Rezension zu „Tausend Fenster“ von Nassir Djafari
Rezension zu „Tausend Fenster“ (2026) von landfux.boox Schreibstil Nassir Djafaris Sprache ist ruhig und unaufgeregt. Er setzt nicht auf große Dramatik, sondern auf die Kraft der Zwischentöne. Gerade dadurch entfaltet die Geschichte eine Wirkung, die sich langsam, aber beständig aufbaut. Figuren Pavel ist eine Figur, deren Sehnsucht und Unsicherheit jederzeit spürbar sind. Ich bin ihm gerne auf seinem Weg gefolgt und habe mit jeder Seite gehofft, dass er Antworten findet. Besonders gelungen fand ich, dass später auch Jana, seine in Prag zurückgebliebene Frau, eine Stimme bekommt und die Geschichte dadurch eine neue Perspektive erhält. Was mich bewegt hat Der Roman erzählt nicht nur vom Weggehen, sondern vor allem vom Ankommen. Wie findet man in einer fremden Welt einen Platz für sich, wenn man gleichzeitig ständig auf das zurückblickt, was man verloren hat? Diese emotionale Zerrissenheit zieht sich durch das gesamte Buch und macht viele Gedanken und Entscheidungen der Figuren nachvollziehbar.…
Radiointerview mit Nassir Djafari (hr2)
In diesem Mai (2026) hat der Autor Nassir Djafari mit der hr2-kultur Sendung „Am Nachmittag“ über seinen vierten, im Sujet Verlag erschienenen Roman Tausend Fenster gesprochen. Das Gespräch handelt über „das Überleben unter repressiven Regimes und das Schwanken zwischen Fliehen und Bleiben“ (hr2-kultur). Mit „Tausend Fenster“ erzählt Nassir Djafari die bewegende Geschichte einer Liebe im Schatten politischer Umbrüche. Djafari zeichnet ein eindringliches Bild von Flucht, Exil und der Zerrissenheit zwischen Aufbruch und Verbleib. „Tausend Fenster“ ist ein Roman über Liebe, Verlust und den Mut, für Selbstbestimmung einzustehen. Zu hören ist das Interview hier.
Rezension zu „Liebe im Schatten der dunklen Flaggen“ von Hassim Youssef
Rezension zu „Liebe im Schatten der dunklen Flaggen“ (2025) von Martina Häusler für den Borromäusverein Die Liebe eines jungen Paares gibt Hoffnung trotz des Schreckens des Krieges. Rodi ist verliebt, seine Augen sind Zeugen. Doch wo ist Platz für die Liebe, wenn von allen Seiten Gefahr droht? IS-Kämpfer aus aller Welt wollen die kurdische Stadt Kobane einnehmen, und die Einwohner der Stadt, darunter viele junge Frauen, greifen zu den Waffen. Als Rodis Vater Opfer eines Anschlags wird, bricht für die Familie eine Welt zusammen, doch es kommt noch schlimmer, auch einige seiner Geschwister verlieren ihr Leben und der Rest der Familie flieht in die benachbarte Türkei. Als die IS-Kämpfer besiegt zu sein scheinen, kehren die Familien von Rodi und seiner Freundin Perwin in ihre zum großen Teil zerstörten Häuser zurück. Hoffnung macht Rodi seine bevorstehende Hochzeit. Sie soll Sinnbild dafür sein, dass die Liebe stärker ist als jede Gewalt. Doch…
Rezension zu „Mitternachtssammler“ von Zia Qasemi
Rezension zu „Mitternachtssammler“ (2025) von Martina Häusler für den Borromäusverein Authentisches Bild des Lebens in einem kleinen Dorf in Afghanistan im Wandel der Zeit. Musa kann sich aufgrund einer Fehlbildung der Beine nur kriechend fortbewegen. Für die Dorfbewohner ist er daher ein Außenseiter, wird verspottet und, falls sich in seiner Gegenwart ein Unglück ereignet, damit in Verbindung gebracht und gemieden. Nur die schöne Muness ist ihm freundlich gesinnt und lobt ihn für seine Tüchtigkeit und seinen Mut, doch sie ertrinkt in der Feenquelle. Nach dem Umfalltod seines Vaters bestellt Musa einen kleinen Acker, um für sich und seine Mutter Sultana anzubauen. Mit der zunehmenden Dürre fällt diese Einkomensquelle jedoch weg, und Musa hört in einem Laden, wie jemand Gebeine an die Taliban verkauft. Fortan begibt er sich im Schutz der Dunkelheit auf den Friedhof, um dort alte Gräber auszuräumen. Eine Zeitlang geht dies gut, doch Musa kommen Zweifel. Er teilt…
Herzensprojekte 2026
Literatur eröffnet Räume, in denen unterschiedliche Erfahrungen, Erinnerungen und Perspektiven miteinander in Dialog treten. Mit den kommenden Veröffentlichungen in 2026 wollen wir internationale Stimmen sichtbar machen und kulturelle Grenzen überschreiten. Die diesjährigen Herzensprojekte verbinden Romane, Lyrik und literarische Übersetzungen aus dem persischsprachigen Raum. Sie erzählen von Migration und Erinnerung, von Mystik und Natur, von weiblichen Stimmen der Literaturgeschichte und von der Kraft poetischer Sprache. Mit Autoren und Autorinnen wie Nastaran Makaremi, Fariba Vafi und Sohrab Sepehri sowie den Herausgebern und Übersetzern Ali Abdollahi und Kurt Scharf versammelt das Programm bedeutende literarische Stimmen. Die Bücher laden dazu ein, neue literarische Landschaften zu entdecken und Perspektiven kennenzulernen, die den deutschsprachigen Literaturraum bereichern. TOTAL Nastaran Makaremi Mit TOTAL veröffentlicht Nastaran Makaremi einen vielschichtigen Roman über Macht, Ressourcen und die Spuren, die wirtschaftliche Interessen in Gesellschaften hinterlassen. In poetischer und zugleich eindringlicher Sprache verbindet die iranische Autorin persönliche Erfahrungen mit historischen und politischen…
Rezension zu „Cold War, Hot Autumn“ von Najet Adouani
Rezension zu „Cold War, Hot Autumn“ (2025) von Sabine Schiffner Eine Kindheit in Tunesien voller Schläge und Demütigungen. Gefängnisaufenthalte wegen ihrer Reden und Gedichte, jahrzehntelanges Leben und Schreiben im Exil wegen ihrer politischen Arbeit als Feministin und Menschenrechtlerin und trotzdem drei Söhne alleinerziehend großgezogen, in einem Schriftstellerinnenleben mit viel Krankheit und Einsamkeit: Najet Adouani ist eine tunesische Schriftstellerin, Dichterin und Journalistin, die seit inzwischen fast zehn Jahren in Berlin lebt, wo sie lange Stipendiatin des Writers in Exile-Programm vom Deutschen PEN war. In ihrer neuesten Publikation, dem Kreuzberger Tagebuch „Cold War. Hot Autumn“, das gerade im Sujet Verlag erschienen ist, schildert sie ihr Leben in Tagebuchform, beginnend am 21. September 2022 und endend am 28. Februar 2023. Corona ist zu dieser Zeit immer noch ein präsentes Thema in dem heruntergekommenen Berliner Miethaus mitten in Kreuzberg, in dem Adouani wohnt und in dem lauter verloren wirkende, arme und aus der Gesellschaft…
Rezension des Romans „Tausend Fenster“ von Nassir Djafari
Rezension zu „Tausend Fenster“ (2026) von Gerrit Wustmann Flucht, Migration und Exil sind Themen, die uns weiterhin beschäftigen werden, solange Despoten Staaten regieren und keinen Widerspruch gegen ihre Machtpolitik dulden. Deswegen sind Menschen aus Syrien nach Europa geflüchtet, deswegen kamen Menschen aus der von Russland angegriffenen Ukraine nach Deutschland, und wenn wir zulassen, dass hierzulande Rechtsextremisten Macht gewinnen, werden Menschen aus Deutschland flüchten müssen. Es sind Themen, die den 1952 in Iran geborenen und mit fünf Jahren nach Deutschland gekommenen Schriftsteller Nassir Djafari seit jeher bewegen, so auch in seinem vierten Roman „Tausend Fenster“. Jahrzehntelang hat er in der Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet – er kennt die Gründe, aus denen Menschen ihre Heimatländer in der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen, gut. Der Protagonist in „Tausend Fenster“ ist allerdings diesmal nicht Iraner sondern Tscheche. 1972, wenige Jahre nach der Niederschlagung des Prager Frühlings, flüchtet der Reformsozialist und Journalist Pavel Horak aus Prag…
Rezension des Romans „Leben auf Deutsch“ von David Scrase
Rezension Autobiografie David Scrasevon Wolfgang Menzel Bereits zwei Tage nachdem Wilhelm Lehmann am 17. November 1968 in Eckernförde gestorben war, erschien in der Londoner Tageszeitung „The Times“ ein Nachruf. Wie es zu dieser internationalen Würdigung kam, schildert der Verfasser des Nachrufs, David Scrase, in seiner Autobiographie „Leben auf Deutsch“: Ein junger englischer Germanist, Ende Zwanzig, in Oxford Aushilfsdozent für Deutsch und nebenher an seiner Dissertation über Wilhelm Lehmann arbeitend, bekommt einen Telefonanruf von Freunden aus Bremen, sie hätten im Radio gehört, Lehmann sei gestorben. Ermutigt von anderen Freunden, bietet David Scrase der „Times“ einen Nachruf an. Und tatsächlich, man ist interessiert. David setzt sich hin und schreibt; diktiert dann den Text ins Telefon (Internet oder Telefax gab es noch nicht). Und am nächsten Morgen weiß halb England, wer Wilhelm Lehmann war. Ein journalistischer Coup – mehr ein als halbes Jahrhundert später mit typisch britischem Understatement erzählt. Nicht nur diese Anekdote,…
Buchbesprechung und Rezension des Romans „Liebe im Schatten der dunklen Flaggen“ von Halim Youssef – Musenblätter
In den Musenblätter ist eine ausführliche Besprechung des Romans „Liebe im Schatten der dunklen Flaggen“ von Halim Youssef erschienen. Der 2025 auf Deutsch veröffentlichte Roman greift die Ereignisse rund um den Angriff des sogennaten Islamischer Staat auf die Stadt Kobane im Jahr 2014 auf und verbindet historische Erfahrung mit einer persönlichen, literarischen Perspektive. Youssef, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt, erzählt von Liebe, Verlust und Widerstandskraft in Zeiten von Krieg und existenzieller Bedrohung. Die Rezension von Musenblättern würdigt insbesondere die eindringliche Innensicht des Romans und hebt die Bedeutung des Buches für ein deutschsprachiges Publikum hervor. Die vollständige Buchbesprechung finden Sie hier.
Artikel zu Najet Adouani’s „Cold War, Hot Autumn“ – Maghreb Magazin
Im Maghreb Magazin erschien ein Artikel über den Roman „Cold War, Hot Autumn“ von Najet Adouani. Der 2025 veröffentlichte Roman (aus dem Englischen üersetzt von Christa Schuenke) führt die LeserInnen in ein Berliner Mietshaus in Kreuzberg – und mitten hinein in das Leben im Exil. Der Artikel im Maghreb Magazin beleuchtet nicht nur die Handlung des Romans, sondern auch seine gesellschaftliche Dimension. Im Zentrum steht eine arme, multikulturelle Nachbarschaft, geprägt von Armut, Sucht und sozialer Unsicherheit – zugleich aber auch von Momenten der Solidarität, Würde und unerwarteter Schönheit. Adouanis poetische Sprache verbindet präzise Alltagsbeobachtungen mit Erinnerungen an ihre tunesische Heimat und schafft so ein vielfältiges Bild urbaner Exilerfahrung. Zum ganzen Artikel kommt ihr hier.
Interview mit Widad Nabi zu „Wurzeln schlagen“ – Förderverein Literaturhaus Wiesbaden
Die Autorin Widad Nabi („Wurzeln schlagen“) hat in dem Gespräch des Förderverein Literaturhaus Wiesbaden über ihr Schreiben zwischen Sprachen, über Mutterschaft und über die Frage nach Zugehörigkeit gesprochen. Anlass des Interviews ist unter anderem die Auszeichnung ihres Gedichts „Ein Kontinent namens Körper“ mit dem renommierten Premio Internazionale Camaiore sowie die Veröffentlichung ihres aktuellen Essaybands. Im Interview spricht Widad Nabi nicht nur über die überraschende Erfahrung in Italien, sondern auch über ihr Leben zwischen Kurdisch, Arabisch und Deutsch. Sie beschreibt, wie Sprache Identität formt – und wie sich mit der Geburt ihres Kindes die Frage nach dem „Wurzeln schlagen“ in Deutschland neu und dringlich gestellt hat. Zitat aus dem Interview: „Wenn meinem in Berlin geborenen Kind – das Deutsch als Muttersprache spricht und dessen ganzes Leben hier stattfindet – erlaubt wird, in diesem Land Wurzeln zu schlagen, dann werde auch ich es ihm gleichtun und ebenfalls Luftwurzeln schlagen.“ Zum ganzen Interview…
Artikel zu „Mitternachtssammler“ von Gerrit Wustmann auf Qantara
Der Autor Gerrit Wustmann („Sterben in deinem Geweih“) hat einen Artikel im Onlinemagazin Qantare zum neuen Roman „Mitternachtssammler“ von Zia Qasemi geschrieben. In diesem wirft der Journalist nicht nur einen Blick auf die Handlung des Romans, sondern auch auf dessen politische Relevanz. Zitat aus dem Artikel: „Die bisweilen in märchenhaftem Duktus erzählte Geschichte spricht von Glauben und Aberglauben sowie von der Kunst, Dinge, die aufgrund von Bildungsmangel unerklärlich erscheinen, als Zeichen zu deuten. Es geht darum, Halt in der Religion zu finden, jedoch ohne auf Fundamentalismus zurückzugreifen.“ Zum ganzen Artikel kommt ihr hier.
Rezension zu „Mitternachtssammler“ von Lesenswertes aus dem Bücherhaus
Wir freuen uns, dass Manuela Hahn von Lesenswertes aus dem Bücherhaus eine Rezension zu „Mitternachtssammler“ von Zia Qasemi geschrieben hat. Zitat aus der Rezension: „Beeindruckt hat mich, wie ruhig und unaufdringlich Qasemi erzählt. Er bewertet und urteilt nicht, er zeigt. Die Deutung überlässt er den Leserinnen und Lesern.“ Die ganze Rezension lest ihr hier.
Atef Abu Saif zum Gaza Krieg auf der Frankfurter Buchmesse
Atef Abu Saif war zu Gast bei der Frankfurter Buchmesse 2025. Auf dem phillipinischen Pavillion gab es mit drei weiteren Autoren ein intensives Gespräch über die Rolle der Literatur in Zeiten des Gaza-Krieges. Auf den Seiten Nachrichten Österreich (klickt hier) und msn (klickt hier) gab es jeweils einen Bericht über diese Veranstaltung. Werft gerne einen Blick rein!
Wie umgehen mit vererbten Traumata? – Atef Abu Saif bei „Twist“ auf arte
Das Format „Twist“ auf arte hat eine neue Folge mit dem Titel „Wie umgehen mit vererbten Traumata?“ herausgebracht. In ihr wird unter Anderem auch über Atef Abu Saif berichtet. Wie bei den anderen Befragten zeigt der Beitrag sein Leben, die Entstehung seines Traumas, wie es im Alltag auftritt und wie er letzlich auf künstlerischer Ebene damit umgeht. Der Roman „Leben in der Schwebe“ spielt im Beitrag also auch eine Rolle. Den gesamten Beitrag könnt ihr hier finden. Bei 22:08 beginnt der Teil über Atef Abu Saif.
Einst ein Ort voller Leben – Rezension zu „Leben in der Schwebe“ in der FAZ
Die FAZ-Journalistin Lena Bopp verknüpft den Roman mit Saifs palästinensischer Herkunft, seiner Arbeit im Heimatland und der Frage, wie ein solches Werk angesichts der Zerstörung Palästinas gelesen werden kann. Die vollständige Rezension könnt ihr hier lesen.
Rezension zu „Sterben in deinem Geweih“ auf booknerds.de
Wir freuen uns, dass die Autorin Britta Röder auf booknerds.de eine Rezension zu „Sterben in deinem Geweih“ von Gerrit Wustmann geschrieben hat. Was sie am Buch so skurril findet, wie die Kurzgeschichten mit der Realität und den Erwartungen der Lesenden spielen und warum sie trotz dieser vielen Überraschungen überzeugt war, könnt ihr hier nachlesen.
Versteh einer die Deutschen – Rezension vom Blog des Freien Deutschen Autorenverbandes
Wir freuen uns, dass Doktor Manfred Luckas die Erzählung „Versteh einer die Deutschen“ von Taqi Akhlaqi rezensiert hat. Er schreibt über unseren Verlag und die Luftwurzelliteratur im Allgemeinen, Taqi Akhlaqis Gründe für das Kommen nach Deutschland, das Aufeinandertreffen zweier Kulturen und die Menschen und Gespräche, die beim Verlassen der Heimat zurückgelassen werden mussten. „In seiner Erzählung gelingt ihm die Kunst, die tiefenscharfe Analyse deutscher Befindlichkeiten schonungslos und gleichzeitig humoristisch-empathisch zu betreiben. Wer sich darauf einlässt, wird mit dem Erkenntnisgewinn belohnt, eigene Bräuche, Alltagsriten und Denkweisen zu hinterfragen, »sich zu verfremden«, wie der Autor es nennt, und die eigene Gesellschaft mit anderen Augen zu sehen.“ – Doktor Manfred Luckas, Freier Deutscher Autorenverband Die vollständige Rezension findet ihr hier.
Sterben in deinem Geweih – Rezension von Lesenswertes aus dem Bücherhaus
Wir freuen uns, dass Manuela Hahn auf ihrem Buchblog „Lesenwertes aus dem Bücherhaus“ eine Rezension zu unserer neuen Kurzgeschichtensammlung „Sterben in deinem Geweih“ von Gerrit Wustmann geschrieben hat. Sie schreibt darüber, warum ihr Kurzgeschichten im Allgemeinen so gefallen und warum „Sterben in deinem Geweih“ sie überzeugt hat. Ihr könnt die Rezension hier lesen.
Leben in der Schwebe – Rezension aus dem Deutschlandfunk von Angela Gutzeit
Im Deutschlandfunk spricht Angela Gutzeit in ihrem Podcast (Folge 17.01.2025) über den pälästinensichen Roman „Leben in der Schwebe“, von Abu Atef Saif. In der Folge gibt es auch eine genauere Skizzierung des Buches vom renommierten Übersetzer Hartmut Fähndrich höchst persöhnlich. Zur Rezension geht es hier.
Leben in der Schwebe – Buchkritik im Podcast Studio 9
Atef Abu Saifs Roman „Leben in der Schwebe“ war in der Folge vom 18.01.2025 das Gesprächsthema im Podcast Studio 9. Die Buchkritikerin Claudia Kramatschel gibt in ihrer Rezension einen tieferen Einblick in das Buch des palästinensischen Autors und Politiker.
Rezension zu Doğan Akhanlıs „Sankofa“ von @lettera_tour
Wir freuen uns über eine neue Rezension zu Doğan Akhanlıs Buch „Sankofa“ von Yannick Dreßen @lettera_tour. . Doğan Akhanlı verknüpft, was auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen scheint – und webt daraus einen großartigen Roman! […] Der zuständige Oberleutnant macht sich auf die Suche nach dem Entflohenen und findet 2370 Briefe, die der Inhaftierte seiner Frau aus der Gefangenschaft hat zukommen lassen. Er beginnt sie zu lesen und schon bald bringen die Worte einen Stein in ihm zum Rollen, einen Stein, der rasch zu einer Lawine anschwellen und eine folgenschwere Entscheidung anstoßen wird. Hier geht’s zum Instagram Post mit der vollständigen Rezension! Hier geht’s zum Buch!
Warum hinter „Weltliteratur“ oft ein westlicher Blick steckt von Gerrit Wustmann auf Qantara.de
Auch wenn das kaum jemand gerne zugibt, aber nichtwestliche Literatur in deutscher Übersetzung ist (auch hier: von wenigen Ausnahmen abgesehen) ein Zuschussgeschäft, das sich kaum je von selbst trägt. aus: “Bücher in Übersetzung – Warum hinter ‘Weltliteratur’ oft ein westlicher Blick steckt” von Gerrit Wustmann Gerrit Wustmann hat über Qantara.de sein Essay „Bücher in Übersetzung – Warum hinter ‚Weltliteratur‘ oft ein westlicher Blick steckt“ veröffentlicht. Den vollständigen Text kann man hier lesen Wer tiefer in Wustmanns Ansichten zu diesem Thema eintauchen will, kann sein Buch „Weltliteratur“ lesen
Occupied, destroyed, embattled, in turmoil: Quo vadis Palestine? – Gespräch mit Autor Atef Abu Saif auf der Frankfurter Buchmesse 2024
Wichtige Information für all diejenigen, die nicht auf der Frankfurter Buchmesse 2024 sein konnten, aber dennoch einen kleinen Einblick bekommen möchten: Hier könnt ihr euch das ganze Gespräch mit Atef Abu Saif und der Moderatorin Kristin Helberg vom Samstag, den 19. Oktober ansehen Hier geht’s zu seinem Roman „Leben in der Schwebe“ und hier könnt ihr mehr zu dem Autor erfahren
Rezension zu Doğan Akhanlıs „Sankofa“ auf Kommbuch-Newsletter (kommbuch.com)
„Sankofa“ ist ein gewaltiges Plädoyer für ein Verständnis von Gegenwart, das aus dem Rückblick auf die Geschichte erwächst und in die Zukunft führt – und die ist keineswegs hoffnungslos. Unbedingt lesen!“ – Irmgard Hölscher, Frankfurt a.M. Wir freuen uns sehr über die positive Rezension im aktuellen Kommbuch-Newsletter zu „Sankofa“, in dem der Roman einer der sieben aktuellen Empfehlungen ist! Die ganze Rezension ist hier abrufbar Und wenn euch der Beitrag neugierig gemacht hat, könnt ihr das Buch selbstverständlich bei eurem Buchhändler des Vertrauens oder über unseren Webshop kaufen!
Deutschlandfunk Büchermarkt – Recai Hallaç zu Doğan Akhanlı: „Sankofa“
Im Deutschlandfunk Büchermarkt lief ein sehr schöner Beitrag über Doğan Akhanlıs: „Sankofa“. Dort redete der Übersetzer Recai Hallaç im Gespräch mit Dina Netz über das Buch und das Leben von Doğan. Es war ein interessantes und auch informatives Gespräch und ein Muss für alle, die das Buch bereits gelesen haben, oder noch unsicher sind, ob sie das Buch lesen wollen (Hinweis: Es lohnt sich definitiv ) Den Link zum Gespräch findet ihr hier
„Hoffnung ist wie Wasser am Baum des Lebens“ – 3sat Kulturzeit – Beitrag zu „Leben in der Schwebe“ & Interview mit Atef Abu Saif
Atef Abu Saifs Roman „Leben in der Schwebe“ über das Leben im Gazastreifen erschien erstmals in deutscher Sprache, parallel dazu lief im 3sat-Format Kulturzeit nicht nur ein Beitrag über das Buch, sondern auch ein Interview mit Saif selbst. „Hoffnung ist wie Wasser am Baum des Lebens“, sagt er darin, und: „Das Schreiben hält uns am Leben.“ Die vollständige Folge Kulturzeit vom Donnerstag, den 9. Januar, ist noch bis zum 9. April 2025 in der 3sat-Mediathek abrufbar (Minute 9) Das Interview mit Saif und der Beitrag zum Buch lassen sich noch bis zum 9. Januar 2027 abrufen
Rezension „Versteh einer die Deutschen“ auf bodo – Wie wichtig Brot ist
Wir freuen uns sehr über die Rezension von „Versteh einer die Deutschen“ in der aktuellen Ausgabe des bodo-Straßenmagazins. „Es ist bemerkenswert, wie Akhlaqi von der naiven Alltagsbeobachtung über die Reflexion der eigenen Fremdheitserfahrung zu den großen philosophischen Fragen gelangt.” Die vollständige Rezension könnt ihr hier auf Seite 39 lesen.
„Sankofa“ – Rezension von Ayse Tekin
„[…] [E]in hochkomplexes Buch, aber weder schwierig noch anstrengend“, urteilt Ayse Tekin über Dogan Akhanlis „Sankofa“. Die starken Frauenfiguren fallen ihr auf, insbesondere die Selbstverständlichkeit, mit der sie in die Geschichte integriert sind, nimmt sie als ermutigend wahr. „Sankofa“ sei ein hochpolitisches Buch, ohne die Politik zum Hauptthema zu machen; stattdessen stehen die vielfältigen Charaktere im Zentrum des Geschehens. Zur vollständigen Rezension geht es hier.
„Versteh einer die Deutschen“ – Rezension von Martin Gerner
„Hartnäckig sieht er hin, ironisierend verarbeitet er das Erlebte im Gastland. Es fängt an mit einer elementaren Frage für einen Afghanen in Deutschland: Warum sind deutsche Toiletten so fremd, das Klopapier scheinbar eine Zumutung? Auf der Klobrille beginnt die Gedankenreise des Autors durch deutsche Welten.“ Das schreibt Martin Gerner über Taqi Akhlaqis Roman, der, wie der Autor erzählt, ein Buch für Deutsche und nicht für Afghanen ist. Wir freuen uns sehr über seinen Beitrag im BR24, in dem auch Akhlaqi selbst zu Wort kommt und erzählen kann, wie er von seiner streng religiösen Familie in Afghanistan nach Deutschland kam, wo er seine eigene Religion hinterfragte. In seinen Erzählungen halte er, so Gerner, den Deutschen mit einem Augenzwinkern den Spiegel vor. Den ganzen Beitrag kann man hier hören.























