Nassir Djafari

Biographie

Nassir Djafari, 1952 in Iran geboren, lebt seit seinem fünften Lebensjahr in Deutschland. Er studierte in Frankfurt Volkswirtschaftslehre und war in verschiedenen Funktionen in der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig. Djafari hat zahlreiche Fachartikel und Buchbeiträge über die wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen in Entwicklungs- und Schwellenländern verfasst. Eine Woche, ein Leben (2020) war sein erster Roman. Im Sujet Verlag veröffentlichte er Mahtab (2022) und Der Großcousin (2024). Seine neueste Erscheinung ist Tausend Fenster (2026).

Zuletzt Erschienen

Tausend fenster

Mit „Tausend Fenster“ erzählt Nassir Djafari die bewegende Geschichte einer Liebe im Schatten politischer Umbrüche. Im April 1972 wagt der tschechische Journalist Pavel Horak die Flucht aus Prag und gelangt über die Grenze in den Westen – in der Hoffnung, bald auch seine Frau Jana nachholen zu können. Doch als der Schleuser zurückkehrt, bringt er nicht Jana, sondern eine fremde Frau mit.

Während Pavel im Exil verzweifelt nach Antworten sucht und sich in einem neuen Leben zwischen Hoffnung und Ungewissheit einrichtet, entfaltet sich nach und nach die Geschichte hinter Janas Verschwinden. In zwei Perspektiven erzählt, führt der Roman zurück in die Zeit des Prager Frühling und dessen gewaltsames Ende – und zeigt, wie politische Entscheidungen tief in persönliche Schicksale eingreifen.

Djafari zeichnet ein eindringliches Bild von Flucht, Exil und der Zerrissenheit zwischen Aufbruch und Verbleib. „Tausend Fenster“ ist ein Roman über Liebe, Verlust und den Mut, für Selbstbestimmung einzustehen.

 

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