In den Räumen des Sujet Verlags in der Bornstraße 18 in Bremen wird sich der Kölner Autor Gerrit Wustmann am Abend des 27. Januar mit „Weltliteratur“ und der Frage, warum das Schaffen von Autor*innen abseits von Europa und Nordamerika eigentlich meist ausgeklammert wird, wenn Bücher unter diesem Begriff zusammengefasst werden, auseinandersetzen. Was entgeht Lesenden, die nicht über den Tellerrand hinausblicken? Und welchen Einfluss hat das einseitige Lesen auf die eigene Weltanschauung? Basierend auf seinem gleichnamigen Essay gibt es nicht nur die Gelegenheit, einer Lesung beizuwohnen, sondern auch mit Wustmann in den Dialog zu treten und sich über sein geschriebenes Werk hinaus mit der Thematik zu befassen.
Lesung
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Das Gilgamesch-Epos ist eine der ältesten literarischen Niederschriften, die Jahrtausende überdauert hat. Es gehört zu den großen Geschichten der Menschheit. Es schildert bruchstückhaft auf 12 ausgegrabenen Keilschrifttafeln den Weg des Königs Gilgamesch in der historischen Stadt Uruk im heutigen Irak. Obwohl fast 4000 Jahre alt, ist das Gilgamesch Epos immer noch hochaktuell. Es bringt uns die grundlegenden Fragen nach Selbstsuche, Fremdheit, Zweifel, Freundschaft, Kampf und Sterblichkeit näher und berichtet noch vor der biblischen Beschreibung von dem Ereignis der Sintflut. Die hymnische Erzählung hat Inge Buck und Gunther Gerlach zu dem Versuch einer lyrischen Annäherung angeregt. Passagen aus dem übersetzten Original werden gelesen und in eigenen Gedichten gespiegelt und frei weitererzählt. Lyrisches: Inge Buck, Gunther Gerlach, Cornelius Kopf-Finke Moderation: Johannes Feest Musik: Otto maier (auf der Hang) & Dieter Weische (auf der Shakuhachi/ Bambusflöte) |
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Am Sonntag, den 23. Februar stellt Atef Abu Saif in Zürich im Café Palestine deinen Roman „Leben in der Schwebe“ vor. Bevor die Lesung um, 18 Uhr beginnt, laden wir euch herzlichst zu einem Essen mit palästinensischen Gerichten ein. Der etwa 60 jährige Naîm ist Inhaber eines Copy-Shops, in dem Poster von Gefallenen („Märtyrern“) produziert werden. Als er im Jahr 2011 durch einen Blindgänger getötet wird, entsteht zwischen seinem Sohn Salmân, und seinem Neffen Nasr, eine Debatte, ob Naîm Held oder Opfer ist – eine Grundsatzdebatte, die das ganze Buch durchzieht. Später kommt es zu heftigen Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung des Lagers und der Gaza-Verwaltung, als es um die Bebauung des Hügels geht, auf dem u.a. Naîms Haus steht. Diese Zusammenstöße zeigen den Versuch der Gesellschaft, sich gegen die wachsende Machtclique zu wehren, die sich nicht scheut, auch die Religion mittels mehr oder weniger Gewalt in ihre Dienste zu nehmen. Der Roman ist ein interessantes und eindrucksvolles „Dokument“ des Palästina-„Problems“ vom besonderen Blickwinkel des Gazastreifens aus. |
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In der Buchhandlung mille et deux feuilles in Zürich findet am Dienstag, den 25. Februar eine Veranstaltung statt. Um 19:30 Uhr wird Atef Abu Saif eine Lesung zu seinem Roman „Leben in der Schwebe“ halten. Moderiert wird von Monika Bolliger. Die Lesung an sich wird auf Deutsch gehalten, das Gespräch danach wird auf Englisch geführt. Der etwa 60 jährige Naîm ist Inhaber eines Copy-Shops, in dem Poster von Gefallenen („Märtyrern“) produziert werden. Als er im Jahr 2011 durch einen Blindgänger getötet wird, entsteht zwischen seinem Sohn Salmân, und seinem Neffen Nasr, eine Debatte, ob Naîm Held oder Opfer ist – eine Grundsatzdebatte, die das ganze Buch durchzieht. Später kommt es zu heftigen Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung des Lagers und der Gaza-Verwaltung, als es um die Bebauung des Hügels geht, auf dem u.a. Naîms Haus steht. Diese Zusammenstöße zeigen den Versuch der Gesellschaft, sich gegen die wachsende Machtclique zu wehren, die sich nicht scheut, auch die Religion mittels mehr oder weniger Gewalt in ihre Dienste zu nehmen. Der Roman ist ein interessantes und eindrucksvolles „Dokument“ des Palästina-„Problems“ vom besonderen Blickwinkel des Gazastreifens aus.
CHF15
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Atef Abu Saif wird mit seinem Roman „Leben in der Schwebe“ am 26. Februar zwischen 19 und 21 Uhr im Le Cap in Bern anzutreffen sein. Moderiert wiird die Lesung von dem Übersetzer seines Romans: Hartmut Fähndrich. Die Lesung an sich wird auf Deutsch gehalten, das Gespräch danach wird auf Englisch geführt. Der etwa 60 jährige Naîm ist Inhaber eines Copy-Shops, in dem Poster von Gefallenen („Märtyrern“) produziert werden. Als er im Jahr 2011 durch einen Blindgänger getötet wird, entsteht zwischen seinem Sohn Salmân, und seinem Neffen Nasr, eine Debatte, ob Naîm Held oder Opfer ist – eine Grundsatzdebatte, die das ganze Buch durchzieht. Später kommt es zu heftigen Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung des Lagers und der Gaza-Verwaltung, als es um die Bebauung des Hügels geht, auf dem u.a. Naîms Haus steht. Diese Zusammenstöße zeigen den Versuch der Gesellschaft, sich gegen die wachsende Machtclique zu wehren, die sich nicht scheut, auch die Religion mittels mehr oder weniger Gewalt in ihre Dienste zu nehmen. Der Roman ist ein interessantes und eindrucksvolles „Dokument“ des Palästina-„Problems“ vom besonderen Blickwinkel des Gazastreifens aus. |
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