Doan bui
BIOGRAPHIE
Doan Bui, die 1976 in Le Mans (Frankreich) geboren wurde, ist eine Autorin und Journalistin vietnamesischer Abstammung. Als Chefreporterin der Wochenzeitschrift Le Nouvel Observateur schreibt sie Reportagen, die viel Beachtung gefunden haben. Eine dieser Reportagen, die von Migranten handelt, ist mit dem renommierten Albert-Londres Preis ausgezeichnet worden.
Le Silence de mon pére ist ihr erster Roman. 2016 wurde er mit dem Preis littéraire de la porte dorée ausgezeichnet.
Bui lebt heute in Paris.
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‚Das Schweigen meines Vaters‘ – Doan Bui
12,80 € – 21,90 €Preisspanne: 12,80 € bis 21,90 €Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden‚Das Schweigen meines Vaters‘ – Doan Bui
ennt man jemals den anderen?
Der Vater von Doan, einer jungen Frau, die als Kind vietnamesischer Eltern in Frankreich aufwächst, wird Opfer eines Schlaganfalls und kann nicht mehr sprechen: er lebt jetzt in Schweigen gehüllt, kann nur „O“ – und “A“ Laute von sich geben. Da wird der jungen Frau Doan bewusst, dass sie eigentlich nichts von ihm weiß, von seiner Vergangenheit, von seiner Herkunft. Jetzt ist es zu spät, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.Dies ist schicksalhafte Ironie: sie, die von Berufs wegen Fragen stellt, weil sie Journalistin ist, sie, die Migranten aus aller Herren Länder interviewt hat, hat nie ihren eigenen Vater befragt. Sie weiß nichts, bzw. hat nie die Geschichte ihrer Familie erforscht, die als Exilanten Vietnam verlassen haben.
In ihrer Familie ist das die Regel – man schweigt.Auch als E-Book erhältlich: Genialokal Thalia
Prosa | 2. Auflage 2021 | Softcover | 256 Seiten
Artikelnummer: n. v. Kategorien: E-Books, Hörbücher, Prosa, Übersetzung Schlagwörter: E-books, Hörbücher, Prosa, Übersetzungen12,80 € – 21,90 €Preisspanne: 12,80 € bis 21,90 €
Zuletzt Erschienen
Das Schweigen meines Vaters
Kennt man jemals den anderen?
Der Vater von Doan, einer jungen Frau, die als Kind vietnamesischer Eltern in Frankreich aufwächst, wird Opfer eines Schlaganfalls und kann nicht mehr sprechen: er lebt jetzt in Schweigen gehüllt, kann nur „O“ – und “A“ laute von sich geben. Da wird der jungen Frau Doan bewußt, dass sie eigentlich nichts von ihm weiß, von seiner Vergangenheit, von seiner Herkunft. Jetzt ist es zu spät, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.
Dies ist schicksalhafte Ironie: sie, die von Berufs wegen Fragen stellt, weil sie Journalistin ist, sie, die Migranten aus aller Herren Länder interviewt hat, hat nie ihren eigenen Vater befragt. Sie weiß nichts, bzw. hat nie die Geschichte ihrer Familie erforscht, die als Exilanten Vietnam verlassen haben.
In ihrer Familie ist das die Regel – man schweigt.
Aus dem Französischen von Dr. Philippe Wellnitz