‚Cold War, Hot Autumn‘ – Najet Adouani
29,80 €
Mitten in einem Berliner Mietshaus in Kreuzberg schildert Najet Adouani das Leben im Exil. Sie beschreibt den Alltag ihrer Nachbarn – von der einsamen alten Schauspielerin, die sehnsüchtig auf eine Postkarte wartet, bis hin zum kranken Nachbarn, der jeden Tag auf einer Bank vor dem Haus sitzt, was einen einzigartigen Blick auf das Leben in der Großstadt bietet. Dabei fängt sie präzise und einfühlsam die Vielfalt der Menschen in ihrer Umgebung ein, von den kleinen, oft kuriosen Momenten bis zu den tragischen Aspekten des Lebens im städtischen Exil.
Tagebuch | 1. Auflage 2025 | 550 Seiten | ISBN 978-3-96202-144-3
Beschreibung
Mitten in einem Berliner Mietshaus in Kreuzberg schildert Najet Adouani das Leben im Exil. Sie beschreibt den Alltag ihrer Nachbarn – von der einsamen alten Schauspielerin, die sehnsüchtig auf eine Postkarte wartet, bis hin zum kranken Nachbarn, der jeden Tag auf einer Bank vor dem Haus sitzt, was einen einzigartigen Blick auf das Leben in der Großstadt bietet. Dabei fängt sie präzise und einfühlsam die Vielfalt der Menschen in ihrer Umgebung ein, von den kleinen, oft kuriosen Momenten bis zu den tragischen Aspekten des Lebens im städtischen Exil.
Durchzogen von Erinnerungen an ihre tunesische Heimat, verweben sich in den Tagebüchern alltägliche Beobachtungen mit poetischen Reflexionen. Adouani beschreibt die Kontraste und die Herausforderungen des Lebens in einer armen, multikulturellen Nachbarschaft und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Kreuzberg, das von Armut, Drogensucht und Verwahrlosung geprägt ist, aber immer wieder auch von unerwarteten Momenten der Schönheit und des Staunens.
Adouanis Schilderungen wecken Empathie für die oft unsichtbaren, verzweifelten, aber auch resilienten Menschen in ihrer Umgebung. Mit einer Mischung aus humorvollen, melancholischen und nachdenklichen Tönen wird der Leser eingeladen, in eine Welt einzutauchen, die von den kleinen Geschichten der Menschen geprägt ist, die das große Bild der Stadt ausmachen.





Sujetverlag26 –
„Najet Adouani ist angriffslustig, so wie schon ihr Nachname verheißt, der mit »aggressiv« übersetzt werden kann. Doch sie ist auch sanft, sie ist melancholisch, ein »fröhliches Mädchen von gestern«, das in der Öffentlichkeit wie in der Familie Höhenflüge und schmerzliche Abstürze erleben musste.“
(…) „Ihre Gedichte berichten von den Entdeckungen ihrer ungestümen Lebensreise, gleichermaßen einfühlsam und schonungslos.“ – Kristina Stock, kreuzer online
(aus https://kreuzer-leipzig.de/rezensionen/najet-adouani-meerwueste/ über „Meereswüste“)
Sujetverlag26 –
Adouani: „Ich habe sehr früh mit dem Schreiben begonnen – im Garten meiner Mutter, im Haus meiner Kindheit, das viel Weite bot und alles hatte, was man brauchte. Und dann begann ich mit meinen Worten zu reisen. In mir steckt eine Beduinin. Deshalb bin ich immer auf Reisen, selbst wenn ich an einem Ort weile. Ich liebe die Freiheit – ich hasse Grenzen und Mauern. Ich mag daher auch, wenn mein Haus einen Balkon besitzt. Denn von einem Balkon aus steht mir sowohl meine Vergangenheit als auch meine Zukunft offen.“
(aus: https://qantara.de/artikel/interview-mit-der-tunesischen-dichterin-najet-adouani-ich-liebe-die-freiheit )
Sujetverlag26 –
Najet Adouani: „In meiner Kehle nistet der Schmerz all derer, denen ich eine Stimme verleihe. Für sie muss ich stark sein wie ein Vogel – ein Vogel mit kräftigen Schwingen. Nur wer stark ist, kann sich friedlich zur Wehr setzen gegen die Gewalt und die Brutalität von Diktaturen. Meine Gedichte gelten daher all jenen, die der Freiheit bedürfen, die Frieden und Sicherheit benötigen.“
(aus https://qantara.de/artikel/interview-mit-der-tunesischen-dichterin-najet-adouani-ich-liebe-die-freiheit )
Sujetverlag26 –
Najet Adouani: „Ich packte eine kleine Tasche. Saß wie gelähmt auf dem Bett, wenige Stunden vor meinem Abflug. Ich habe mich weder von meiner Mutter noch von meinen Söhnen verabschiedet. Sie dachten, ich fahre in Urlaub. In meinem Kopf war nur Leere. Kälte. Meine Augen waren wie blind.“
Mehr aus dem Artikel lesen sie hier: https://www.deutschlandfunkkultur.de/dazwischen-das-meer-flucht-und-fluechtende-in-der-literatur-100.html )
Sujetverlag26 –
„Kreuzberg mit Adouanis Augen zu sehen, eröffnet einem eine ganz neue, so nie zuvor gesehene Welt. Manchmal wirkt das wie ein Film, was doch oft traurige, aber zuweilen auch sehr fröhliche Wahrheit ist. Adouani hat in diesen fünf Monaten ein tief berührendes, unglückliches und wahrhaftiges Porträt ihres Stadtviertels und ihres Lebens geschrieben.“ Sabin Schiffner, taz fremdeln blog
Mehr aus dem Artikel lesen sie hier: https://blogs.taz.de/fremdeln/buchblog-2/
Sujetverlag26 –
„In meiner Kehle nistet der Schmerz all derer, denen ich eine Stimme verleihe. Für sie muss ich stark sein wie ein Vogel – ein Vogel mit kräftigen Schwingen. Nur wer stark ist, kann sich friedlich zur Wehr setzen gegen die Gewalt und die Brutalität von Diktaturen. Meine Gedichte gelten daher all jenen, die der Freiheit bedürfen, die Frieden und Sicherheit benötigen.“ -Claudia Kramatschek, Qantara.de
Mehr aus dem Artikel lesen sie hier: https://qantara.de/artikel/interview-mit-der-tunesischen-dichterin-najet-adouani-ich-liebe-die-freiheit
Sujetverlag26 –
„Hervorzuheben ist ihre Freude am Lesen. Bücher sind für sie „Brücken der Hoffnung“, „Quelle des Optimismus“. Und: Schreiben ist ihr heilig. – Die Tagebucheinträge stehen stellvertretend für viele Menschen, die im Exil leben.“ – Berthold Schäffner, Borromäusverein
Mehr aus der Rezension lesen sie hier:
https://www.borromaeusverein.de/medienprofile/rezensionen/9783962021443-cold-war-hot-autumn