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‚Der Großcousin‘ – Nassir Djafari
Abbe, 62 Jahre alt, erfolgreicher Frankfurter Geschäftsmann und Kosmopolit, empfindet sich selbst als Deutscher. Seine iranischen Wurzeln sind verschüttet. Als ihn eines Tages ein entfernter Verwandter, soeben aus dem Iran eingetroffen, aufsucht, gerät sein Leben durcheinander. Der Besucher ist undurchschaubar, verwickelt sich in Widersprüche und stolpert von einer Notlage zur nächsten. Bald kreist Abbes Leben nur noch um die Probleme des Verwandten. Erst nach und nach erschließt sich ihm die wahre Geschichte des jungen Mannes, und er beginnt ihn und sich selbst mit anderen Augen zu sehen.
Auch als E-Book erhältlich: Genialokal Thalia
Prosa | 1. Auflage 2024 | Softcover | 255 Seiten | ISBN 978-3-96202-136-8
Kategorien: E-Books, Persische Literatur Schlagwörter: E-books, Gesellschaftskritik, Iranische Literatur, Migration, Prosa19,80 € -

‚Versteh einer die Deutschen‘ – Taqi Akhlaqi
Im Jahr 2016 kam, neben vielen Schutzsuchenden, auch ein Schriftsteller aus Afghanistan nach Deutschland. Ein Arbeitsstipendium des Vereins Heinrich-Böll-Haus Langenbroich führte Taqi Akhlaqi (1986) in die Stadt Düren.
Das Deutschland, das sich Taqi Akhlaqi offenbart, ist so wundersam und voller Überraschungen, dass er am Ende seines Stipendienaufenthalts nach Afghanistan zurückkehrt, um über das Gesehene und das Erlebte nachzudenken. Er tut das so gründlich, so schonungslos selbstkritisch und mit so viel Humor, dass, wer seine Beobachtungen liest, sich dazu angeregt sieht, eigene Bräuche, Alltagsriten, Denkweisen zu hinterfragen, „sich zu verfremden“, wie der Autor es ausdrückt, und die eigene Gesellschaft mit neuen Augen zu entdecken.
Auch als E-Book erhältlich: Genialokal Thalia
Erzählung | 2. Auflage 2024 | Softcover mit Schutzumschlag | 275 Seiten | ISBN 978-3-96202-135-1
Kategorien: E-Books, Prosa, Übersetzung Schlagwörter: Erzählung, identität, Kulturaustausch, Migration19,80 € -

‚Fliegende Katzen‘ – Salem Khalfan
In seinem neuesten Roman berichtet Salem Khalfani über ein sechsstöckiges Gebäude in einer deutschen Stadt. Die Charaktere sind trotz ihrer zufälligen Bezüge eng miteinander verwoben. Frau Habel kann sich von der Erinnerung an ihre entlaufene Katze nicht lösen. Seit vielen Jahren sucht sie ununterbrochen nach ihr und beschuldigt Josef Bahden, ihre Katze versteckt zu haben.
Hat er sie wirklich versteckt? Auch er scheint sehr mit den Gedanken an Frau Habel und deren Katze beschäftigt zu sein. In Wirklichkeit aber befasst er sich vielmehr mit der Literatur, die, statt eine Rettung für ihn zu sein, ihn immer mehr in die Verwirrung treibt.
Zuletzt aber kann sich nur der Erzähler aus seinem babylonischen Turm retten, da er ja allem Geschehenen einen Zusammenhang gibt, indem er darüber erzählt und dabei gleichzeitig herausfindet, was eigentlich mit der Katze geschehen ist.
Prosa |
In seinem neuesten Roman berichtet Salem Khalfani über ein sechsstöckiges Gebäude in einer deutschen Stadt. Die Charaktere sind trotz ihrer zufälligen Bezüge eng miteinander verwoben. Frau Habel kann sich von der Erinnerung an ihre entlaufene Katze nicht lösen. Seit vielen Jahren sucht sie ununterbrochen nach ihr und beschuldigt Josef Bahden, ihre Katze versteckt zu haben.
Hat er sie wirklich versteckt? Auch er scheint sehr mit den Gedanken an Frau Habel und deren Katze beschäftigt zu sein. In Wirklichkeit aber befasst er sich vielmehr mit der Literatur, die, statt eine Rettung für ihn zu sein, ihn immer mehr in die Verwirrung treibt.
Zuletzt aber kann sich nur der Erzähler aus seinem babylonischen Turm retten, da er ja allem Geschehenen einen Zusammenhang gibt, indem er darüber erzählt und dabei gleichzeitig herausfindet, was eigentlich mit der Katze geschehen ist.
Prosa | Seiten 194 │1. Auflage 2023 | Softcover | ISBN: 978-3-96202-118-4
Kategorien: Bücher, Persische Literatur, Prosa Schlagwörter: Gesellschaftskritik, Iranische Literatur, Migration, Prosa17,80 € -

‚Söhne der Liebe‘ – Ghazi Rabihavi
Mit „Söhne der Liebe“ zeichnet Ghazi Rabihavi ein umfassendes und repräsentatives Bild von Iran in den Jahren kurz vor und unmittelbar nach der Revolution von 1979. Der Roman beleuchtet damit einen Wendepunkt in der Geschichte Irans, greift jedoch ebenso universelle Fragen auf, die bis heute nichts an Relevanz eingebüßt haben. Durch die Protagonisten Nadji und Djamil lernt die Leserschaft verschiedene marginalisierte Bevölkerungsgruppen kennen und wird so während des Lesens konstant mit Problemen der sozialen und nationalen Zugehörigkeit konfrontiert.
Ghazi Rabihavi wurde 1956 geboren. Er ist 22 Jahre alt, als die Revolution in Iran ausbricht und er aus Abadan im Süden des Landes nach Teheran zieht. Für seine Texte wurde er in Iran mehrfach inhaftiert und 1994 mit einem Publikationsverbot belegt. Seit 1995 lebt er in London. Er veröffentliche u.a. Kurzgeschichten, Drehbücher und Theaterstücke sowie Romane und gehört der Autorengeneration an, die sich nach der Revolution als Literaten*innen etabliert hat.
Übersetzt aus dem Persischen von Gorji Marzban & Thomas Geldner
Auch als E-Book erhältlich: Genialokal
Prosa │Seiten 490 │ 1. Auflage 2022 │Hardcover │IBAN: 978-3-96202-101-6
Kategorien: Bücher, E-Books, Persische Literatur, Prosa, Übersetzung Schlagwörter: E-books, Gesellschaftskritik, Iranische Literatur, Migration, Prosa26,80 € -

‚Mahtab‘ – Nassir Djafari
Die späten 1960er Jahre in Frankfurt sind politisch und gesellschaftlich turbulente Zeiten, in denen alte Gewissheiten ins Wanken geraten. Erst recht für Mahtab, die ein Jahrzehnt zuvor mit ihrem Mann und ihren drei Kindern aus Iran eingewandert ist. Nassir Djafari zeigt sich auch in seinem zweiten Roman als versierter und einfühlsamer Erzähler, der die Entwicklung seiner Hauptfigur stimmig und spannend schildert und sie dabei mit kritischer Sympathie begleitet.
Auch als E-Book erhältlich: Genialokal Thalia
Prosa | 2. Auflage 2022 | Softcover | 338 Seiten | ISBN 978-3-96202-107-8
Kategorien: Bücher, E-Books, Persische Literatur, Prosa Schlagwörter: E-books, Gesellschaftskritik, Iranische Literatur, Migration, Prosa19,80 € -

‚Der Alte vom Berge‘ – Habib Tengour
Er gilt als „eine der kraftvollsten und phantasievollsten dichterischen Stimmen des postkolonialen frankophonen Maghreb“ (Pierre Joris). Gleichsam visionär greift Habib Tengour in seinen Büchern Themen auf, die erst Jahre später in den medialen Fokus rücken. In Der Alte vom Berge, an dem er von 1977-1981 schrieb, spürt er dem religiösen Totalitarismus nach, fragt nach der Verantwortung des Intellektuellen gegenüber Krieg, Korruption und ideologischer Verhärtung, der Eignung von Religion, Wissenschaft und Politik als gangbaren Wegen zur „Wahrheit“.
Aus dem Französischen von Regina Keil-Sagawe
Prosa | Seiten 196 │1. Auflage 2019 | gebunden mit Schutzumschlag | ISBN: 978-3-96202-015-6
Kategorien: Arabische Literatur, Bücher, Prosa, Übersetzung Schlagwörter: Iran, Migration, Prosa21,00 €