Rezension von Eike Wienbarg zum neuen Band der Stolpersteine
Die Geschichte hinter den Namen Eike Wienbarg 18.10.2020 im Weser-Kurier In drei Beiträgen für das neue Buch „Stolpersteine in Bremen – Biografische Spurensuche – Neustadt“ widmet sich die Sykerin Ilse Zelle der Familie Polak, die auch in Weyhe lebte. Syke/Weyhe/Bremen. Der Name der jüdisch-christlichen Familie Polak ist eng mit der Gemeinde Weyhe verbunden. So wurde im Jahr 1995 eine Straße nach Carl Polak benannt, sein Sohn Otto ist Ehrenbürger der Gemeinde. Über das Leben von Otto Polak hat die Syker Autorin und ehemalige Lehrerin der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Brinkum Ilse Zelle bereits im Jahr 2010 ein Buch verfasst. Anlässlich ihres Projektes Spurensuche zu Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus‘ in der Region lud sie gemeinsam mit ihren Schülern Otto Polak auch in die Schule ein. Nun hat sich Zelle mit der Geschichte von Polaks Vater Carl, seinem Onkel Siegfried und seiner Großmutter Adele beschäftigt. Für den sechsten Band der Reihe „Stolpersteine in Bremen – Biografische Spurensuche“, der sich um die Stolpersteine…
Buchpremiere Stolpersteine Band VI Neustadt
Im Rahmen des Projektes STOLPERSTEINE BREMEN erscheint eine Publikationsreihe, die die Biografien jener Opfer enthält, für die in Bremen Stolpersteine verlegt worden sind. Dieses KUNST‑, ERINNERUNGS- und FORSCHUNGSPROJEKT besteht in Bremen seit 2004. Insgesamt wurden bisher über 700 Gedenksteine in Bremer Bürgersteige eingelassen, die an ermordete NS-Opfer vor deren Wohn- und Wirkungsorten erinnern. In der auf sieben Bände angelegten Publikationsreihe sind bereits fünf Bände erschienen. Nach den Bänden Region Nord, Mitte, Ostertor/Östliche Vorstadt, Schwachhausen/Horn-Lehe und Findorff/Walle/Gröpelingen erscheint nun der Band Neustadt. Am 21. Oktober findet die Buchpremiere des neuen Bandes statt! Um 19:30 im Theater am Leibnizplatz Schulstraße 26, 28199 Bremen (Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft) In Bremen sind über 1.500 Menschen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden; die Zahl der deportierten, verfolgten oder in „Schutzhaft” genommenen Menschen liegt um ein Vielfaches höher. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die NS-Opfer, indem er vor ihrem letzten, meist selbst gewählten, Wohnort Stolpersteine…
Buchpremiere: „Stolpersteine in Bremen. Biografische Spurensuche – Findorff, Walle, Gröpelingen”
Das Projekt „Stolpersteine” geht in die nächste Runde. In Band 5 führt die Spurensuche in die Stadtteile Findorff, Walle und Gröpelingen. Freuen Sie sich auf eine spannende Lesung, vorgetragen von Rainer Iwersen und musikalisch begleitet von Aladdin Haddad (Gitarre). Die Publikationsreihe beschäftigt sich mit den Biografien der 652 Bremer NS-Opfer, deren Gedenken seit 2004 durch das Projekt STOLPERSTEINE BREMEN geehrt wird. Nach den vier Bänden zu den Regionen Nord, Mitte sowie Ostertor/Östliche Vorstadt und Schwachhausen, Horn-Lehe erscheinen nun die Biografien derer, die Findorff, Walle und Gröpelingen lebten. In mehreren Aufsätzen werden historische Orte beleuchtet und die Situation jüdischer Bremerinnen und Bremer zur NS-Zeit erläutert. Der Eintritt ist frei.
Neuveröffentlichung „Stolpersteine in Bremen. Biografische Spurensuche – Findorff/Walle/Gröpelingen” – Peter Christoffersen, Barbara Johr
Der fünfte Band der Reihe Stolpersteine in Bremen ist heute hier im Sujet Verlag eingetroffen. Das kulturell und historisch sehr wertvolle Projekt beschäftigt sich schon seit 2004 mit dem Schicksal Bremer NS-Opfer. Dieser Band behandelt die Stadtteile Findorff, Walle und Gröpelingen.




