Kurt Scharf

BIOGRAPHIE

Kurt Scharf wurde 1940 geboren und war Stellvertretender Leiter des Goethe-Instituts in Teheran sowie der Leiter des Goethe-Instituts in Porto Alegre, Istanbul und Lissabon. Zudem ist er ein Gründungsmitglied des Hauses der Kulturen der Welt und arbeitete dort als Leiter des Bereichs Literatur, Gesellschaft, Wissenschaft. Neben seiner Tätigkeit als Herausgeber und Übersetzer von Literatur aus dem Persischen, Portugiesischen und Spanischen ist er freier Mitarbeiter von literaturwissenschaftlichen Publikationen wie dem Lexikon der fremdsprachigen Gegenwartsliteratur, dem Metzler Lexikon Weltliteratur, Kindlers Literatur Lexikon u.a..

Zuletzt Erschienen

Die Verse des Omar Chayyām

Den Versen von Omar Chayyām (1048 – 1131), dem persischen Dichter, Mathematiker, Philosophen und Astronomen, kann man sich nicht entziehen, sie gehen unter die Haut. Unausweichlich konfrontieren sie uns mit der Endlichkeit der eigenen Lebenszeit. Wir wissen nicht, woher wir kommen noch wohin wir gehen. Was wir haben, ist allein das Jetzt, der Augenblick. Die Auswahl der Verse mit kenntnisreichem Blick für ihre Authentizität stammt von dem iranischen Dichter Hedāyat (1903 Teheran – 1951 Paris), dessen poetisches Essay in Leben und Werk Chayyāms einführt.

Erfreuen wir uns am Heute, denn das Morgen hat niemand gesehen.

Aus dem Persischen von Kurt Scharf

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    Ein Dieb im Dunkeln starrt auf ein Gemälde vereint eine Auswahl an Gedichten der wichtigsten zeitgenössischen persischsprachigen Dichter aus aller Welt im 21. Jahrhundert. Er ist als Folgeband zum in unserem Verlag erschienenen Halt aus in der Nacht bis zum Wein zu verstehen, das eine Auswahl an persischer Lyrik des 20. Jahrhunderts enthält. Ein Dieb im Dunkeln starrt auf ein Gemälde enthält nicht nur Gedichte iranischer Lyriker*innen, sondern macht es sich zur Aufgabe, die grenzübergreifende Funktion einer literarischen lingua franca, die dem Persischen seit jeher zukommt, in den ausgewählten Gedichten wiederzugeben. In diesem Sinne sind darin nicht nur iranische Autor*innen vertreten, sondern sind auch die Gedichte tadschikischer und afghanischer Lyriker*innen sowie jene von Luftwurzelliterat*innen, die auf Persisch schreiben, umfasst.

    Aus dem Persischen übersetzt und herausgegeben von Ali Abdollahi und Kurt Scharf.

     

    Lyrik | Klappenbroschur | 2. Auflage 2023| 404 Seiten | ISBN 978-3-96202-129-0

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    In ihrem Werk geht Farrochsād sowohl gegen literarische als auch gegen gesellschaftliche Konventionen an und bricht damit sämtliche Tabus. Sie hält die überlieferten Formen der Lyrik nicht ein und überführt die iranische Lyrik somit in die Moderne. Ihr Werk verleiht Frauen in der iranischen Männergesellschaft eine Stimme, indem in ihren Gedichten zum ersten Mal das Seelenleben einer Frau aus weiblicher Perspektive beschrieben wird. Dabei bedient sie sich eines nüchternen Realismus und einer rückhaltlosen Ehrlichkeit.

    Diese Sammlung wurde bereits 1993 in der Übersetzung von Kurt Scharf beim Suhrkamp Verlag herausgegebenen. 2017 ist im Sujet Verlag eine zweisprachige Sonderausgabe erschienen.

    Aus dem Persischen übersetzt von Kurt Scharf.

     

    Lyrik Seiten 228│4. Auflage 2024 | Softcover | ISBN: 978-3-96202-082-8

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