Review of “A Thousand Windows” by Nassir Djafari
Rezension zu „Tausend Fenster” (2026) von landfux.boox Schreibstil Nassir Djafaris Sprache ist ruhig und unaufgeregt. Er setzt nicht auf große Dramatik, sondern auf die Kraft der Zwischentöne. Gerade dadurch entfaltet die Geschichte eine Wirkung, die sich langsam, aber beständig aufbaut. Figuren Pavel ist eine Figur, deren Sehnsucht und Unsicherheit jederzeit spürbar sind. Ich bin ihm gerne auf seinem Weg gefolgt und habe mit jeder Seite gehofft, dass er Antworten findet. Besonders gelungen fand ich, dass später auch Jana, seine in Prag zurückgebliebene Frau, eine Stimme bekommt und die Geschichte dadurch eine neue Perspektive erhält. Was mich bewegt hat Der Roman erzählt nicht nur vom Weggehen, sondern vor allem vom Ankommen. Wie findet man in einer fremden Welt einen Platz für sich, wenn man gleichzeitig ständig auf das zurückblickt, was man verloren hat? Diese emotionale Zerrissenheit zieht sich durch das gesamte Buch und macht viele Gedanken und Entscheidungen der Figuren nachvollziehbar.…
Review of “Cold War, Hot Autumn” by Najet Adouani
Rezension zu „Cold War, Hot Autumn” (2025) von Sabine Schiffner Eine Kindheit in Tunesien voller Schläge und Demütigungen. Gefängnisaufenthalte wegen ihrer Reden und Gedichte, jahrzehntelanges Leben und Schreiben im Exil wegen ihrer politischen Arbeit als Feministin und Menschenrechtlerin und trotzdem drei Söhne alleinerziehend großgezogen, in einem Schriftstellerinnenleben mit viel Krankheit und Einsamkeit: Najet Adouani ist eine tunesische Schriftstellerin, Dichterin und Journalistin, die seit inzwischen fast zehn Jahren in Berlin lebt, wo sie lange Stipendiatin des Writers in Exile-Programm vom Deutschen PEN war. In ihrer neuesten Publikation, dem Kreuzberger Tagebuch „Cold War. Hot Autumn“, das gerade im Sujet Verlag erschienen ist, schildert sie ihr Leben in Tagebuchform, beginnend am 21. September 2022 und endend am 28. Februar 2023. Corona ist zu dieser Zeit immer noch ein präsentes Thema in dem heruntergekommenen Berliner Miethaus mitten in Kreuzberg, in dem Adouani wohnt und in dem lauter verloren wirkende, arme und aus der Gesellschaft herausgerissene…
Review of the novel “A Thousand Windows” by Nassir Djafari
Rezension zu „Tausend Fenster” (2026) von Gerrit Wustmann Flucht, Migration und Exil sind Themen, die uns weiterhin beschäftigen werden, solange Despoten Staaten regieren und keinen Widerspruch gegen ihre Machtpolitik dulden. Deswegen sind Menschen aus Syrien nach Europa geflüchtet, deswegen kamen Menschen aus der von Russland angegriffenen Ukraine nach Deutschland, und wenn wir zulassen, dass hierzulande Rechtsextremisten Macht gewinnen, werden Menschen aus Deutschland flüchten müssen. Es sind Themen, die den 1952 in Iran geborenen und mit fünf Jahren nach Deutschland gekommenen Schriftsteller Nassir Djafari seit jeher bewegen, so auch in seinem vierten Roman „Tausend Fenster“. Jahrzehntelang hat er in der Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet – er kennt die Gründe, aus denen Menschen ihre Heimatländer in der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen, gut. Der Protagonist in „Tausend Fenster“ ist allerdings diesmal nicht Iraner sondern Tscheche. 1972, wenige Jahre nach der Niederschlagung des Prager Frühlings, flüchtet der Reformsozialist und Journalist Pavel Horak aus Prag…
Review of the novel “Life in German” by David Scrase
Rezension Autobiografie David Scrasevon Wolfgang Menzel Bereits zwei Tage nachdem Wilhelm Lehmann am 17. November 1968 in Eckernförde gestorben war, erschien in der Londoner Tageszeitung „The Times” ein Nachruf. Wie es zu dieser internationalen Würdigung kam, schildert der Verfasser des Nachrufs, David Scrase, in seiner Autobiographie „Leben auf Deutsch”: Ein junger englischer Germanist, Ende Zwanzig, in Oxford Aushilfsdozent für Deutsch und nebenher an seiner Dissertation über Wilhelm Lehmann arbeitend, bekommt einen Telefonanruf von Freunden aus Bremen, sie hätten im Radio gehört, Lehmann sei gestorben. Ermutigt von anderen Freunden, bietet David Scrase der „Times” einen Nachruf an. Und tatsächlich, man ist interessiert. David setzt sich hin und schreibt; diktiert dann den Text ins Telefon (Internet oder Telefax gab es noch nicht). Und am nächsten Morgen weiß halb England, wer Wilhelm Lehmann war. Ein journalistischer Coup – mehr ein als halbes Jahrhundert später mit typisch britischem Understatement erzählt. Nicht nur diese Anekdote,…
Book review and review of the novel “Love in the Shadow of Dark Flags” by Halim Youssef – Muse Sheets
In den Musenblätter ist eine ausführliche Besprechung des Romans „Liebe im Schatten der dunklen Flaggen” von Halim Youssef erschienen. Der 2025 auf Deutsch veröffentlichte Roman greift die Ereignisse rund um den Angriff des sogennaten Islamischer Staat auf die Stadt Kobane im Jahr 2014 auf und verbindet historische Erfahrung mit einer persönlichen, literarischen Perspektive. Youssef, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt, erzählt von Liebe, Verlust und Widerstandskraft in Zeiten von Krieg und existenzieller Bedrohung. Die Rezension von Musenblättern würdigt insbesondere die eindringliche Innensicht des Romans und hebt die Bedeutung des Buches für ein deutschsprachiges Publikum hervor. Die vollständige Buchbesprechung finden Sie hier.
Article on Najet Adouani’s “Cold War, Hot Autumn” – Maghreb Magazine
Im Maghreb Magazin erschien ein Artikel über den Roman „Cold War, Hot Autumn“ von Najet Adouani. Der 2025 veröffentlichte Roman (aus dem Englischen üersetzt von Christa Schuenke) führt die LeserInnen in ein Berliner Mietshaus in Kreuzberg – und mitten hinein in das Leben im Exil. Der Artikel im Maghreb Magazin beleuchtet nicht nur die Handlung des Romans, sondern auch seine gesellschaftliche Dimension. Im Zentrum steht eine arme, multikulturelle Nachbarschaft, geprägt von Armut, Sucht und sozialer Unsicherheit – zugleich aber auch von Momenten der Solidarität, Würde und unerwarteter Schönheit. Adouanis poetische Sprache verbindet präzise Alltagsbeobachtungen mit Erinnerungen an ihre tunesische Heimat und schafft so ein vielfältiges Bild urbaner Exilerfahrung. Zum ganzen Artikel kommt ihr hier.
Interview with Widad Nabi on “Taking Roots” – Literaturhaus Wiesbaden Support Association
Die Autorin Widad Nabi („Wurzeln schlagen”) hat in dem Gespräch des Förderverein Literaturhaus Wiesbaden über ihr Schreiben zwischen Sprachen, über Mutterschaft und über die Frage nach Zugehörigkeit gesprochen. Anlass des Interviews ist unter anderem die Auszeichnung ihres Gedichts „Ein Kontinent namens Körper” mit dem renommierten Premio Internazionale Camaiore sowie die Veröffentlichung ihres aktuellen Essaybands. Im Interview spricht Widad Nabi nicht nur über die überraschende Erfahrung in Italien, sondern auch über ihr Leben zwischen Kurdisch, Arabisch und Deutsch. Sie beschreibt, wie Sprache Identität formt – und wie sich mit der Geburt ihres Kindes die Frage nach dem „Wurzeln schlagen” in Deutschland neu und dringlich gestellt hat. Zitat aus dem Interview: „Wenn meinem in Berlin geborenen Kind – das Deutsch als Muttersprache spricht und dessen ganzes Leben hier stattfindet – erlaubt wird, in diesem Land Wurzeln zu schlagen, dann werde auch ich es ihm gleichtun und ebenfalls Luftwurzeln schlagen.” Zum ganzen Interview…
Article on “Midnight Collector” by Gerrit Wustmann on Qantara
Der Autor Gerrit Wustmann („Sterben in deinem Geweih”) hat einen Artikel im Onlinemagazin Qantare zum neuen Roman „Mitternachtssammler” von Zia Qasemi geschrieben. In diesem wirft der Journalist nicht nur einen Blick auf die Handlung des Romans, sondern auch auf dessen politische Relevanz. Zitat aus dem Artikel: „Die bisweilen in märchenhaftem Duktus erzählte Geschichte spricht von Glauben und Aberglauben sowie von der Kunst, Dinge, die aufgrund von Bildungsmangel unerklärlich erscheinen, als Zeichen zu deuten. Es geht darum, Halt in der Religion zu finden, jedoch ohne auf Fundamentalismus zurückzugreifen.” Zum ganzen Artikel kommt ihr hier.
Review of “Midnight Collector” by Worth Reading from the Book House
We are pleased that Manuela Hahn from Reading Worth Reading from the Book House has written a review of “Midnight Collector” by Zia Qasemi. Quote from the review: "I was impressed by how calmly and unobtrusively Qasemi tells the story. He doesn't evaluate or judge, he shows. He leaves the interpretation to the readers." You can read the whole review here.
Atef Abu Saif on the Gaza War at the Frankfurt Book Fair
Atef Abu Saif was a guest at the Frankfurt Book Fair 2025. At the Philippine pavilion there was an intensive conversation with three other authors about the role of literature in times of the Gaza war. There was a report about this event on the News Austria (click here) and msn (click here) pages. Feel free to take a look!
Life in the suspension - Review from Angela Gutzeit's Deutschlandfunk
On Germany radio, Angela Gutzeit speaks in her podcast (episode 17.01.2025) about the Pälestinian novel “Life in the Schweben”, by Abu Atef Saif. As a result, there is also a more precise sketch of the book by the renowned translator Hartmut Fähndrich highly personally. This is about the review here.
Life in the suspension - Book criticism in Podcast Studio 9
Atef Abu Saif's novel “Life in the Schweben” was subsequently the topic of conversation in Podcast Studio 9. Book critic Claudia Kramatschel gives a deeper insight into the book by the Palestinian author and politician in her review.
Review of Doğan Akhanlı's "Sankofa" by @Lettera_tour
Wir freuen uns über eine neue Rezension zu Doğan Akhanlıs Buch „Sankofa“ von Yannick Dreßen @lettera_tour. . Doğan Akhanlı verknüpft, was auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen scheint – und webt daraus einen großartigen Roman! […] Der zuständige Oberleutnant macht sich auf die Suche nach dem Entflohenen und findet 2370 Briefe, die der Inhaftierte seiner Frau aus der Gefangenschaft hat zukommen lassen. Er beginnt sie zu lesen und schon bald bringen die Worte einen Stein in ihm zum Rollen, einen Stein, der rasch zu einer Lawine anschwellen und eine folgenschwere Entscheidung anstoßen wird. Hier geht’s zum Instagram Post mit der vollständigen Rezension! Hier geht’s zum Buch!
Why behind "world literature" is a western look of Gerrit Wustmann on Qantara.de
Auch wenn das kaum jemand gerne zugibt, aber nichtwestliche Literatur in deutscher Übersetzung ist (auch hier: von wenigen Ausnahmen abgesehen) ein Zuschussgeschäft, das sich kaum je von selbst trägt. aus: “Bücher in Übersetzung – Warum hinter ‘Weltliteratur’ oft ein westlicher Blick steckt” von Gerrit Wustmann Gerrit Wustmann hat über Qantara.de sein Essay „Bücher in Übersetzung – Warum hinter ‚Weltliteratur’ oft ein westlicher Blick steckt” veröffentlicht. Den vollständigen Text kann man hier lesen Wer tiefer in Wustmanns Ansichten zu diesem Thema eintauchen will, kann sein Buch „Weltliteratur” lesen
Occupied, Destroyed, Embattled, in Turmoil: Quo Vadis Palestine? - Conversation with author Atef Abu Saif at the Frankfurt Book Fair 2024
Important information for all those who could not be at the Frankfurt Book Fair 2024 but still want to get a little insight: Here you can see the whole conversation with Atef Abu Saif and the moderator Kristin Helberg on Saturday, October 19th To his novel "Life in the Schleb" and here you can learn more about the author
Review of Doğan Akhanlı's "Sankofa" on Kommuch newsletter (KommBuch.com)
"Sankofa” ist ein gewaltiges Plädoyer für ein Verständnis von Gegenwart, das aus dem Rückblick auf die Geschichte erwächst und in die Zukunft führt – und die ist keineswegs hoffnungslos. Unbedingt lesen!” – Irmgard Hölscher, Frankfurt a.M. Wir freuen uns sehr über die positive Rezension im aktuellen Kommbuch-Newsletter zu „Sankofa”, in dem der Roman einer der sieben aktuellen Empfehlungen ist! Die ganze Rezension ist hier abrufbar Und wenn euch der Beitrag neugierig gemacht hat, könnt ihr das Buch selbstverständlich bei eurem Buchhändler des Vertrauens oder über unseren Webshop kaufen!
Deutschlandfunk Book market - Recai Hallaç to Doğan Akhanlı: "Sankofa"
In the Deutschlandfunk Book market, a very nice contribution was about Doğan Akhanlıs: "Sankofa". There the translator Recai Hallaç talked about the book and the life of Doğan in an interview with Dina Netz. It was an interesting and informative conversation and a must for everyone who has already read the book or are still unsure whether you want to read the book (note: it is definitely worth it) The link to the conversation can be found here
"Hope is like water on the tree of life ” - 3sat Kulturzeit - Contribution to“ Life in the Schleb ” & Interview Mit Atef Abu Saif
Atef Abu Saifs Roman „Leben in der Schwebe” über das Leben im Gazastreifen erschien erstmals in deutscher Sprache, parallel dazu lief im 3sat-Format Kulturzeit nicht nur ein Beitrag über das Buch, sondern auch ein Interview mit Saif selbst. „Hoffnung ist wie Wasser am Baum des Lebens”, sagt er darin, und: „Das Schreiben hält uns am Leben.” Die vollständige Folge Kulturzeit vom Donnerstag, den 9. Januar, ist noch bis zum 9. April 2025 in der 3sat-Mediathek abrufbar (Minute 9) Das Interview mit Saif und der Beitrag zum Buch lassen sich noch bis zum 9. Januar 2027 abrufen
Review "One understand the Germans" on Bodo - how important bread is
We are very happy about the review of "Understand the Germans" in the current edition of the Bodo street magazine. "It is remarkable how Akhlaqi gets from the naive everyday observation about the reflection of one's own external experience to the great philosophical questions." You can read the full review here on page 39.
"“Someone understand the Germans” – review by Martin Gerner
"He looks stubbornly and processes his experiences in the host country with irony. It starts with an elementary question for an Afghan in Germany: Why are German toilets so foreign and toilet paper seemingly an imposition? The author’s journey of thought through German worlds begins on the toilet seat.” This is what Martin Gerner writes about Taqi Akhlaqi's novel, which, as the author says, is a book for Germans and not for Afghans. We are very pleased about his contribution to BR24, in which Akhlaqi himself has his say and can tell how he came from his strictly religious family in Afghanistan to Germany, where he questioned his own religion. According to Gerner, in his stories he holds up a mirror to the Germans with a wink. You can hear the whole post here.
The Last Days of East and West – Sankofa contribution by Gerrit Wustmann in ROCKS
We are very pleased about the article about Sankofa in ROCKS. It was written by Gerrit Wustmann. Life as a journey with an open end, man as a plaything between people and world history, Doğan Akhanlı has never before woven all of this into a multi-layered literary monument so impressively as in Sankofa.”
Contribution about the situation in Syria with Jabbar Abdullah on WDR3
We are very pleased about the contribution in the WDR3 format Mosaik: The archaeologist Jabbar Abdullah lives in Germany and hopes for a better future in his homeland after the coup in Syria. After decades of dictatorship and years of war, culture also has the chance to develop freely.
Review of “Sankofa” by Gerrit Wustmann
Gerrit Wustmann hat eine wunderschöne Rezension zu „Sankofa” auf 54books.de veröffentlicht. Die tiefe Verbindung zwischen ihm und Doğan Akhanli ist in jeder Zeile anzumerken und ist eine Hommage an einen wunderbaren Schriftsteller, der viel zu früh von uns gegangen ist. Vielen Dank für diese Rezension, Gerrit. Schriftsteller wie Doğan Akhanlı sind für Despoten gefährlich, weil ihre Werke und Stimmen das Fundament jeder demokratischen Idee sind. Deshalb geraten sie auch stets als erste ins Schussfeld, wenn Staaten ins Autoritäre und Antidemokratische kippen.” Der Sankofa ist ein mythischer Vogel aus Ghana, der im Flug stets nach hinten blickt. In der Betrachtung der Vergangenheit sieht er die Zukunft. Der Sankofa könnte das Motto für alle von Doğans Büchern und anderen Werken sein. Was immer er schrieb, stand im Bewusstsein kultureller und historischer Bildung.” Und es sind flüchtige, oft zufällige Begegnungen, Kreuzungen von Lebenswegen so willkürlich wie die Machtjustiz despotischer Staaten, aus denen Doğan…
Review of “Sankofa” by Martin Oehlen in the Frankfurter Rundschau
Vielen Dank für die Rezension zu „Sankofa” in der Frankfurter Rundschau! Dogan Akhanli entwirft in „Sankofa“ ein breites Panorama. Geographisch reicht es von Anatolien bis ins Rheinland, zeitlich von der türkischen Militärdiktatur der 1980er Jahre bis zum Beginn der Pandemie im Jahre 2020. Historische Ereignisse scheinen da und dort auf – die Ermordung des Journalisten Hrant Dink ebenso wie der NSU-Prozess.” Ja, die politische Unterdrückung und tatkräftige Solidarität, von der „Sankofa“ handelt, hat Akhanli selbst erfahren. Gleichwohl ist dies weder ein Dokumentarroman noch eine Autofiktion. Auf mehr als 500 Seiten und in vier Großkapiteln werden zahlreiche starke Persönlichkeiten vorgestellt.” Zum Artikel
Review by Gerrit Wustmann of “Understand the Germans”
We are very pleased about Gerrit Wustmann’s review on Qantara.de of Taqi Akhlaqi’s “Understand the Germans”. There he describes very well the willingness of the Germans to welcome and support him when Taqi arrived, and which is unfortunately being lost little by little. That's exactly why books like Taqi's are so valuable, so that we never lose sight of other people. Taqi Akhlaqi didn't just spend the months in the middle of winter in a writing retreat. He traveled a lot, visited cities, gave readings and spoke to young people at schools. An enriching experience, on the one hand. On the other hand, he had to experience what almost every author who comes to Germany from a crisis region experiences: whether the audience, the moderation or the press, everyone asked him about the political and security situation in his home country.” You learn a lot about Afghanistan and even more about the outside view of everyday German life...
Sujet Verlag on ZDFinfo
Wir sind wirklich sehr erfreut euch zu berichten, dass am 24. Oktober ein Beitrag über unseren Verlag auf ZDFinfo um 7:40 – 7:55 Uhr erscheinen wird. Für all diejenigen, die zu dieser Zeit den Fernseher nicht einschalten wollen bzw. können, kann man den Beitrag auch jederzeit in der ZDFinfo Mediathek ansehen. Wir bedanken uns vielmals bei Abdul-Ahmad Rashid und seinem netten Kamerateam, die ein sehr interessantes Gespräch mit Madjid geführt haben und unseren Alltag im Sujet Verlag begleitet haben. Es war eine unvergessliche Erfahrung und eine Möglichkeit, dem Sujet Verlag eine neue mediale Reichweite zu verschaffen.
Review of “Sankofa” written by Daniel from Mediennerd.de
Wir freuen uns sehr über die positive Rezension von Daniel von Mediennerd.de über „Sankofa”! Als ich Sankofa von Doğan Akhanlı in die Hand nahm, wusste ich, dass mich ein tiefgründiges und emotional aufgeladenes Werk erwartet. Akhanlıs Sprache ist präzise und eindringlich. Er verliert sich nie in belehrenden Tönen, sondern lässt die Geschichten für sich sprechen. Dabei lädt er uns Leser ein, Fragen zu stellen, die weit über die individuelle Geschichte hinausgehen. Besonders die Fähigkeit, verschiedene Zeitebenen und geografische Schauplätze nahtlos miteinander zu verbinden, beeindruckt mich.” ‑Zitat von Daniel von Mediennerd.de Hier geht’s zur vollständigen Rezension
Insights into the reading on September 27th with Nassir Djafari
We were very happy about the reading on September 27th with Nassir Djafari. It was a very interesting and beautiful evening. Many thanks to all contributors. Here are a few insights from the reading.
German Publishing Prize 2024
Wir haben es geschafft! Der Sujet Verlag wurde mit dem Verlagspreis 2024 ausgezeichnet! Vielen Dank an alle, die uns unterstützten. Der Verlagspreis 2024 ist eine große Ehre für uns. Er ist nicht nur eine Anerkennung unserer Arbeit, sondern auch ein Ansporn, weiterhin hochwertige Literatur zu verlegen. Wir danken unseren Autoren, deren Vertrauen und Kreativität die Grundlage unseres Erfolgs sind. Unser herzlicher Dank gilt unseren Übersetzern, Lektoren, Mitarbeitern und natürlich unseren Lesern, die uns seit Jahren begleiten. Dieser Preis ist eine Bestätigung dafür, dass sich unser Engagement für eine vielfältige und anspruchsvolle Literatur lohnt. Gleichzeitig wollen wir auch den anderen Preisträgern gratulieren. Dieser Preis ist nicht nur für uns eine Ehre, sondern auch ein Zeichen der Anerkennung für alle kleinen Verlage, die mit Leidenschaft und Überzeugung für die Literatur kämpfen. Sie alle sind Vorbilder für eine lebendige und vielfältige Buchlandschaft.
28 years of Sujet Publishing
Liebe Freund:innen des Sujet Verlags, gestern, am 15.September 2024 ist unser Verlag 28 Jahre alt geworden. Ein langer Weg liegt hinter uns, doch ohne die großartige Zusammenarbeit mit unseren Autoren, Übersetzern und Graphikern, Lektoren und Wegbegleitern, die uns seit Anbeginn zur Seite stehen und uns mit ihrer Unterstützung durch Höhen und Tiefen tragen, wäre es nicht möglich gewesen diesen Weg zu gehen. Insbesondere in den letzten Wochen, die für uns wie für viele andere kleine Verlage sehr schwierig waren, weshalb wir immer wieder um Unterstützung baten. Spenden, Bücherbestellungen und viele ermutigende Botschaften haben mir und dem Verlag daraufhin wiederholt das Gefühl geschenkt, dass wir in dieser Welt nicht verloren sind, sondern getragen von einer Gemeinschaft, die uns in dunklen Zeiten Licht schenkt. Das Ergebnis waren Interviews und eine Welle von Aufmerksamkeit in den sozialen Medien, getragen von Bloggern und Institutionen wie dem Börsenverein, die unsere Arbeit mit Herz und Stimme unterstützt…




























