Abbas Maroufi
BIOGRAPHIE
Abbas Maroufi wurde 1957 in Teheran geboren. Er studierte an der Universität Teheran Dramatische Literatur, musste das Studium allerdings aufgrund der revolutionsbedingten Schließung der Universität von 1980 bis 1982 unterbrechen. 1990 gründete Maroufi die Zeitschrift Gardun (Himmelsgewölbe), eine Publikation über Literatur und Zeitgeist, die auch kritische Töne anklingen ließ. Die Zeitschrift wurde jedoch schon bald verboten und ihr Herausgeber vom „Gericht für Presseangelegenheiten“ wegen „Beleidigung“ der islamischen Grundwerte verurteilt. Nach internationalem Protest konnte Abbas Maroufi 1996 den Iran verlassen und nach Deutschland kommen. In Berlin gründete er die Buchhandlung Hedayat.
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‚Nachtvögel‘ – Pascal Manoukian
Europa 1992. In Villeneuve-le-Roi bei Paris treffen sie aufeinander: Virgil, der in einem LKW-Unterboden aus Moldawien geflohen ist, Chanchal aus Bangladesch und der Somalier Assan, der seine Tochter Iman vor Bürgerkrieg und Unterdrückung zu retten versucht. Sie kommen als Vorhut der vielen, die in den darauffolgenden Jahren Europas Grenzen überwinden werden. Als „Sans-Papiers“ schlagen sich die vier in Frankreich durch, bilden eine Schicksalsgemeinschaft, erleben Misshandlung, Ausbeutung und Verachtung, aber auch Solidarität und Menschlichkeit.
Aus dem Französischen von Dorothee Calvillo
Auch als E-Book erhältlich: Geniallokal Thalia
Prosa | Seiten 394 │1. Auflage 2017 | Hardcover mit Schutzumschlag | ISBN: 978-3-96202-002-6
Kategorien: Bücher, E-Books, Pocketbooks, Prosa, Übersetzung Schlagwörter: E-books, Prosa, Übersetzungen24,80 €
Zuletzt Erschienen
Symphonie der Toten
In seinem erstmals 1989 erschienen Werk Symphonie der Toten erzählt Abbas Maroufi die Geschichte einer Familie im Südwesten des Irans in der Mitte des letzten Jahrhunderts.
Im Zentrum steht der zweitälteste Sohn Aidin, genau wie seine Zwillingsschwester Aida wird er Opfer der traditionellen Verhältnisse. Ihm gegenüber steht sein Bruder Urhan. Während Aidin versucht seinem engstirnigen Umfeld zu entwachsen, eifert Urhan seinem konservativen Vater nach.
Übersetzt aus dem Persischen von Anneliese Ghahraman-Beck