Die Autorin Widad Nabi („Wurzeln schlagen”) hat in dem Gespräch des Förderverein Literaturhaus Wiesbaden über ihr Schreiben zwischen Sprachen, über Mutterschaft und über die Frage nach Zugehörigkeit gesprochen. Anlass des Interviews ist unter anderem die Auszeichnung ihres Gedichts „Ein Kontinent namens Körper” mit dem renommierten Premio Internazionale Camaiore sowie die Veröffentlichung ihres aktuellen Essaybands.
Im Interview spricht Widad Nabi nicht nur über die überraschende Erfahrung in Italien, sondern auch über ihr Leben zwischen Kurdisch, Arabisch und Deutsch. Sie beschreibt, wie Sprache Identität formt – und wie sich mit der Geburt ihres Kindes die Frage nach dem „Wurzeln schlagen” in Deutschland neu und dringlich gestellt hat.
Zitat aus dem Interview: „Wenn meinem in Berlin geborenen Kind – das Deutsch als Muttersprache spricht und dessen ganzes Leben hier stattfindet – erlaubt wird, in diesem Land Wurzeln zu schlagen, dann werde auch ich es ihm gleichtun und ebenfalls Luftwurzeln schlagen.”
Zum ganzen Interview kommt ihr hier.




