervolle Weise dargestellt – bis die Realität auf grausame Weise zum Vorschein kommt. Aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt, gibt dieser Roman nicht nur einen ausdrucksstarken Einblick in die Schrecken des Krieges, sondern verdeutlicht auch die verbleibende Hoffnung der Menschen und die Stärke der Frau, in Momenten der Hoffnungslosigkeit. Yekmal e.V., Initiative E-dit Plus, Kulturhaus Walle Brodelpott & Sujet Verlag im Rahmen der Literaturwochen für Vielfalt Lesung: Hassim Youssef (Kurdisch, Arabisch) und Daniel Zaidan (Deutsch) Moderation: Hamdiye Ertaş Montag, 08. Juni 2026 , 19 Uhr  Kulturzentrum Walle Brodelpott,…

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Literaturtermin im Juni 2026 Am 06. Juni liest Widad Nabi um 17 Uhr auf dem Poesiefestival in Berlin. Dabei ist sie eine von insgesamt 16 poetischen Stimmen, die auf Arabisch, Deutsch, Englisch und Farsi lesen werden. Das Poesiefestival setzt 2026 drei Schwerpunkte: Es geht um Mythen, Trauer und eine kritische Neubewertung der europäischen Literatur. Dazu gibt es Themenabende, internationale Lesungen und dezentrale Formate in der ganzen Stadt. Programm am 06. Juni: 14:00 Helwig Brunner, Sophia Barthelmes & Überraschungsgäste 15:00 Atefe Asadi, Mahtab Yaghma, Hadia Armaghan, Qazal Tabaneh (alle FA) 16:00 Andre Rudolph, Nadja Küchenmeister, Monika Rinck, Dženana Vucic (EN) 17:00 Widad Nabi, Abdulkarim Alahmad, Rasha Habbal, Mubeen Khishany (alle AR) Moderation Lea Schneider & Ricardo Domeneck Die Autor:innen lesen jeweils 15 Minuten. Alle Originalsprachen, außer Englisch, werden auf der Bühne ins Deutsche übersetzt. Gefördert durch: Österreichisches Kulturforum, Traduki Samstag, 06. Juni 2026, ab 14:00 Uhr silent green, Gerichtstraße 35, 13347…

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Autor Nassir Djafari liest aus seinem brandneuen Roman “Tausend Fenster”! Wir laden Euch herzlich ein, einer seiner anstehenden Lesungen zu besuchen. Am 31. Mai 2026 in Café Mutz in Frankfurt um 18 Uhr Mehr Informationen über den Autor erfährt Ihr Hier!      

10th Teheran Bookfair Uncensored Dieses Jahr wird im Rahmen der Teheraner Buchmesse ohne Zensur am 29. Mai eine Messe bei uns im Verlag stattfinden. Zeitgleich mit der Buchmesse in Teheran im Iran zeigen iranische unabhängige Verlage außerhalb des Irans die Literatur, die in ihrem Herkunftsland nicht veröffentlicht werden darf. Die Messe ist nicht nur ein Verkauf von Büchern, sondern auch ein ziviler Protest für das Zurückerlangen des Rechts auf Kreativität und Meinungsfreiheit. Geplant sind Lesungen und Gespräche während der Messezeit. Unsere auftretenden Autoren dieses Jahr sind Nastaran Makaremi (Autorin des Romans “TOTAL”) und Zia Qasemi (Autor des Romans “Mitternachtssammler”)! Wenn ihr dieses Ereignis gerne miterleben wollt, dann kommt am 29. Mai ab 13 Uhr in den Sujet Verlag (Bornstraße 18, 28195 Bremen). Wir freuen uns sehr auf euch!

In diesem Mai (2026) hat der Autor Nassir Djafari mit der hr2-kultur Sendung “Am Nachmittag” über seinen vierten, im Sujet Verlag erschienenen Roman Tausend Fenster gesprochen. Das Gespräch handelt über “das Überleben unter repressiven Regimes und das Schwanken zwischen Fliehen und Bleiben” (hr2-kultur). Mit „Tausend Fenster“ erzählt Nassir Djafari die bewegende Geschichte einer Liebe im Schatten politischer Umbrüche. Djafari zeichnet ein eindringliches Bild von Flucht, Exil und der Zerrissenheit zwischen Aufbruch und Verbleib. „Tausend Fenster“ ist ein Roman über Liebe, Verlust und den Mut, für Selbstbestimmung einzustehen. Zu hören ist das Interview hier.

Das Symposium lädt am 23. Mai 2026 ab 13:30 Uhr in die Kulturbrauerei in Berlin ein! Wie jedes Jahr sammeln sich die persischsprachigen Autor:innen Berlins um gemeinsam Keynotes, Panels, Lesungen und Gespräche durchzuführen. Unter anderem wird Madjid Mohit um 14:00 Uhr die Moderation zum ersten Panel auf der Tagesordnung führen: “Persisches Kosmopolis: Kultur und Zivilisation jenseits von Nation und Religion”. Das volle Programm findet hier!

Literaturtermin im Mai 2026 ROSE AUS DEM NICHTS Liebeslyrik von Ost nach West von West nach Ost In unserer Zeit, in der das Trennende und Hass sich ausbreiten, entgegnen wir mit Empathie und Vers. Die Sprache der Liebe ist universell, kommt ohne Worte aus und ringt um sie. Liebe ist das große Thema der Kunst und der Literatur, ist grenzenlos verbindend, von West nach Ost, von Ost nach West. Durch viele Jahrhunderte berühren uns die Liebesgedichte der Lyriker des Ostens und Westens, sind Bekenntnis zum Leben, zur Schönheit und der Natur, verkörpern Bindung und Schmerz, Sehnsucht und Erfüllung. West-östlicher Diwan: interkultureller Austausch e.V. Konzept und Lesung: Inge Buck, Johannes Feest, Gunther Gerlach und Cornelius Kopf Finke. Musik: Reza Zalpour, Ney Flöte und Setar Donnerstag, 21. Mai 2026 , 19 Uhr Sujet Verlag Bremen, Bornstrasse 18

Rezension zu “Liebe im Schatten der dunklen Flaggen” (2025) von Martina Häusler für den Borromäusverein Die Liebe eines jungen Paares gibt Hoffnung trotz des Schreckens des Krieges. Rodi ist verliebt, seine Augen sind Zeugen. Doch wo ist Platz für die Liebe, wenn von allen Seiten Gefahr droht? IS-Kämpfer aus aller Welt wollen die kurdische Stadt Kobane einnehmen, und die Einwohner der Stadt, darunter viele junge Frauen, greifen zu den Waffen. Als Rodis Vater Opfer eines Anschlags wird, bricht für die Familie eine Welt zusammen, doch es kommt noch schlimmer, auch einige seiner Geschwister verlieren ihr Leben und der Rest der Familie flieht in die benachbarte Türkei. Als die IS-Kämpfer besiegt zu sein scheinen, kehren die Familien von Rodi und seiner Freundin Perwin in ihre zum großen Teil zerstörten Häuser zurück. Hoffnung macht Rodi seine bevorstehende Hochzeit. Sie soll Sinnbild dafür sein, dass die Liebe stärker ist als jede Gewalt. Doch…

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Rezension zu “Mitternachtssammler” (2025) von Martina Häusler für den Borromäusverein Authentisches Bild des Lebens in einem kleinen Dorf in Afghanistan im Wandel der Zeit. Musa kann sich aufgrund einer Fehlbildung der Beine nur kriechend fortbewegen. Für die Dorfbewohner ist er daher ein Außenseiter, wird verspottet und, falls sich in seiner Gegenwart ein Unglück ereignet, damit in Verbindung gebracht und gemieden. Nur die schöne Muness ist ihm freundlich gesinnt und lobt ihn für seine Tüchtigkeit und seinen Mut, doch sie ertrinkt in der Feenquelle. Nach dem Umfalltod seines Vaters bestellt Musa einen kleinen Acker, um für sich und seine Mutter Sultana anzubauen. Mit der zunehmenden Dürre fällt diese Einkomensquelle jedoch weg, und Musa hört in einem Laden, wie jemand Gebeine an die Taliban verkauft. Fortan begibt er sich im Schutz der Dunkelheit auf den Friedhof, um dort alte Gräber auszuräumen. Eine Zeitlang geht dies gut, doch Musa kommen Zweifel. Er teilt…

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Literatur eröffnet Räume, in denen unterschiedliche Erfahrungen, Erinnerungen und Perspektiven miteinander in Dialog treten. Mit den kommenden Veröffentlichungen in 2026 wollen wir internationale Stimmen sichtbar machen und kulturelle Grenzen überschreiten. Die diesjährigen Herzensprojekte verbinden Romane, Lyrik und literarische Übersetzungen aus dem persischsprachigen Raum. Sie erzählen von Migration und Erinnerung, von Mystik und Natur, von weiblichen Stimmen der Literaturgeschichte und von der Kraft poetischer Sprache. Mit Autoren und Autorinnen wie Nastaran Makaremi, Fariba Vafi und Sohrab Sepehri sowie den Herausgebern und Übersetzern Ali Abdollahi und Kurt Scharf versammelt das Programm bedeutende literarische Stimmen. Die Bücher laden dazu ein, neue literarische Landschaften zu entdecken und Perspektiven kennenzulernen, die den deutschsprachigen Literaturraum bereichern.   TOTAL Nastaran Makaremi Mit TOTAL veröffentlicht Nastaran Makaremi einen vielschichtigen Roman über Macht, Ressourcen und die Spuren, die wirtschaftliche Interessen in Gesellschaften hinterlassen. In poetischer und zugleich eindringlicher Sprache verbindet die iranische Autorin persönliche Erfahrungen mit historischen und politischen…

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Amir Shaheen liest Lyrik, Kolumnen, Satirisches aus seinen Büchern Am 06. Mai 2026 wird der Autor, Lektor und PR-Redakteur Amir Shaheen im Tee De Cologne in Köln um 20 Uhr aus seinen Werken lesen.     Erfahren sie mehr über den Autor: Biographie Shaheen

Mittwoch, 29. April 2026 um 19 Uhr Haus im Park, Züricher Str. 40, Bremen   Der Sujet Verlag lädt gemeinsam mit Kulturambulanz und Literaturhaus Bremen zur Bremer BuchPremiere des neuen Lyrikbandes „Symbolon” von Martin Bührig ein. Im Mittelpunkt des Abends stehen zwei Lyrikbänder, die sich auf unterschiedlicher Weise mit Fragen von Gegenwart, Erinnerung und Identität auseinandersetzen. Martin Bührig stellt sein neues Lyrikband „Symbolon” (2026) vor und kommt darüber gemeinsam mit der Autorin Inge Buck mit ihrem aktuellen Lyrikband „Das Geheimnis der Taube“ (2025) zusammen.   Der Titel „Symbolon” greift ein Motiv aus der Antike auf: ein zerbrochenes Erkennungsstück desse Bedeutung sich erst im Zusammenfügen erschließt. Ausgehend von diesem Bild entfaltet Bührig eine poetische Reflexion über Zugehörigkeit, Begegnung und Identität. Seine Lyrik ist naturverbunden, feinfühlig und zugleich fest in der Gegenwart verankert. Inge Bucks Lyrikband „Das Geheimnis der Taube“ bewegt sich im Spannungsfeld zwischen der Poesie des Alltäglichen und den globalen…

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Rezension zu “Cold War, Hot Autumn” (2025) von Sabine Schiffner Eine Kindheit in Tunesien voller Schläge und Demütigungen. Gefängnisaufenthalte wegen  ihrer Reden und Gedichte, jahrzehntelanges Leben und Schreiben im Exil wegen ihrer politischen Arbeit als Feministin und Menschenrechtlerin und trotzdem drei Söhne alleinerziehend großgezogen, in einem Schriftstellerinnenleben mit viel Krankheit und Einsamkeit: Najet Adouani ist eine tunesische Schriftstellerin, Dichterin und Journalistin, die seit inzwischen fast zehn Jahren in Berlin lebt, wo sie lange Stipendiatin des Writers in Exile-Programm vom Deutschen PEN war. In ihrer neuesten Publikation, dem Kreuzberger Tagebuch „Cold War. Hot Autumn“, das gerade im Sujet Verlag erschienen ist, schildert sie ihr Leben in Tagebuchform, beginnend am 21. September 2022 und endend am 28. Februar 2023. Corona ist zu dieser Zeit immer noch ein präsentes Thema in dem heruntergekommenen Berliner Miethaus mitten in Kreuzberg, in dem Adouani wohnt und in dem lauter verloren wirkende, arme und aus der Gesellschaft…

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Rezension zu “Tausend Fenster” (2026) von Gerrit Wustmann Flucht, Migration und Exil sind Themen, die uns weiterhin beschäftigen werden, solange Despoten Staaten regieren und keinen Widerspruch gegen ihre Machtpolitik dulden. Deswegen sind Menschen aus Syrien nach Europa geflüchtet, deswegen kamen Menschen aus der von Russland angegriffenen Ukraine nach Deutschland, und wenn wir zulassen, dass hierzulande Rechtsextremisten Macht gewinnen, werden Menschen aus Deutschland flüchten müssen. Es sind Themen, die den 1952 in Iran geborenen und mit fünf Jahren nach Deutschland gekommenen Schriftsteller Nassir Djafari seit jeher bewegen, so auch in seinem vierten Roman „Tausend Fenster“. Jahrzehntelang hat er in der Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet – er kennt die Gründe, aus denen Menschen ihre Heimatländer in der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen, gut. Der Protagonist in „Tausend Fenster“ ist allerdings diesmal nicht Iraner sondern Tscheche. 1972, wenige Jahre nach der Niederschlagung des Prager Frühlings, flüchtet der Reformsozialist und Journalist Pavel Horak aus Prag…

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Mittwoch, 22. April 2026 um 18:30 Uhr Sujet Verlag Bornstr. 18, 28195 Bremen   Der Sujet Verlag lädt zur Lesung und Gespräch des Tagebuches „Cold War, Hot Autumn“ der tunesischen Autorin Najed Adouani ein. Das Werk, aus dem Englischen von Christa Schuenke übersetzt, verbindet autobiografische Erfahrungen mit literarischen Erzählformen. Im Zentrum des Abends steht das literarische Werk, das Najet Adouani, bereits in ihrer Jugend begann. In Tagebuchform schildert sie ihr Leben in Berlin-Kreuzberg und zeichnet ein eindruckvolles Bild eines urbanen Viertels, geprägt von  Vielfalt, Spannungen, Hoffnungen und sozialen Herausforderungen. Dabei rücken vor allem die Lebensrealitäten von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergründ in den Fokus. Persönliche Erfahrungen verbinden sich mit politischen Entwicklungen von globaler Dimensionen.   Andreas Rumler, der das Nachwort verfasst hat, stellt das Buch vor und berichtet über dessen Entstehung sowie den Weg zur Veröffentlichung im Sujet Verlag. Sabine Schiffner, Bremer Autorin, liest ausgewählte Passagen des Buches vor. Die…

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Narratives in Suspension Kommt zu der Paneldiskussion mit den Autor*innen Jina Khayyer, Elnathan John, und unserer Autorin aus dem Sujet Verlag, Widad Nabi, moderiert von Kenan Khadaj. Am Samstag, den 18.04.2026 um 19:45–21:15 Uhr im Safi Faye Saal im Haus der Kulturen der Welt in Berlin! Auf Arabisch, Englisch und Deutsch mit Simultanübersetzung. Eintritt frei! “Dieses Gespräch bringt drei Autor*innen zusammen, deren Werk sich aus Erfahrungen von Brüchen, Vertreibung und einem Leben zwischen verschiedenen Orten, Sprachen und politischen Realitäten speist. Jina Khayyer, Widad Nabi und Elnathan John reflektieren darüber, was es bedeutet, zu schreiben, wenn die Zukunft ungewiss ist und das eigene Zugehörigkeitsgefühl nur vorläufig bleibt. Jede*r von ihnen nähert sich dieser Situation aus einem anderen Blickwinkel: Khayyers Werk bewegt sich zwischen Erinnerung, Erbe und politischem Aufbruch, am anschaulichsten in ihrem Roman Im Herzen der Katze (Suhrkamp Verlag, 2025), in dem sich persönliche Geschichte mit den Protesten von 2022 im…

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Freut euch auf die kommende Lesung mit Gerrit Wustmann aus “Sterben in deinem Geweih” am 15. April um 20:00 Uhr im Tee De Cologne, Köln! “Nach „Nichts daran ist witzig“ hat der Kölner Schriftsteller Gerrit Wustmann mit „Sterben in deinem Geweih“ seine zweite Sammlung mit Horror-Geschichten vorgelegt. Und er stellt sie an einem düsteren Aprilabend im Tee De Cologne vor. „Experte des modernen Horrors“ nennt ihn der Kölner Stadt-Anzeiger; Booknerds.de meint: „Wustmann kitzelt das Unbehagen hervor, das im Alltag gut verschleiert hinter Wohlstand und Gewohnheit sitzt, und lässt uns balancieren zwischen Genuss am Horror und offenem Schrecken. Seine Geschichten entfalten eine enorme Sogwirkung.“ Und die Kölnische Rundschau vergleicht seine „abgründige Phantastik“ gar mit Roald Dahl. Eine junge Frau verirrt sich im dunklen Wald ihrer Kindheit und findet nicht mehr hinaus. Ein Handstaubsauger entpuppt sich als Schlüssel zu einer anderen Welt. Ein ermordeter Krimiautor versaut einem schlecht gelaunten Kommissar ordentlich den…

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Rezension Autobiografie David Scrasevon Wolfgang Menzel Bereits zwei Tage nachdem Wilhelm Lehmann am 17. November 1968 in Eckernförde gestorben war, erschien in der Londoner Tageszeitung “The Times” ein Nachruf. Wie es zu dieser internationalen Würdigung kam, schildert der Verfasser des Nachrufs, David Scrase, in seiner Autobiographie “Leben auf Deutsch”: Ein junger englischer Germanist, Ende Zwanzig, in Oxford Aushilfsdozent für Deutsch und nebenher an seiner Dissertation über Wilhelm Lehmann arbeitend, bekommt einen Telefonanruf von Freunden aus Bremen, sie hätten im Radio gehört, Lehmann sei gestorben. Ermutigt von anderen Freunden, bietet David Scrase der “Times” einen Nachruf an. Und tatsächlich, man ist interessiert. David setzt sich hin und schreibt; diktiert dann den Text ins Telefon (Internet oder Telefax gab es noch nicht). Und am nächsten Morgen weiß halb England, wer Wilhelm Lehmann war. Ein journalistischer Coup – mehr ein als halbes Jahrhundert später mit typisch britischem Understatement erzählt. Nicht nur diese Anekdote,…

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In den Musenblätter ist eine ausführliche Besprechung des Romans „Liebe im Schatten der dunklen Flaggen” von Halim Youssef erschienen. Der 2025 auf Deutsch veröffentlichte Roman greift die Ereignisse rund um den Angriff des sogennaten Islamischer Staat auf die Stadt Kobane im Jahr 2014 auf und verbindet historische Erfahrung mit einer persönlichen, literarischen Perspektive. Youssef, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt, erzählt von Liebe, Verlust und Widerstandskraft in Zeiten von Krieg und existenzieller Bedrohung.  Die Rezension von Musenblättern würdigt insbesondere die eindringliche Innensicht des Romans und hebt die Bedeutung des Buches für ein deutschsprachiges Publikum hervor.   Die vollständige Buchbesprechung finden Sie hier.  

Im Maghreb Magazin erschien ein Artikel über den Roman „Cold War, Hot Autumn“ von Najet Adouani. Der 2025 veröffentlichte Roman (aus dem Englischen üersetzt von Christa Schuenke) führt die LeserInnen in ein Berliner Mietshaus in Kreuzberg – und mitten hinein in das Leben im Exil.  Der Artikel im Maghreb Magazin beleuchtet nicht nur die Handlung des Romans, sondern auch seine gesellschaftliche Dimension. Im Zentrum steht eine arme, multikulturelle Nachbarschaft, geprägt von Armut, Sucht und sozialer Unsicherheit – zugleich aber auch von Momenten der Solidarität, Würde und unerwarteter Schönheit. Adouanis poetische Sprache verbindet präzise Alltagsbeobachtungen mit Erinnerungen an ihre tunesische Heimat und schafft so ein vielfältiges Bild urbaner Exilerfahrung.   Zum ganzen Artikel kommt ihr hier.  

Die Autorin Widad Nabi („Wurzeln schlagen”) hat in dem Gespräch des Förderverein Literaturhaus Wiesbaden über ihr Schreiben zwischen Sprachen, über Mutterschaft  und über die Frage nach Zugehörigkeit gesprochen. Anlass des Interviews ist unter anderem die Auszeichnung ihres Gedichts „Ein Kontinent namens Körper” mit dem renommierten Premio Internazionale Camaiore sowie die Veröffentlichung ihres aktuellen Essaybands.  Im Interview spricht Widad Nabi nicht nur über die überraschende Erfahrung in Italien, sondern auch über ihr Leben zwischen Kurdisch, Arabisch und Deutsch. Sie beschreibt, wie Sprache Identität formt – und wie sich mit der Geburt ihres Kindes die Frage nach dem „Wurzeln schlagen” in Deutschland neu und dringlich gestellt hat. Zitat aus dem Interview: “Wenn meinem in Berlin geborenen Kind – das Deutsch als Muttersprache spricht und dessen ganzes Leben hier stattfindet – erlaubt wird, in diesem Land Wurzeln zu schlagen, dann werde auch ich es ihm gleichtun und ebenfalls Luftwurzeln schlagen.” Zum ganzen Interview…

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Mark Twain trifft Taqi Akhlaqi Uwe Hansmann liest Texte aus den beiden Büchern: “Versteh einer die Deutschen” und “Bummel durch Europa” Zwischen den beiden liegen mehr als 140 Jahre, aber beide vereint der anscheinend nicht zu gewinnende Kampf um die deutsche Sprache, mit all ihren Regeln und mit noch mehr Ausnahmen von den Regeln. Die „schreckliche deutsche Sprache“ oder auch „Die Schrecken der deutschen Sprache“ ist ein kurzer humoristisch-satirischer Essay des US-amerikanischen Schriftstellers Mark Twain aus dem Jahre 1880. Taqi Akhlaqi ist Schriftsteller, Reisender und Nietzsche-Fan. Mit einer ganz speziellen Vorstellung von Deutschland und einem Arbeitsstipendium führte ihn sein Weg in den Kreis Düren. Vor dieser Reise hatte er Europa nur im Spiegel seiner Literatur und Kunst gesehen, kannte es nur durch dessen Schriftsteller und Philosophen. Jedoch ist das Deutschland, das sich Taqi Akhlaqi dann offenbarte, wundersam und voller Überraschungen. So auch seine nicht enden wollende Auseinandersetzung mit der neuen…

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