Willkommen!

 


Pegah Ahmadi und Widad Nabi auf der Frankfurter Buchmesse 2018

 

Die Atmosphäre auf der Frankfurter Buchmesse war wie immer erfüllt von Büchern, Literatur und Menschen, die hautnah miterleben konnten, wie ihre Lieblingsautoren auf der Bühne stehen und mit dem Publikum interagieren. Diesmal jedoch war das beherrschende politisierte Klima deutlich mehr zu spüren. Von türkischen Journalisten, denen überall auf der Messe verschiedene Plattformen geboten wurden, bis hin zu Literatur- und Kulturschaffenden, die die Gelegenheit nutzten, um von ihren Werken und ihrer Arbeit zu erzählen, welche parallel zur Politik das Thema Menschen und Überlegungen zu unserer gegenwärtigen wie zuküftigen Welt umfasste, und dem Publikum viel Stoff zum Nachdenken mitgab.
Für zwei Diskussionsrunden wurden unsere Autorinnen Pegah Ahmadi (Wucht, 2018 und Mit war nicht kalt, 2017, nominiert für Hilde Domin Literaturpreis) und Widad Nabi (Kurz vor dreißig…küss mich!, erscheint 2019) eingeladen. Pegah Ahmadi erzählte unter der Überschrift „Im Exil schreiben, Vorteile und Hindernisse” von ihren Erfahrungen mit der zweiten Sprache und deren Wichtigkeit und davon, wie essenziel es für AutorInnen ist, aktiv zu einem Teil der Gesellschaft zu werden. Dabei betonte sie die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und den Austausch gesammelter Erfahrungen mit anderen.
Widad Nabi machte ebenfalls deutlich, welche Vorteile man als Schriftstellerin hat, wenn man ohne Zesur und frei schreiben darf, und wie wichtig es gerade heute ist, wo Rassismus schnell mal zur Normalität wird, die Rolle der Literatur wahrzunehmen und sich gemeinsam gegen diese Art von Gedankengut zu wehren.
Beiden Autorinnen ist bewusst, welche literarischen Aufgaben in der Zukunft noch auf sie zukommen werden.

 


Neu!! Unsere Bücher als E-Books

Wir freuen uns sehr euch zu verkünden, dass einige unserer Bücher jetzt auch als E-Book Versionen verfügbar sind! Momentan sind acht E-Books erhältlich, aber die Liste wird sich noch verlängern. Momentan arbeiten wir auch daran, dass ihr die E-Books direkt bei uns erwerben könnt, jedoch müsst ihr bis dahin bei anderen Shops nach den E-Books suchen. Ihr könnt unsere Auswahl HIER finden.

 

 

 

 

 

 


Sujet Verlag in der Kontorhaus Passage!

Mit freundlicher Unterstützung der Buchhandlung Storm können wir seit Anfang Oktober für einige Zeit unsere Produkte in der Kontorhaus Passage in der Langenstraße 4 (Bremen) ausstellen, die man in der Buchhandlung Storm direkt gegenüber erwerben kann!

Wir bedanken uns für die Kooperation und freuen uns, wenn Sie bei einem Besuch in der Stadt vorbeischauen.


Reisen in die Literatur – Iranische Abende

Unsere Veranstaltungsreihe „Reisen in die Literatur – Iranische Abende” ist nun vorbei und wir blicken auf ein paar wunderbare Wochen mit spannenden Lesungen und Vorführungen, tollen Gästen und interessanten Themen zurück. Wir bedanken uns bei allen Helfern und Gästen für diese tolle Möglichkeit, iranische Literatur zu präsentieren und näher kennenzulernen.

Dome of the mosque, oriental ornaments from Samarkand, Uzbekistan


Buchlesung Fariba Vafi „Der Traum von Tibet”

 

fb-websiteAm 17. + 18. September konnten wir LiBeraturpreisträgerin und Iranerin Fariba Vafi in Oldenburg und Bremen begrüßen. Sie hat innerhalb der Iranischen Abende zwei Lesungen abgehalten, bei dem sie aus ihrem brandneuen Roman „Der Traum von Tibet” vorgelesen hat. Das Publikum war vor allem von der Zweisprachigkeit der Lesungen beeindruckt – wir bedanken uns bei Jutta Himmelreich für die tolle Übersetzung und Zusammenarbeit! 


Weiterhin bedanken wir uns bei den Teams der Villa Ichon und Villa Sponte für die super Unterstützung und die Möglichkeit, unsere Veranstaltungen in so schönen Räumlichkeiten abzuhalten. Außerdem richtet sich ein besonderer Dank an die Moderatorinnen der beiden Abende: Claudia Wronna und Dr. Silke Behl!

 

Hier geht’s zu „Der Traum von Tibet”


Buchlesung „Tödliche Fremde” – Mahmood Falaki in Stuhr

 

website-fb-1Am 13. September konnten wir uns im Rahmen der Iranischen Abende eine interessante Buchlesung von Mahmood Falaki anhören. In der Ev. Kirchengemeinde Stuhr fanden sich viele Besucher, die Mahmood Falaki dabei zuhörten, wie er aus seinem Roman „Tödliche Fremde” gelesen hat, und konnten danach noch einige Diskussionen führen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Wolfgang Schlott für die Moderation und bei Horst Lilienthal für die große Unterstützung!

Hier geht’s zum Artikel vom Weser-Kurier!

Hier geht’s zum Buch „Tödliche Fremde”!


Sujet Verlag auf der Büchermeile „Bücher made in Bremen”

 

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Vom 7. – 8. September konnten wir uns auf der Büchermeile „Bücher made in Bremen” präsentieren und haben vielen Menschen unsere Literatur ans Herz gelegt. Ein großer Dank gebührt der Buchhandlung STORM für die Hilfe und diese tolle Möglichkeit!

Wir blicken auf ein sehr schönes Wochenende zurück und bedanken uns ebenfalls bei den anderen Verlägen für die super Zusammenarbeit!


Szenische Lesung mit Pedro Kadivar – „Kleines Buch der Migrationen”

 

fb-websiteAm 6. September konnten wir uns im Rahmen der Iranischen Abende eine mitreißende und besondere Lesung von Pedro Kadivar aus seinem Buch „Kleines Buch der Migrationen” anschauen. Die Zuschauer konnten Kadivar begeistert dabei zusehen, wie er aus seinem Buch gelesen hat und dabei mit musikalischen und theatralischen Untermalungen eine tolle Atmosphäre entstanden ist.

Wir freuen uns sehr, dass wir die Möglichkeit hatten, zusammen mit Pedro Kadivar zu arbeiten und vor Allem auch mit der Schwankhalle, dem Team von sehnsuchteuropa / steptext dance project mit Kerstin Witges und der Shakespeare Company. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Helfern!

 

Hier geht’s zum dazugehörigen Buch!


Neuveröffentlichung: „Der Traum von Tibet” von Fariba Vafi

 

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Es ist soweit! – Wir freuen uns sehr, den neuen Roman „Der Traum von Tibet“ von Fariba Vafi zu präsentieren, der nun erstmalig von Jutta Himmelich ins Deutsche übersetzt wurde!

Nach ihrem preisgekrönten Roman „Tarlan“ folgt nun in „Der Traum von Tibet“ eine Geschichte über Freiheit, und was es bedeutet, selbstbestimmt zu sein.

Die junge Scholeh leidet unter Liebeskummer und flüchtet zu ihrer Halbschwester Schiwa und deren Mann Djawid. Während Scholeh ihre eigenen Sorgen plagen, beginnt sie die Zufriedenheit der anderen zu hinterfragen: Ist Schiwa mit ihrem Mann glücklich? Hat Djawid größere Träume als eine Familie? Was bedeuten Intimität, Ehebruch und Autoritätskritik?

Zwischen nüchtern und [selbst]-ironisch sezierten Alltagssorgen, gelingt es Vafi gewohnt gekonnt, Problematiken des heutigen Irans aufzufassen, ohne dabei an ihrer erzählerischen Leichtigkeit zu verlieren.

 

Interessiert? Dann geht es hier direkt zum Buch!

Und hier könnt ihr euch eine Rezension von Gerrit Wustmann anschauen!


Eröffnungsveranstaltung mit Mitra Gaast – „Denn du wirst dich erinnern”

 

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Am Dienstag, den 4. September hatten wir einen wunderbaren Abend in der Buchhandlung Leuwer mit Mitra Gaast, die uns aus ihrem neuesten Roman „Denn du wirst dich erinnern” vorgelesen hat! Wir bedanken uns bei Angelika Plückebaum von der Buchhandlung Leuwer, Jens Laloire als Moderator und Rainer Schmidt von der Kulturbehörde für die tolle Hilfe!

Mitra Gaast war außerdem bei Bremen Zwei zu Besuch und hat dort auch über ihren Roman geredet. Das könnt ihr hier in unserem Blog finden oder euch direkt den Beitrag anhören:


Neuveröffentlichung: „Ich verbrenne die Zeit” von Maya Abu Al-Hayyat

 

facebook-websiteEs ist soweit! – Wir freuen uns sehr, das neue, zweisprachige Gedichtband „Ich verbrenne die Zeit“ von Maya Abu Al-Hayyat zu präsentieren! Die eigentlich arabische Lyriksammlung wurde von Suleman Taufiq ins Deutsche übersetzt.

Ihre Gedichte sind voller Metaphorik, die alltagsphilosophische Fragen, globale Probleme und persönliche Befindlichkeiten miteinander in Verbindung bringen. Durch sprachlichen Übermut und auch mal beißende Schärfe versucht sie unbequeme Wahrheiten auszusprechen.
Maya Abu Al-Hayyat gehört zu einer jungen Generation von Palästinensischen LyrikerInnen, die versuchen, die Mauer der arabsichen Sprache und ihre entsprechenden Denkstrukturen zu überwinden. Dabei setzt sie sich in ihren Werken vor allem mit individuellen Gefühlen zu Sexualität, Krieg, Einsamkeit und Entfremdung auseinander.

 

Interessiert? Dann geht es hier direkt zum Buch!


Neuveröffentlichung: „Kochbuch der Toten” von Ulrike Gies

Nein, der Sujet Verlag veröffentlicht nicht plötzlich Kochbücher (auch wenn in Ulrike Gies neuem Werk durchaus einige Rezepte zu finden sind), vielmehr ist „Kochbuch der Toten” eine Collage ihrer Erinnerungen, Erfahrungen und Träume, eingebettet in den Rahmen des Essens…

"Kochbuch der Toten" von Ulrike Gies

Ulrike Gies erinnert sich. An Birnenkompott, Mettbrötchen mit Zwiebeln und Bier, ein indonesisches Menü mit siebzehn Gängen, Buttercrèmetorte und Blumenkohl. Geschmack und Geruch überdauern alles, was andernfalls längst verfallen ist, und so, ganz wie es einst Proust geschieht, dessen Kindheit zu ihm zurückkehrt, als er eine Madeleine isst, entführen verbrannte Klöße oder Linsensuppe auch Gies in vergangene Zeiten.

Sie nimmt uns mit dorthin, auf eine kulinarische Reise – über ihren Magen in die Vergangenheit hinein, aber auch in ihren heutigen Alltag, ihre Träume und Erfahrungen. In Fragmenten, assoziativ, offen und häufig abrupt, evozieren weiße Bohnen Erinnerungen, erhalten das Leben der Toten, und das, obwohl die Eltern längst gestorben sind, die große Liebe auch, und der Körper im Rollstuhl gefangen ist. Nüchtern und erbarmungslos beschreibt sie die Krankheit der Mutter, den widerlichen Onkel, die Beerdigung der Tante, Gespräche bei Tisch oder die Nachbarsfamilie, und seziert humorvoll und trocken ihr eigenes Leben. Wie Aphorismen ziehen sich Reflektionen über den Tod, über das Leben durch das Buch – das Thema Essen: ein Rahmen für die Memoiren.

So bleibt doch alles bestehen, auch wenn niemand mehr da ist. Nur das Rezept für Mutters Nusskuchen ist mit deren Ableben für immer verschwunden. Dafür hinterlässt Gies in „Kochbuch der Toten” ihre Erinnerungen unnd mit ihnen ein Rezept für asiatische Fischsuppe „das wahrscheinlich einen ganzen Sternenhimmel wert ist.“

Eine Ansammlung der Rezensionen zu den Werken findet ihr HIER

 


Tödliche Fremde”: Buchpremiere in Bremen

Mahmood Falakis Buchpremiere in Bremen

Am 06. Juni hat uns Mahmood Falaki einen Besuch in der Bremer Villa Ichon abgestattet, um uns seinen neuen Roman „Tödliche Fremde” vorzustellen. Nach einer Einführung des Moderators Jens-Ulrich Davids vom Literaturkontor wurde auch sogleich mit der Lesung begonnen. Im Anschluss hat Falaki noch Fragen zu seinem Werk beantwortet. Von besonderem Interesse war in diesem Fall die Frage danach, wie es für ihn war, seinen ersten Roman auf Deutsch zu verfassen. „Tödliche Fremde” ist ein Roman über Identität, eine Frage, die für den aus dem Iran stammenden Autor auch eine persönliche Bedeutung hat.

Ein großes Dankeschön von uns an den Bremer Literaturkontor, die Bremer Stadtbiblothek, Jens-Ulrich Davids, Mahmood Falaki und allen Gästen für diese tolle und anregende Veranstaltung!

WDR COSMO hat zu dieser Veranstaltung am 09. Juni einen kleinen Beitrag ausgestrahlt, den ihr euch hier anhören könnt:


Wucht”: Eine Lesung mit Pegah Ahmadi und Jutta Himmelreich in Bonn

wucht_cover_mit_rahmenEin riesengroßes Dankeschön von uns an den Goethe und Hafis Verlag und die Röttgener Buchhandlung, die vergangenen Samstag eine tolle Veranstaltung mit Pegah Ahmadi, ihrem neuen Lyrikband „Wucht” und Jutta Himmelreich organisiert haben!

Wenn ihr mehr erfahren wollt, so könnt ihr hier eine kurze Rekapitulaiton der Veranstaltung lesen!

Außerdem freuen wir uns zu verkünden, dass Pegah Ahmadi dieses Jahr auf der Frankfurter Buchmesse sein wird! Sie wird im Rahmen der Podiumsdiskussion „Exil – Hoffnungen und Hindernisse” (DE/ENG) mit anderen AutorInnen diskutieren. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 12. Oktober von 13:30 – 14:30 Uhr auf der Bühne (Halle 4.1 B 81) statt.

Alle Informationen dazu findet ihr HIER!

 


 „Aufbrüche aus dem Exil” – Lesung und Diskussion mit Pedro Kadivar

 

Für all diejenigen, die vergangenen Donnerstag leider nicht dabei sein konnten, als Pedro Kadivar im Körber Forum sein „Kleines Buch der Migrationen” vorgestellt hat, haben wir gute Nachrichten: die gesamte Veranstaltung ist vom Körber Forum auf Video aufgezeichnet worden, so dass nun alle an dieser wichtigen und interessanten Veranstaltung teilhaben können.

Wie viele Zeichen haben wir eigentlich mit anderen Kulturen gemein? Persische Ornamente lassen sich in französischen Kirchen finden, in italienischen Landschaften. Sogar Proust erwähnt das Wort „persisch” an mehreren Stellen seines Werkes, ohne das Land jemals selbst gesehen zu haben. Diese und viele weitere Fragen wurden in Hamburg thematisiert und wir bedanken uns recht herzlich bei Doerte Bischoff für die Moderation, Stephan Benson, für seine exeptionelle Lesart des Textes und der Körber Stiftung für die Ausrichtung dieser äußerst gelungenen Veranstaltung.


Lesereise von Pascal Manoukian

Hamburg – Bremen – Köln – Erfurt – Ulla

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Vom 22. – 23. Mai durften wir Pascal Manoukian und seinen – in Frankreich groß gefeierten – Roman Nachtvögel bei uns in Deutschland begrüßen. Es waren herausragende Lesungen voller interessanter Diskussionen und Denkanstöße, sowohl durch den Autor, als auch durch das anwesende Publikum. Nachtvögel zeigt uns die Welt aus einer neuen Perspektive, der der Flüchtlinge, die uns ansonsten verschlossen bliebe. Ein Beweis dafür, dass die Literatur im Aktualitätsbezug eine große Rolle spielen kann und vor allem spielen sollte.

Wir bedanken uns herzlichst bei allen Organisatoren, Unterstützern, Gästen und natürlich beim Autor selbst für eine so gelungene Veranstaltungsreihe!


Wir führen ein neues Format in unseren Blog ein!

In der Schatzkiste stellen wir euch von nun an jeden Monat ein bereits veröffentlichtes Buch vor.

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Da normalerweise immer nur die Neuveröffentlichungen aktuell besprochen werden, haben wir uns überlegt, euch jeden Monat ein Buch aus unserer Schatzkiste vorzustellen. Diesen Monat handelt es sich dabei um Amin Zaouis Roman Der letzte Jude von Tamentit. Warum wir gerade diesen Roman ausgewählt haben und worum es geht, erfahrt ihr auf unserem Blog.


Neuveröffentlichung: „Wucht” von Pegah Ahmadi

Das lange Warten hat sich gelohnt: der zweite Lyrikband von Pegah Ahmadi – „Wucht” – grandios übersetzt von Jutta Himmelreich, liegt nun gedruckt in unseren Händen!

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Wucht – Das lässt an große, beschleunigte Massen denken, die wie in einem Film in Zeitlupe aufeinandertreffen, um dann in einem Regen von Trümmerteilen und Staub mit Getöse auseinander zu fliegen. Wucht kennt die deutsche Sprache nur voll oder garnicht, dazwischen gibt es nicht mehr viel.
Und so sind auch die Gedichte der im Iran bekannten Lyrikerin Ahmadi Gedichte mit „vor Wucht trunkener Zunge“ geschrieben. Die Autorin ringt etwa damit, dass die „Liebe seit einem halben Jahrhundert monströs ist“.

Wie verarbeitet eine Lyrikerin die Flut an neuen Eindrücken und Reizen, denen sie im Exil begegnet? Ahmadi lebt seit rund vier Jahren in Deutschland. Sie thematisiert ihre Erfahrungen mit der neuen Sprache und Kultur auf eine intensive, melodramatische Weise und lässt die Leser an ihren intimsten Gefühle teilhaben. In ihrer bildhaften, widersprüchlichen, manchmal schockierenden Sprache manifestieren sich ein schmerzhafter, innerer Kampf, das Gefühl der Isolation und Ängste, die einen Menschen in Deutschland sogar bei einer harmlosen Zugfahrt nach Würzburg beschleichen, wenn ein Verrückter mit einer Axt mit voller Wucht auf harmlose Reisende eindrischt.

Auf der Produktseite kann das Buch ab sofort erworben werden!


Neuauflage von Jene Tage

c_farrochsad-jene-tage_websiteDemnächst wird die fünfte Auflage von Forough Farrochsads Jene Tage veröffentlicht. Der Lyrikband wurde durch neun neue Gedichte erweitert, die bereits in der Sonderausgabe von 2017 enthalten waren.

Jene Tage ist eine Sammlung von Gedichten aus der Feder von Forugh Farrochsād, der bedeutendsten modernen Dichterin Irans. Die Auswahl der Stücke aus dem Gesamtwerk umfasst neben frühen Gedichten auch Werke aus dem 1964 erstmals veröffentlichten Gedichtband Wiedergeburt, der nach eigener Aussage den Beginn von Farrochsāds dichterischem Schaffen markiert. Auch ihr längstes Gedicht, das postum veröffentlichte „Glauben wir nun an den Beginn der kalten Jahreszeit“, ist enthalten.
In ihrem Werk geht Farrochsād sowohl gegen literarische als auch gegen gesellschaftliche Konventionen an und bricht damit sämtliche Tabus. Sie hält die überlieferten Formen der Lyrik nicht ein und überführt die iranische Lyrik somit in die Moderne. Ihr Werk verleiht Frauen in der iranischen Männergesellschaft eine Stimme, indem in ihren Gedichten zum ersten Mal das Seelenleben einer Frau aus weiblicher Perspektive beschrieben wird. Dabei bedient sie sich eines nüchternen Realismus und einer rückhaltlosen Ehrlichkeit.

Auf der Produktseite könnt ihr das Buch bereits jetzt bestellen!


Deutsche Welle: Interview mit Fariba Vafi

Wenn die Auflage eines Buches selten 300 Exemplare übersteigt – welchen Einfluss können Autoren dann überhaupt noch nehmen, in einem Land mit einer Bevölkerung von 80 Millionen?”

Für ihren Roman „Tarlan” erhielt die iranische Autorin Fariba Vafi den LiBeraturpreis 2017. Im Interview mit DW – Deutsche Welle spricht sie über das Schreiben an sich, über Zensur und den leider nach wie vor sehr geringen Stellenwert der Literatur im Iran.

Ein wirklich interessanter und lesenswerter Beitrag!

http://www.dw.com/de/fariba-vafi-schriftsteller-haben-im-iran-keinen-einfluss/a-42569783


Börsenblatt-Interview mit Madjid Mohit

madjid-mohit-2011-copy-pic-alli-26241536_preview-jpg-2255999Das Börsenblatt, eine beliebte Fachzeitschrift für den deutschen Buchhandel, führte kürzlich ein interessantes Interview mit Sujet-Verleger Madjid Mohit. In diesem Gespräch geht es um die Herausforderungen für Autoren im Exil und darüber hinaus um die Bedeutung von Luftwurzelliteratur, die die positiven Seiten der Migration, vor allem die kulturelle Bereicherung, ins Blickfeld rückt. Auch der wachsende Stellenwert der Migrantenliteratur in der deutschsprachigen Literaturszene, von dem auch der Sujet Verlag profitiert, wird in dem Interview diskutiert.

Unter dem Gesichtspunkt, dass Mohit Migrationserfahrungen am eigenen Leibe erlebte, ist es erkenntnisreich und spannend, seine Sichtweisen zu diesem Thema zu erfahren. Daher: Eine klare Leseempfehlung!

Hier geht es zum Interview: https://www.boersenblatt.net/artikel-interview_mit_sujet-verleger_madjid_mohit.1427344.html


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Litprom-Literaturtage 2018: Kartographien des Weiblichen

30 Jahre LiBeraturpreis

26./27. Januar im Literaturhaus Frankfurt

 

Die Litprom-Literaturtage 2018 haben Autorinnen aus 30 Jahren LiBeraturpreis und damit aus aller Welt zu Gast und möchten sie fragen: Welche Themen treiben sie um und an? Was wünschen sie sich vom Buchmarkt? Was bedeutet für sie weibliches Schreiben – ein Gedenken aller regionalen, sprachlichen und generationsspezifischen Diversität und über die Grenzen von ‚Nord’ und ‚Süd’, ‚race’ und ‚class’ hinweg?
Sie sind herzlich eingeladen, die Landkarte einer weiblichen Weltliteratur mit uns gemeinsam neu zu vermessen.

Eine detaillierte Programmübersicht mit allen Veranstaltungen und Teilnehmer/innen finden Sie hier: http://www.litprom.de/events/literaturtage/


Tarlan hat den LiBeraturpreis 2017 gewonnen!

liberaturpreis-coverLiebe Bücherfreunde,

es ist geschafft!

Voller Freude dürfen wir verkünden, dass Tarlan von Fariba Vafi (ins Deutsche übersetzt von Jutta Himmelreich) den LiBeraturpreis 2017 gewonnen hat!

Letztes Jahr schaffte es Fariba Vafis Roman auf Platz 4 der 30. Bestenliste „Weltempfänger” und gehörte somit zu den sieben besten Titeln des Frühjahrs 2016.

Dieses Jahr setzt Tarlan noch einen drauf: Bei dem öffentlichen Voting, das für alle LeserInnen zugänglich war, wurde mit eindeutiger Mehrheit für Tarlan gestimmt – und verhalf dem Roman somit zu dem LiBeraturpreis 2017!

Wir freuen uns sehr über dieses schöne Ergebnis und möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns diesen Preis möglich gemacht haben und ihre Stimme für Tarlan abgegeben haben! DANKE! Ohne eure engagierte Hilfe hätte Tarlan diesen Preis nicht gewonnen.

Zum Preis:
Der Publikumspreis von Litprom zeichnet jährlich einen besonders beliebten Titel einer Autorin aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder der arabischen Welt aus.
Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass Übersetzungen aktueller Werke von Autorinnen aus den entsprechenden Ländern auf dem deutschen Buchmarkt noch immer stark unterrepräsentiert sind und die mediale Aufmerksamkeit gegenüber weiblichen Stimmen nach wie vor deutlich geringer ist.

[Mehr zum Buch: http://sujetverlag.de/buecher/tarlan/]


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