Beschreibung
Mit „Tausend Fenster“ erzählt Nassir Djafari die bewegende Geschichte einer Liebe im Schatten politischer Umbrüche. Im April 1972 wagt der tschechische Journalist Pavel Horak die Flucht aus Prag und gelangt über die Grenze in den Westen – in der Hoffnung, bald auch seine Frau Jana nachholen zu können. Doch als der Schleuser zurückkehrt, bringt er nicht Jana, sondern eine fremde Frau mit.
Während Pavel im Exil verzweifelt nach Antworten sucht und sich in einem neuen Leben zwischen Hoffnung und Ungewissheit einrichtet, entfaltet sich nach und nach die Geschichte hinter Janas Verschwinden. In zwei Perspektiven erzählt, führt der Roman zurück in die Zeit des Prager Frührling und dessen gewaltsames Ende – und zeigt, wie politische Entscheidungen tief in persönliche Schicksale eingreifen.
Djafari zeichnet ein eindringliches Bild von Flucht, Exil und der Zerrissenheit zwischen Aufbruch und Verbleib. „Tausend Fenster“ ist ein Roman über Liebe, Verlust und den Mut, für Selbstbestimmung einzustehen.
Pressestimmen
„Tausend Fenster“ ist ebenso vielschichtige Erzählung über Migration und Machtstrukturen wie rasanter Spannungsroman, dessen potentielle Verfilmung man beim Lesen stets vor Augen hat. Und man kommt nicht umhin, zu spüren, wie sehr sich die Methoden repressiver Systeme damals und heute doch ähneln und muss sich wundern, wie wenig sich im Kern bewegt hat, wenn es um die Bekämpfung der dahinter stehenden Mechanismen geht, der Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus und all der anderen Übel, die auch heute Demokratien von innen heraus bedrohen.
– Gerrit Wustmann (@gerrit.wustmann)




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