Syrischer Archäologe Abdullah schreibt über neue Heimat Köln „Ich verspreche Ihnen, ein guter Geflüchteter zu werden” von Sabine Kleyboldt, Katholische Nachrichten-Agentur Der Rhein erinnert Jabbar Abdullah an den Fluss seiner Kindheit: den Euphrat in Syrien. Das macht es ihm umso leichter, sich in Köln heimisch zu fühlen. Der Weg dorthin war allerdings lang, wie er in seinem Buch beschreibt. Köln/Aleppo (KNA) „Auf Wiedersehen, mein Euphrat, mein guter Freund, bitte bleib am Leben, irgendwann, so hoffe ich, komme ich zu dir zurück.” Mit geradezu poetischen Worten nimmt Jabbar Abdullah 2012 Abschied von seiner Heimat Raqqa am Fluss Euphrat. Das Assad-Régime zwingt den Studenten zur Flucht, weil er „Freiheit für Syrien” auf Hauswände gesprüht hat. Acht Jahre später dann: „Ich mag Köln, ich bin am Euphrat. Ich bin am Rhein… Ich lebe hier und will hier wie alle anderen weiterleben.” Denn inzwischen hat der Archäologe eine neue Heimat in Köln gefunden – sein „Raqqa am Rhein”, wie er…

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