Kommt zu der Paneldiskussion mit den Autor*innen Jina Khayyer, Elnathan John, und unserer Autorin aus dem Sujet Verlag, Widad Nabi, moderiert von Kenan Khadaj. Am Samstag, den 18.04.2026 um 19:45–21:15 Uhr im Safi Faye Saal im Haus der Kulturen der Welt in Berlin! Auf Arabisch, Englisch und Deutsch mit Simultanübersetzung. Eintritt frei! „Dieses Gespräch bringt drei Autor*innen zusammen, deren Werk sich aus Erfahrungen von Brüchen, Vertreibung und einem Leben zwischen verschiedenen Orten, Sprachen und politischen Realitäten speist. Jina Khayyer, Widad Nabi und Elnathan John reflektieren darüber, was es bedeutet, zu schreiben, wenn die Zukunft ungewiss ist und das eigene Zugehörigkeitsgefühl nur vorläufig bleibt. Jede*r von ihnen nähert sich dieser Situation aus einem anderen Blickwinkel: Khayyers Werk bewegt sich zwischen Erinnerung, Erbe und politischem Aufbruch, am anschaulichsten in ihrem Roman Im Herzen der Katze (Suhrkamp Verlag, 2025), in dem sich persönliche Geschichte mit den Protesten von 2022 im Iran und dem Schicksal von Frauen verflechtet, deren Leben von Exil und Widerstand geprägt ist. Nabi schreibt aus der gelebten Erfahrung des syrischen Exils: In Gedichtsammlungen wie Unsichtbare Brüche (Sujet Verlag, 2022) und Kurz vor dreißig … küss mich (Sujet Verlag, 2019) bündelt ihre Poesie Fragmente von Krieg, Sprache und Vertreibung zu einer Stimme, die trotz aller Brüche auf ihrer Eigenständigkeit beharrt. Johns Werke spielen im heutigen Nigeria und oszillieren zwischen Fiktion und Satire. Sein Roman Born on a Tuesday (Grove Atlantic, 2016) folgt den Spuren eines von religiöser und politischer Gewalt geprägten Lebens, während Be(com)ing Nigerian (Durnell Central, 2019) die Absurditäten und Widersprüche des Alltags mit scharfer Zunge und einem aufrüttelnden Humor entlarvt.” (HKW.de)
Freier Eintritt
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Der Sujet Verlag lädt zur Lesung und Gespräch des Tagebuches „Cold War, Hot Autumn“ der tunesischen Autorin Najed Adouani ein. Das Werk, aus dem Englischen von Christa Schuenke übersetzt, verbindet autobiografische Erfahrungen mit literarischen Erzählformen. Im Zentrum des Abends steht das literarische Werk, das Najet Adouani, bereits in ihrer Jugend begann. In Tagebuchform schildert sie ihr Leben in Berlin-Kreuzberg und zeichnet ein eindruckvolles Bild eines urbanen Viertels, geprägt von Vielfalt, Spannungen, Hoffnungen und sozialen Herausforderungen. Dabei rücken vor allem die Lebensrealitäten von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergründ in den Fokus. Persönliche Erfahrungen verbinden sich mit politischen Entwicklungen von globaler Dimensionen. Andreas Rumler, der das Nachwort verfasst hat, stellt das Buch vor und berichtet über dessen Entstehung sowie den Weg zur Veröffentlichung im Sujet Verlag. Sabine Schiffner, Bremer Autorin, liest ausgewählte Passagen des Buches vor. Die Autorin Najet Adouani wird digital zugeschaltet sein und sich am Gespräch beteiligen. Als Stipendiatin des PEN Deutschland lebt sie heute in Berlin. Sowohl Sabine Schiffner, als auch Andreas Rumler engagieren sich im PEN-Zentrum Deutschland, insbesondere für Autor*innen im Exil. Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen West-Östlicher Diwan e.V., PEN Deutschland und dem Sujet Verlag statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! |
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Der Sujet Verlag lädt gemeinsam mit Kulturambulanz und Literaturhaus Bremen zur Bremer BuchPremiere des neuen Lyrikbandes „Symbolon” von Martin Bührig ein. Im Mittelpunkt des Abends stehen zwei Lyrikbänder, die sich auf unterschiedlicher Weise mit Fragen von Gegenwart, Erinnerung und Identität auseinandersetzen. Martin Bührig stellt sein neues Lyrikband „Symbolon” (2026) vor und kommt darüber gemeinsam mit der Autorin Inge Buck mit ihrem aktuellen Lyrikband „Das Geheimnis der Taube“ (2025) zusammen. Der Titel „Symbolon” greift ein Motiv aus der Antike auf: ein zerbrochenes Erkennungsstück desse Bedeutung sich erst im Zusammenfügen erschließt. Ausgehend von diesem Bild entfaltet Bührig eine poetische Reflexion über Zugehörigkeit, Begegnung und Identität. Seine Lyrik ist naturverbunden, feinfühlig und zugleich fest in der Gegenwart verankert. Inge Bucks Lyrikband „Das Geheimnis der Taube“ bewegt sich im Spannungsfeld zwischen der Poesie des Alltäglichen und den globalen Konflikten unserer Zeit. Ihre Texte verbinden Beobachtungen aus Natur und Alltag mit den großen Verwerfungen der Gegenwart und eröffnen eindringliche Perspektiven auf eine fragile Welt. Die Lesung wird musikalisch von Dieter Weische an der Bambusflöte begleitet. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Madjid Mohit (Sujet Verlag) |
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