Barbara Johr, Peter Christoffersen (Hg.): Stolpersteine in Bremen. Biografische Spurensuche. Band IV

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16,80

Die Publikationsreihe beschäftigt sich mit den Biografien der 652 Bremer NS-Opfer, deren Gedenken seit 2004 durch das Projekt STOLPERSTEINE BREMEN geehrt wird. Nach den drei Bänden zu den Regionen Nord, Mitte sowie Ostertor/Östliche Vorstadt, erscheinen nun die Biografien derer, die in Schwachhausen und Horn-Lehe lebten. In mehreren Aufsätzen werden historische Orte beleuchtet und die Situation jüdischer Bremerinnen und Bremer zur NS-Zeit erläutert.

Über die Stolpersteine:

Ins Leben gerufen wurde das Projekt Stolpersteine von dem Künstler Gunter Demnig, der 1947 in Berlin geboren wurde und Kunstpädagogik und Industrial Design studierte. Bereits Anfang der 1990er Jahre entwickelte er das Konzept für die Stolpersteine, richtig anlaufen konnte das Projekt aber erst im Jahr 2000. Bislang hat Demnig mehr als 1.000 der Pflastersteine in die Gehwege Europas eingelassen, die mit einer Messingtafel versehen den letzten selbstgewählten Wohnort von Opfern des NS-Regimes markieren.

Band IV der Reihe "Stolpersteine in Bremen"

In Bremen sind annähernd 1.500 Menschen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden; die Zahl der deportierten, verfolgten oder in „Schutzhaft” genommenen Menschen liegt um ein Vielfaches höher. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die NSOpfer, indem er vor ihrem letzten, meist selbst gewählten, Wohnort Stolpersteine – Gedenktafeln aus Messing – in den Bürgersteig einlässt. In Bremen wurden zwischen 2004 und 2016 über 660 Stolpersteine verlegt. Den minimalen Lebensdaten auf den Stolpersteinen ging eine umfangreiche biografische Spurensuche voraus. Der Initiativkreis Stolpersteine Bremen wird alle Biografien in mehreren Bänden, nach Stadt- und Ortsteilen geordnet, veröffentlichen. Die Bücher bauen insofern aufeinander auf, als sie neben dem lokalen Schwerpunkt auch unterschiedliche grundlegende Darstellungen zu Bremen in der NSZeit enthalten.

Dieser vierte Band (Schwachhausen, Horn-Lehe) enthält neben 83 biografischen Abrissen Beiträge zur Geschichte und ihren Spuren, insbesondere in den beiden Stadtteilen. Themen sind u.a. die Nachkriegsgeschichte der jüdischen Gemeinde in Bremen, das Haus Reddersen, "Judenhäuser" und eine aktualisierte Geschichte der Deportation der Bremer Juden in das Ghetto Minsk. Ein Glossar wichtiger Begriffe und eine Literaturzusammenstellung runden das Informationsangebot ab. Ein Stadtplan mit Eintrag der Verlegeorte liegt bei und ermöglicht eine persönliche Spurensuche.

Sachbuch | 1. Auflage 2017 | Seiten: 232 | Preis: 16,80€ (Broschur) | ISBN: 978-3-944201-82-5

Art.-Nr.: 978-3-944201-82-5 Kategorien: ,

Produktbeschreibung

Die Publikationsreihe beschäftigt sich mit den Biografien der 652 Bremer NS-Opfer, deren Gedenken seit 2004 durch das Projekt STOLPERSTEINE BREMEN geehrt wird. Nach den drei Bänden zu den Regionen Nord, Mitte sowie Ostertor/Östliche Vorstadt, erscheinen nun die Biografien derer, die in Schwachhausen und Horn-Lehe lebten. In mehreren Aufsätzen werden historische Orte beleuchtet und die Situation jüdischer Bremerinnen und Bremer zur NS-Zeit erläutert.

Über die Stolpersteine:

Ins Leben gerufen wurde das Projekt Stolpersteine von dem Künstler Gunter Demnig, der 1947 in Berlin geboren wurde und Kunstpädagogik und Industrial Design studierte. Bereits Anfang der 1990er Jahre entwickelte er das Konzept für die Stolpersteine, richtig anlaufen konnte das Projekt aber erst im Jahr 2000. Bislang hat Demnig mehr als 1.000 der Pflastersteine in die Gehwege Europas eingelassen, die mit einer Messingtafel versehen den letzten selbstgewählten Wohnort von Opfern des NS-Regimes markieren.

 

Band IV der Reihe „Stolpersteine in Bremen”

In Bremen sind annähernd 1.500 Menschen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden; die Zahl der deportierten, verfolgten oder in „Schutzhaft” genommenen Menschen liegt um ein Vielfaches höher. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die NSOpfer, indem er vor ihrem letzten, meist selbst gewählten, Wohnort Stolpersteine – Gedenktafeln aus Messing – in den Bürgersteig einlässt. In Bremen wurden zwischen 2004 und 2016 über 660 Stolpersteine verlegt. Den minimalen Lebensdaten auf den Stolpersteinen ging eine umfangreiche biografische Spurensuche voraus. Der Initiativkreis Stolpersteine Bremen wird alle Biografien in mehreren Bänden, nach Stadt- und Ortsteilen geordnet, veröffentlichen. Die Bücher bauen insofern aufeinander auf, als sie neben dem lokalen Schwerpunkt auch unterschiedliche grundlegende Darstellungen zu Bremen in der NSZeit enthalten.

Dieser vierte Band (Schwachhausen, Horn-Lehe) enthält neben 83 biografischen Abrissen Beiträge zur Geschichte und ihren Spuren, insbesondere in den beiden Stadtteilen. Themen sind u.a. die Nachkriegsgeschichte der jüdischen Gemeinde in Bremen, das Haus Reddersen, „Judenhäuser” und eine aktualisierte Geschichte der Deportation der Bremer Juden in das Ghetto Minsk. Ein Glossar wichtiger Begriffe und eine Literaturzusammenstellung runden das Informationsangebot ab. Ein Stadtplan mit Eintrag der Verlegeorte liegt bei und ermöglicht eine persönliche Spurensuche.

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