Ghazi Rabihavi: Söhne der Liebe

Mit „Söhne der Liebe“ zeichnet Ghazi Rabihavi ein umfassendes und repräsentatives Bild von Iran in den Jahren kurz vor und unmittelbar nach der Revolution von 1979. Der Roman beleuchtet damit einen Wendepunkt in der Geschichte Irans, greift jedoch ebenso universelle Fragen auf, die bis heute nichts an Relevanz eingebüßt haben. Durch die Protagonisten Nadji und Djamil lernt die Leserschaft verschiedene marginalisierte Bevölkerungsgruppen kennen und wird so während des Lesens konstant mit Problemen der sozialen und nationalen Zugehörigkeit konfrontiert.

Der Autor Ghazi Rabihavi:

Ghazi Rabihavi wurde 1956 geboren. Er ist 22 Jahre alt, als die Revolution in Iran ausbricht und er aus Abadan im Süden des Landes nach Teheran zieht. Für seine Texte wurde er in Iran mehrfach inhaftiert und 1994 mit einem Publikationsverbot belegt. Seit 1995 lebt er in London. Er veröffentliche u.a. Kurzgeschichten, Drehbücher und Theaterstücke sowie Romane und gehört der Autorengeneration an, die sich nach der Revolution als Literaten*innen etabliert hat.

Prosa | 500 Seiten | Gebunden mit Schutzumschlag

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26,80 

Ghazi Rabihavi: Söhne der Liebe

Beschreibung

Die beiden jungen Männer Djamil und Nadji bekennen sich in einer kleinen Stadt in Iran offen zu ihrer Liebe. In ihrem Alltag sehen sie sich fortan schonungslos zahllosen Schwierigkeiten und Anfeindungen ausgesetzt, denen eine Liebe standhalten muss, die es in einer patriarchalisch und traditionell-religiös geprägten Gesellschaft nicht geben darf. Unfähig, ihre Gefühle füreinander aufzugeben, flüchten sich die Liebenden in die nächste größere Stadt, weiter nach Teheran und schließlich in ein arabisches Land, wo sie mit ähnlicher sozialer Ablehnung wie daheim konfrontiert werden. Auf ihrem Weg in Richtung weiterer und freierer Horizonte können sie auf die Unterstützung zahlreicher Personen zählen. Doch werden sie jemals gemeinsam an einen Ort kommen, wo ihre Beziehung und ihre Gefühle füreinander nicht als Störung der bestehenden sozialen Ordnung und damit als verabscheuungswürdig angesehen werden?

Rezensionen:

In den prägnanten Anfangszeilen seines Romans „Söhne der Liebe“ inszeniert Ghazi Rabihavi das brutale Schicksal der Homosexualität innerhalb eines triumphierenden Patriarchats.

Philippe Brenot, lemonade.fr

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Die beiden Protagonisten lieben sich und sie lieben das Leben. Der Leser begleitet sie mit viel Einfühlungsvermögen. Ein großer literarischer Erfolg.

Serge Cabrol, encres-vagabondes.com

Zusätzliche Informationen

Gewicht 372 g

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