So nimmt man das Leben mit“ Lesung aus der gleichnamigen Anthologie

Villa Sponte Osterdeich 59B, Bremen

Mit Zahirul Islam Babul, Mila Chami, Farhan Hebbo, Rosa Jaisli, Saber Latifi, Madjid Mohit, Salman Nurhak und Ernesto Salazar-Jiménez Am Piano: Milena Minkwitz Im Anschluss: Gespräch mit den Autor*innen, der Herausgeberin Angelika Sinn und dem Verleger Madjid Mohit Moderation: Jens Laloire

Literatur in der Nadelfabrik: Doğan Akhanlı

Nadelfabrik Aachen Reichsweg 30, Aachen

Wir freuen uns auf eine Lesung mit Doğan Akhanlı aus seinem Roman "Madonnas letzter Traum" in Aachen. Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich. 1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Doğan Akhanlı in Köln

EL-DE-Haus Appellhofpl. 23-25, Köln

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Aphellofplartz In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage. Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in…

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Gespräch: Die Türkei, die Juden und der Holocaust – Zur Bedeutung eines kritischen Geschichtsbewusstseins in der Migrationsgesellschaft

EL-DE-Haus Appellhofpl. 23-25, Köln

Vortrag & Gespräch mit Corry Guttstadt (Autorin der Bücher »Die Türkei, die Juden und der Holocaust« und »Wege ohne Heimkehr – Die Armenier, der Erste Weltkrieg und die Folgen«), Dogan Akhanli (Exilierter Schriftsteller aus der Türkei und Initiator zahlreicher Projekte mit Migrant*innen zur NS-Zeit und zur Geschichte ihres Herkunftslandes) und Osman Okkan (Kulturforum Türkei Deutschland e. V., Dokumentarfilmer und langjähriger WDR-Mitarbeiter) Das NS-Regime verfolgte auch die etwa 20.000 bis 25.000 in Europa lebenden türkischen Jüdinnen und Juden. Viele von ihnen wurden Opfer der Shoah. Dennoch fanden sie in der internationalen Holocaustforschung lange Zeit wenig Beachtung. Cory Guttstadt hat das Schicksal türkischer Jüdinnen und Juden in verschiedenen europäischen Staaten unter der NS-Herrschaft erforscht und berichtet von ihren Recherchen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der widersprüchlichen Politik der Türkei, die zwar einerseits verfolgten deutsch-jüdischen Wissenschaftler*nnen und Künstler*innen Exil gewährte, andererseits jedoch wenig unternahm, um ihre im NS-Machtbereich befindlichen jüdischen Staatsbürger*innen zu…

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LITE(IR)ANIA Online-Lesung: Nahid Keshavarz liest aus „Flüchtlingscafé”

Online-Veranstaltung

Bald ist es wieder soweit und die Wertedialog-Gespräche gehen weiter. Unter dem Thema "interkulturelle (Miss-)Verständnisse" steht diesmal Nahid Keshavarz' "Flüchtlingscafé" auf dem Programm - eine Anthologie voller Alltagsgeschichten von Menschen unterschiedlichen Ursprungs. Die Moderation übernimmt hierbei wieder die Journalistin Susan Zare. . . Unser drittes Online-Event in Kooperation unter anderem mit der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V. (siehe Plakat) wird eröffnet durch eine gemeinsame Ansprache vom Geschäftsführer der IGD Dirk Tröndle mit Madjid Mohit von unserem Sujet-Verlag. . . ZUR ANMELDUNG: Solltet Ihr Interesse an einer Teilnahme an dieser Veranstaltung haben, dann meldet Euch bitte unter der E-Mail-Adresse  veranstaltungen@iranischegemeinde.de bis zum 12.06.2020 an. In einigen Tagen wird Euch dann ein Link zugeschickt, mit dem man sich ab 17:45 Uhr in unser digitales Meeting zuschalten kann.

Kostenlos

Literatur in der Nadelfabrik: Suleman Taufiq

Nadelfabrik Aachen Reichsweg 30, Aachen

Wir freuen uns auf eine Lesung mit Suleman Taufiq aus seiner neuen Kurzgeschichtensammlung "Josef hat Geburtstag". Eine Kurzgeschichten-Sammlung, die von den Besonderheiten und Hindernissen erzählt, denen man begegnet, wenn man gewöhnt an die Eigenheiten der Kultur, in der man aufgewachsen ist, sich plötzlich in einer Umgebung wiederfindet, die völlig andere pflegt. Es geht um stets heitere bisweilen lustige Anekdoten aus dem Leben von Menschen, die sich in der Fremde wieder- und zurechtfinden müssen. Viele davon gründen sich auf kleineren und größeren alltäglichen, kulturellen Missverständnissen. Die Komik ist mitreißend und zugleich hält sie eine Prise Tragik bereit, dadurch, dass diese Geschichten noch immer aktuell sind und sich immer und immer wieder wiederholen. Außerdem geben diese kleinen Erzählungen rührende und persön0liche Einblicke in das Leben Taufiqs und in seine Beziehung zur deutschen Sprache.   Foto: Amer Kashama

Eine Veranstaltung in Heildelberg: Pedro Kadivar liest aus „Das kleine Buch der Migrationen”

Heidelberger Kunstverein Hauptstr. 97, Heidelberg, Baden-Württemberg

Eine Veranstaltung des Deutsch-Französischen Kulturkreises e.V. in Kooperation mit dem Heidelberger Kunstverein im Rahmen der Ausstellung von Nadira Husain. Eintrittskosten: 8 €, ermäßigt und dfk-Mitglieder 5 € „Paris war für mich der Ort, wo meine Muttersprache nach und nach zerbarst, wie durch eine Explosion, in Zeitlupe.“ 1967 in Schiraz (Iran) geboren, flieht Pedro Kadivar 16jährig nach Frankreich, wechselt Muttersprache und Namen, fühlt sich nach Abitur und Studium nicht mehr fremd genug in Paris, wandert 1996, nach einer prägenden Begegnung mit Heiner Müller, weiter nach Berlin, promoviert dort über Marcel Proust, in dem er einen Wahlverwandten entdeckt. Heute lebt und arbeitet Pedro Kadivar als Autor und Regisseur in Paris und Berlin und inszeniert vielbeachtete Theaterstücke. Im Kleinen Buch der Migrationen erzählt er vom Bruch mit der Sprache jenes Landes, das er vergessen wollte, weil es von so viel Gewalt geprägt war, er reflektiert über Heimat und Fremdsein, über die Bedeutung der…

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€8

Literaturhaus Köln virtuell: Nassir Djafari spricht über „Eine Woche, ein Leben”

Online-Veranstaltung

Für die Anmeldung zu der Veranstaltung wird an dieser Stelle so bald wie möglich ein Link zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist kostenlos! Zum Inhalt: Ein Vater, der verzweifelt versucht, Kontakt zu seinem Sohn herzustellen, der sich zunehmend abschottet. Eine gemeinsame Reise nach Peru, die zu einer Reise in die Vergangenheit und ein Neubeginn wird – und zu einem unerwarteten Rollentausch, als der Vater spurlos verschwindet. Mit "Eine Woche, ein Leben" (Sujet Verlag) ist Nassir Djafari ein Debütroman von großer Kraft gelungen, eine komplexe Vater-Sohn-Geschichte und eine Geschichte über das Leben, das einem alle Pläne durchkreuzt. In der neunten Ausgabe von »Literaturhaus Köln virtuell« spricht Nassir Djafari mit Moderator Gerrit Wustmann über sein Buch. Um während der durch die Corona-Krise verursachten Veranstaltungspause die Literatur präsent zu halten und Begegnungen zwischen Autor*innen und Publikum zu ermöglichen, hat das Literaturhaus Köln in Kooperation mit der VHS Köln das »Literaturhaus Köln virtuell« auf…

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Amir Shaheen liest im KUBA Jülich aus „Ich bin kein Ausländer, ich heiße nur so”

Kulturbahnhof Jülich Bahnhofstr. 13, Jülich, Nordrhein-Westfalen

Tischreservierung unter 02461-346 643, oder Mail: info@kuba-juelich.de oder über das Online Formular: www.kuba-juelich.de/index.php/kneipe/tischreservierung/ Hygiene- und Abstandsvorschriften bitte beachten: Maskenpflicht bis an die Tische und max. 10 Personen aus verschiedenen Haushalten an einem Tisch. Buchinhalt: "Wenn ein deutscher Muttersprachler einen arabischen Namen trägt, dann wirft das im Alltag berechtigte Fragen auf. Wenn jemand wie Amir Shaheen dann auch noch Schriftsteller ist und Bücher veröffentlicht, na, dann liegt es doch nahe, wissen zu wollen, ob seine Texte übersetzt werden – ins Deutsche! Amir Shaheen schildert pointiert und geistreich, was allein sein Name bei seinen biodeutschen Mitmenschen in diesem Lande auszulösen vermag. Seine Erlebnisse erzählt er unterhaltsam und überaus amüsant. Zugleich lädt er dazu ein, weit verbreitetes Schubladendenken und vermeintliche Selbstverständlichkeiten noch einmal kritisch in den Blick zu nehmen, Erwartungshaltungen und Vorurteile zu überprüfen, sich bewusst zu werden über vielfach bloß Gutgemeintes und ebenso auch über die allgegenwärtige Schere im Kopf…" (Sujet Verlag…

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