Suleman Taufiq: „Ich zähme die Hoffnung”

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17,80

was machst du
ich zähme
die hoffnung,
trainiere
die geduld
und befreie
mich von zweifeln.“
Suleman Taufiq ist ein deutsch-syrischer Autor und als Lyriker und Erzähler, Kulturjournalist, sowie als Herausgeber und Übersetzer arabischer und deutscher Literatur bekannt. Seine Lyrik ist ein Brückenschlag zwischen zwei Kulturen – die sich so fremd nicht sein können. Sie ist eine spezielle Mixtur aus deutschen und fremden Elementen, die einander bereichern und dadurch etwas Neues schaffen. „Ich lebe nicht in zwei Welten, ich bin zwei Welten“, sagt Taufiq. In seinen neuen Gedichten nimmt er uns  mit in eine wunderbare Welt der Fremde, eine Welt mit all ihrer Vergänglichkeit, Maßlosigkeit, Wandelbarkeit, Unwägbarkeit, auf eine poetische Reise zwischen Orten, Sprachen und Zeiten.

Gedichte | 1. Auflage Mai 2017 | 100 Seiten | Preis: 17,80 € (gebunden mit Schutzumschlag) | ISBN: 978–3-96202–001-9

Art.-Nr.: 978–3-96202–001-9 Kategorie:

Produktbeschreibung

was machst du
ich zähme
die hoffnung,
trainiere
die geduld
und befreie
mich von zweifeln.“

Suleman Taufiq ist ein deutsch-syrischer Autor und als Lyriker und Erzähler, Kulturjournalist, sowie als Herausgeber und Übersetzer arabischer und deutscher Literatur bekannt. Seine Lyrik ist ein Brückenschlag zwischen zwei Kulturen – die sich so fremd nicht sein können. Sie ist eine spezielle Mixtur aus deutschen und fremden Elementen, die einander bereichern und dadurch etwas Neues schaffen. „Ich lebe nicht in zwei Welten, ich bin zwei Welten“, sagt Taufiq. In seinen neuen Gedichten nimmt er uns  mit in eine wunderbare Welt der Fremde, eine Welt mit all ihrer Vergänglichkeit, Maßlosigkeit, Wandelbarkeit, Unwägbarkeit, auf eine poetische Reise zwischen Orten, Sprachen und Zeiten.

 

Suleman Taufiq schreibt Poesie, die die Erfahrung transzendiert, in zwei unterschiedlichen Welten zu Hause zu sein. Die eine Welt ist das Land, in das er 1971 emigrierte. Suleman Taufiq kam damals nach Deutschland, studierte Philosophie und Komparatistik, arbeitet mittlerweile als Kulturjournalist, Autor und Übersetzer in Aachen. Doch er hat das Gepäck nie auf den Dachboden geräumt, das er aus seinen Heimatländern Libanon und Syrien mitgebracht hat.

In seinen neuen Gedichten, die unter dem Titel „Ich zähme die Hoffnung“ liebevoll editiert im Bremer Sujet-Verlag erschienen sind, schwingt immer seine Sozialisation in einer alten Kultur mit, die gleichwohl von auch seit Langem von europäischen Einflüssen geprägt ist. Gekoppelt ist das alles mit den reichhaltigen Gefühlen desjenigen, der das Land seiner Geburt verlässt, weil er neugierig auf andere Länder und Menschen ist.

Sie töteten/meine Sprache/entrissen/ihr/das Leben/und verscharrten sie/in der Wüste/woher sie stammt“ heißt es in „Meine Sprache“. Suleman Taufiq konstruiert schmucklose, oft von Melancholie geprägte Poeme, die die klare Schönheit von Glas besitzen. Er sieht sich selbst bewusst als Wanderer zwischen seinen beiden Welten, das Andere, Neue ist sein Thema, ein zusammenfassendes Kapitel des Bändchens ist gar mit „Ich bin der Fremde“ überschrieben. Jasmin Tank hat zu diesen von Nachdenklichkeit geprägten kleinen Preziosen passende Illustrationen beigesteuert.”

- Rezension „Klar und schön wie Glas” aus dem Weser Kurier, 10.08.2017

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