We are very pleased about the current literary contribution from Grötzingen Aktuell from September 6th, 2024 with an interview with Sara Ehsan about the volume of poetry “The Whispers of Others” by Sara Ehsan and Alain Alfred Moutapam, which was published by us in 2022. Here's a little foretaste: "In the small volume of poetry 'the whispers of others', Sara Ehsan and Alain Alfred Moutapam speak, or, as it says on the back of the book, 'scream' into the filter bubbles of the saturated. The 'saturated', that is us, and it is difficult to ignore the authors' cry." "The themes of Alain Alfred Moutapam and Sara Ehsan are similar. It's about a general malaise, despair, distorted history, especially of Africa, about aggression such as the slave trade, about colonization and neo-colonization. The cry also goes out to Eurocentrism, racial discrimination, xenophobia and geostrategic wars of position." Click here for the article Click here for the volume of poetry Click here for…

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"Wenn eine meiner Figuren sich an den Rand einer Klippe stellt, sollte sie damit rechnen, dass ich sie runterschubse, nur um zu sehen, was passiert…“ Gerrit Wustmann spricht im Interview mit Madjid Mohit über seine Kurzgeschichtensammlung „Nichts daran ist witzig”. In zehn Geschichten voll tiefschwarzem Humor, bevölkert von Verzweifelten, Verlierern und anderen Gespenstern bedient sich Gerrit Wustmann bei sämtlichen Genres und kehrt das Innerste nach außen. Die perfekte Lektüre für lange dunkle Herbstabende. Oder für all jene, die an stillgelegten Strecken auf den Zug warten. Er wurde 1982 in Köln geboren und ist freier Schriftsteller sowie Journalist. „Nichts daran ist witzig” ist sein dreizehntes Buch. Für seine literarische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Gerrit, trinkst du eigentlich auch so viel Kaffee wie die Figuren in deinem neuen Buch? GW: Ja, das kommt ungefähr hin. Die erste der zehn Geschichten beginnt mit dem Besuch eines Beamten, der gruselig-absurde Fragen an den…

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Gerrit Wustmann spricht im Interview mit UnterEins darüber, warum mit „Weltliteratur” oftmals eigentlich nur „Westliteratur” gemeint ist, wer daran Schuld ist und was man dagegen tun kann. Ein lesenswertes Interview, das zum Nachdenken anregt: Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Interview: Dein Buch sagt: Wenn irgendwo „Weltliteratur“ steht, etwa in Uni-Vorlesungen oder auf Bestenlisten, geht’s meist um Westliteratur: europäische und angelsächsische Bücher. Vielleicht fragt sich auch mancher: Reicht doch auch? Warum müssen wir unbedingt zum Beispiel arabische Literatur lesen? Was sagst du dazu? Es ist eine traurige Tatsache. Ich habe mir bei der Recherche zum Buch hunderte Listen angesehen, mit immer dem selben Ergebnis. Zu deiner anderen Frage: Natürlich muss niemand beispielsweise arabische Literatur lesen. Aber man sollte. Wir verpassen sonst viel, und wir verharren in einer eurozentrischen Perspektive. Wir bringen uns selbst um prägende Leseerfahrungen. Das verzerrt den eigenen Blick auf die Welt. Es ist übrigens gar nichts…

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"A native of Altaen on the subject of migration" - in a small interview with Marie Veele, author Amir Shaheen reveals interesting details about his new novel "I'm not a foreigner, my name is just that" to his dear readers and also comments on the currently much-discussed topic of racism and related police violence. Link to the article: https://www.come-on.de/lennetal/altena/ich-kein-auslaender-heisse-autor-amir-shaheen-berichtet-ueber-sein-neues-buch-thema-migration-13819258. html

In diesem Interview unterhalten wir uns mit Abdelkader Djemai über seinen Roman Die letzte Nacht des Emir, die Bedeutung des Werkes und die Lektionen, die wir als Leser aus der Lektüre ziehen können. Sujet: Was hat Sie zu dem Buch Die letzte Nacht des Emir angeregt? Djemaï: Seit langem hegte ich den Wunsch, ein aus Fiktion und Geschichte gewebtes Buch über diesen großartigen Gründer des ersten algerischen Staates zu schreiben. Er steckte, wenn auch nur unterschwellig, in einigen meiner Publikationen – wie etwa Le Nez sur la vitre und Gare du Nord. Mit der Zeit verspürte ich das dringende Bedürfnis, ihm ein eigenes Buch zu widmen, in dem er der Protagonist ist, der Motor der Erzählung, die die verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit zeigt. Sujet: Welche Bedeutung hat er für unsere heutige Zeit? Djemaï: Diesem Mann war eine große Demut zu eigen, er war geprägt von einem wunderbaren Humanismus, und er…

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