Amin Zaoui

BIOGRAPHIE

Amin Zaoui, Jahrgang 1956, ist Schriftsteller und Journalist bei libeté. Sein erster arabischer Roman wurde in ganz Algerien verboten. Nach der Veröffentlichung seines zweiten Romans 1992 entkam Zaoui nur knapp einem gegen ihn gerichteten Attentat. 1995, nach der öffentlichen Verbrennung seines Romans durch die algerischen Islamisten, folgte er der Einladung des internationalen Schriftsteller-Parlaments nach Frankreich. Seit 2000 lebt und arbeitet er wieder in Algerien. Zaoui schreibt mit spitzer Feder im Stil der arabischen Erzähl- und Poesietradition gegen Heuchelei, Gewalt und Rückwärtsgewandtheit; seine Erzählungen sind Farce und Analyse der soziopolitischen Situation in Algerien zugleich.

  • 'Der letzte Jude von Tamentit' – Amin Zaoui

    ‚Der letzte Jude von Tamentit‘ – Amin Zaoui

    14,80 

    ‚Der letzte Jude von Tamentit‘ – Amin Zaoui

    Barkahoum und Abraham sind ein modernes jüdisch-muslimisches Paar in der algerischen Hauptstadt. In einer Pizzeria im Schickeriaviertel von Algier erzählen sie sich Geschichten, ihre Geschichte und die ihrer Vorfahren: Andalusien, Nordafrika – die Vertreibung. Juden und Muslime lebten jahrhundertelang friedlich nebeneinander, teilten gemeinsame Orte, pflegten ähnliche Bräuche. Wie eine Ringparabel, die die Gleichwertigkeit aller mono-theistischen Religionen zum Prinzip erhebt, ist bei Zaoui, dem die Verbannung des Körpers aus dem öffentlichen Platz und die geheuchelte Prüderie in der muslimischen Gesellschaft ein Dorn im Auge sind, das nach jüdisch-muslimischer Tradition beschnittene Glied der einigende Ring des Romans.

    Übersetzt aus dem Französischen von Christine Belakhdar

    Auch als E-Book erhältlich:   Genialokal    Thalia 

    Prosa | Seiten 203 │1. Auflage 2014 | Softcover | ISBN: 978-3-944201-39-9

    14,80 

Zuletzt Erschienen

Der letzte Jude von Tamentit

Barkahoum und Abraham sind ein modernes jüdisch-muslimisches Paar in der algerischen Hauptstadt. In einer Pizzeria im Schickeriaviertel von Algier erzählen sie sich Geschichten, ihre Geschichte und die ihrer Vorfahren: Andalusien, Nordafrika – die Vertreibung. Juden und Muslime lebten jahrhundertelang friedlich nebeneinander, teilten gemeinsame Orte, pflegten ähnliche Bräuche. Wie eine Ringparabel, die die Gleichwertigkeit aller mono-theistischen Religionen zum Prinzip erhebt, ist bei Zaoui, dem die Verbannung des Körpers aus dem öffentlichen Platz und die geheuchelte Prüderie in der muslimischen Gesellschaft ein Dorn im Auge sind, das nach jüdisch-muslimischer Tradition beschnittene Glied der einigende Ring des Romans.

Übersetzt aus dem Französischen von Christine Belakhdar

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  • 'Das Zimmer der unkeuschen Jungfrau' – Amin Zaoui

    ‚Das Zimmer der unkeuschen Jungfrau‘ – Amin Zaoui

    14,80 

    ‚Das Zimmer der unkeuschen Jungfrau‘ – Amin Zaoui

    Als der sechzehnjährige Ailane das Haus verließ, um beim Einarmigen, dem einzigen Lebensmittelhändler im Dorf, einen Zuckerhut zu kaufen, hätte er nie gedacht, geschlagene dreizehn Jahre unterwegs zu sein. Amin Zaouis Roman Das Zimmer der unkeuschen Jungfrau ist zwischen Fiktion und Realität angesiedelt, zwischen Narretei und Ereignissen der jüngsten algerischen Geschichte; er unterzieht die gesellschaftlichen Konventionen einer scharfen Kritik, aber auch die Reden jener Politiker, die behaupten, dass es Algerien wirtschaftlich, politisch und in puncto Sicherheit bestens gehe, obwohl das Land doch in einer nicht enden wollenden sozialpolitischen Krise steckt.

    Aus dem Französischen übersetzt von Christine Belakhdar

    Prosa | Seiten 165 │1. Auflage 2012 | Softcover | ISBN: 978-3-933995-97-1

    14,80