Sādeq Hedāyat: Die Verse des Omar Chayyām

Den Versen von Omar Chayyām (1048 – 1131), dem persischen Dichter, Mathematiker, Philosophen und Astronomen, kann man sich nicht entziehen, sie gehen unter die Haut. Unausweichlich konfrontieren sie uns mit der Endlichkeit der eigenen Lebenszeit. Wir wissen nicht, woher wir kommen noch wohin wir gehen. Was wir haben, ist allein das Jetzt, der Augenblick. Erfreuen wir uns am Heute, denn das Morgen hat niemand gesehen.

Aus dem Persischen von Kurt Scharf

Sādeq Hedāyat

Monica Schefold

Lyrik | 1. Auflage 2022 | 278 Seiten | Klappenbroschur

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22,80 

Sādeq Hedāyat: Die Verse des Omar Chayyām

Beschreibung

In bildhafter Sprache setzt Chayyām einem Paradies im Jenseits ein Leben im Diesseits entgegen: als Poet besingt er Sinnenfreude, Lebenslust und die Schönheit der Natur, als Wissenschaftler und Philosoph entlarvt er mit Eloquenz und Spott Aberglauben, religiöse Märchen und Mythen.
Die Auswahl der Verse mit kenntnisreichem Blick für ihre Authentizität stammt von dem iranischen Dichter Hedāyat (1903 Teheran – 1951 Paris), dessen poetisches Essay in Leben und Werk Chayyāms einführt. Mit der schönen, eingängigen und gereimten Neuübersetzung von Kurt Scharf und seinem wirkungsgeschichtlichen Nachwort sind die Verse von Chayyām existentielle Botschaften aus dem Morgenland des 11. /12. Jahrhunderts für das heutige Abendland.
Mit der Kalligrafie der persischen Schrift und den Collagen von Monica Schefold ist die zweisprachige Neuausgabe im Sujet Verlag eine bibliophile Kostbarkeit.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 465 g

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