Sankofa” – Rezension von Ayse Tekin

[…] [E]in hochkomplexes Buch, aber weder schwierig noch anstrengend”, urteilt Ayse Tekin über Dogan Akhanlis „Sankofa”. Die starken Frauenfiguren fallen ihr auf, insbesondere die Selbstverständlichkeit, mit der sie in die Geschichte integriert sind, nimmt sie als ermutigend wahr. „Sankofa” sei ein hochpolitisches Buch, ohne die Politik zum Hauptthema zu machen; stattdessen stehen die vielfältigen Charaktere im Zentrum des Geschehens. Zur vollständigen Rezension geht es hier.

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Versteh einer die Deutschen” – Rezension von Martin Gerner

Hartnäckig sieht er hin, ironisierend verarbeitet er das Erlebte im Gastland. Es fängt an mit einer elementaren Frage für einen Afghanen in Deutschland: Warum sind deutsche Toiletten so fremd, das Klopapier scheinbar eine Zumutung? Auf der Klobrille beginnt die Gedankenreise des Autors durch deutsche Welten.” Das schreibt Martin Gerner über Taqi Akhlaqis Roman, der, wie der Autor erzählt, ein Buch für Deutsche und nicht für Afghanen ist. Wir freuen uns sehr über seinen Beitrag im BR24, in dem auch Akhlaqi selbst zu Wort

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Rezension von Gerrit Wustmann zu „Versteh einer die Deutschen”

Wir freuen uns sehr über die Rezension von Gerrit Wustmann auf Qantara.de zu Taqi Akhlaqi’s „Versteh einer die Deutschen”. Dort beschreibt er sehr gut die Aufnahme- und Unterstützungsbereitschaft der Deutschen, die damals, als Taqi ankam, herrschte, und die leider Stück für Stück verloren geht. Genau deshalb sind Bücher wie die von Taqi so wertvoll, damit wir nie den Blick für andere Menschen verlieren.   Die Monate, mitten im Winter, verbrachte Taqi Akhlaqi allerdings nicht nur in Schreibklausur. Er reiste viel, sah sich Städte

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Kerstin Elferink: Rezension „Der Großcousin”

Dieses optisch zugegebenermaßen eher unscheinbare Buch habe ich in 2 Tagen durchgeschmökert. Eine emotionale Familiengeschichte vor politisch und gesellschaftlich aktueller Kulisse, eine tolle, feinfühlige Erzählsprache, Figuren, die herzlicher nicht sein könnten. Was braucht es mehr für einen guten Roman? Abbas lebt mit seiner Ehefrau Maria in Frankfurt. Er ist ein überaus erfolgreicher Unternehmer mit internationalen Auftraggebern. Seine Eltern kamen einst aus dem Iran nach Deutschland, die Kinder nach deutschen Maßstäben erzogen; persisch spricht Abbas mehr schlecht als recht. Als sein Cousin aus dem Iran

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Rezension Leipziger Zeitung zu „Versteh einer die Deutschen”

Ralf Julke aus der Leipziger Zeitung hat vor kurzem eine neue Rezension von Taqi Akhlaqis aktuellen Erzählband „Versteh einer die Deutschen” veröffentlicht. Akhlaqis Erzählband befasst sich mit mit seinen Gedanken, Erlebnissen und Erfahrungen, die er während seiners Stipendienaufenthalts in Deutschland erworben hatte. Hier geht es zur Rezension Hiert geht es zum Buch Hier könnt ihr mehr über den Autor herausfinden 

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Rezension zur Nassir Djafaris „Der Großcousin”, geschrieben von Daniela Neuenfeld-Zvolsky

Rezension zur Djafari, Nassir: Der Großcousin : Roman 1. Auflage. – Bremen : Sujet Verlag, 2024. – 249 Seiten ; 19 cm ISBN 978–3‑96202–136‑8 Broschur : EUR 19.80 Den Frankfurter Entwicklungshilfe-Unternehmer Abbas führt sein Beruf in viele Teile der Welt. Sein Leben spielt sich im wohlhabenden bürgerlichen Milieu ab, sein Deutsch ist perfekt, seine Muttersprache Persisch spricht er deutlich schlechter. Die einzige Verbindung zu seiner Herkunft ist sein zunehmend dementer Vater, den er jede Woche im Pflegeheim besucht. Da taucht ein ihm unbekannter Großcousin bei ihm auf,

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Rezension: Söhne der Liebe

Rezension des Sonntagsblatts: Jérôme Cholet vom Online-Magazin Sonntagsblatt hat eine wunderbare Rezension über Ghazi Rabihavis „Söhne der Liebe“ geschrieben! Mit „Söhne der Liebe” zeichnet Ghazi Rabihavi ein umfassendes Panorama vom Iran in den Jahren kurz vor und unmittelbar nach der Revolution von 1979. Der Autor beleuchtet damit einen Wendepunkt in der Geschichte des Landes, der uns im Westen häufig nicht geläufig ist und doch die heutige Situation verständlicher macht. Sein Roman ist anspruchsvoll, aktuell und sehr lesenswert. Ein absoluter Geheimtipp, der nicht geheim

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Neue Rezension zu ‚Wüste oder Meer’

Eine tolle Rezension zu Ahmed Tiabs Roman Wüste oder Meer! ” […] der Roman [lässt sich] gut lesen, mit viel Situationskomik und gelungenen Dialogen. Empfohlen.” Hier die Rezension von Daniela Neuenfeld-Zvolsky vom EKZ Bibliotheksservice:

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Maryam Aras Buchbesprechung zu Fariba Vafis „An den Regen”

Maryam Aras hat für ‚Die Presse’ Fariba Vafis Kurzgeschichtenband „An den Regen” besprochen und damit einen schönen Einblick in Vafis Erzählen geschaffen. Über die Jahre durften wir mehrere Werke von Fariba Vafi verlegen, darunter auch ihr Meisterwerk „Der Traum von Tibet“ und waren immer wieder von Vafis Geschichten und Jutta Himmelreichs wundervollen Übersetzungen begeistert. Viel Spaß beim Lesen! https://www.diepresse.com/6072724/was-trotz-zensur-erscheint

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Rezension von Sabine Kleyboldt zu Jabbar Abdullahs „Raqqa am Rhein”

Syrischer Archäologe Abdullah schreibt über neue Heimat Köln „Ich verspreche Ihnen, ein guter Geflüchteter zu werden” von Sabine Kleyboldt, Katholische Nachrichten-Agentur Der Rhein erinnert Jabbar Abdullah an den Fluss seiner Kindheit: den Euphrat in Syrien. Das macht es ihm umso leichter, sich in Köln heimisch zu fühlen. Der Weg dorthin war allerdings lang, wie er in seinem Buch beschreibt. Köln/Aleppo (KNA) „Auf Wiedersehen, mein Euphrat, mein guter Freund, bitte bleib am Leben, irgendwann, so hoffe ich, komme ich zu dir zurück.” Mit geradezu poetischen Worten nimmt Jabbar Abdullah 2012

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Juliane Domenk hat eine didaktische Empfehlung für „Ich wäre so gerne ein Betonmischer geschrieben”

Hussain Al-Moutawaa: Ich wäre so gern ein Betonmischer nachzulesen unter: https://www.lesen.bayern.de/9783962020569/ Besprechung Der kleine Sujet Verlag wurde von dem Anfang der 90er Jahre aus dem Iran nach Deutschland geflohenen Madjid Mohit gegründet und hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. 2015 wurde Mohit mit dem Hermann-Kesten-Preis des PEN ausgezeichnet. Mohit bezeichnet Exilliteratur als „Luftwurzelliteratur“, denn der Begriff der Exilliteratur ist ihm zu negativ. Unter „Luftwurzelliteratur“ versteht Mohit grenzüberschreitende Literatur, welche die bereichernden Aspekte des Exils in den Vordergrund rückt. Der Autor des Kinderbuchs „Ich

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Rezension von Eike Wienbarg zum neuen Band der Stolpersteine

Die Geschichte hinter den Namen Eike Wienbarg 18.10.2020 im Weser-Kurier In drei Beiträgen für das neue Buch „Stolpersteine in Bremen – Biografische Spurensuche – Neustadt“ widmet sich die Sykerin Ilse Zelle der Familie Polak, die auch in Weyhe lebte. Syke/Weyhe/Bremen. Der Name der jüdisch-christlichen Familie Polak ist eng mit der Gemeinde Weyhe verbunden. So wurde im Jahr 1995 eine Straße nach Carl Polak benannt, sein Sohn Otto ist Ehrenbürger der Gemeinde. Über das Leben von Otto Polak hat die Syker Autorin und ehemalige Lehrerin der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Brinkum

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Eva Korhammers Rezension zu Inge Bucks „Corona Tagebuch”

Im Individuellsten wird das Allgemeine sichtbar“, teilt uns Adorno mit. Er hätte Inge Bucks persönlich gefertigte Rüstung gegen einen unsichtbaren Feind zu schätzen, womöglich zu nutzen gewusst.” Von Autor*innen, die im Leben stehen, wird er fast erwartet, ihr Beitrag zu der Pandemie, die unsere Gegenwart bestimmt. Dass auch Inge Buck hellhörig geworden ist, verwundert nicht, überschreitet sie doch schon lange mit ihren Texten Grenzen und bietet Ansätze für Verständigung. Corona Tagebuch steht denn auch über Inge Bucks jüngstem Werk, und sein aus dem

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Neue Rezension und Radiokommentar – „Eine Woche, ein Leben” von Nassir Djafari

Wir freuen uns! Gestern veröffentlichte nämlich der WDR eine äußerst positive Renzension über Djafaris Debütroman „Eine Woche, ein Leben”. Journalist und Autor Ulrich Noller schreibt: „Hört sich dicke nach “Literatur mit Migrationshintergrund” an, stimmt weitgehend auch, bei Nassir Djafari spielt dieser Faktor allerdings wohl nur in homöopathischer Dosis eine Rolle: Er kam 1952 im Iran zur Welt, lebt seit 1957 in Deutschland. Nassir Djafari ist Volkswirt, er hat sein Berufsleben der Entwicklungsarbeit gewidmet, hat in diesem Zusammenhängen und auch wissenschaftlich publiziert, bislang aber

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