‚An den Regen‘ – Faribā Vafī
Preisspanne: 18,00 € bis 22,50 €
Wie auch in ihren Romanen sind die zentralen Themen des Kurzgeschichtenbandes An den Regen der LiBeraturpreisträgerin Faribā Vafī die intimen Alltagserfahrungen von Frauen, die versuchen, unabhängig von gesellschaftlichen Beschränkungen ihren eigenen Weg zu gehen. Dank ihrer fließenden Sprache gelingt es Faribā Vafī, eine große Nähe zu den Charakteren zu erzeugen, die sich auch in der kongenialen Übersetzung uneingeschränkt vermittelt. Immer wieder behandeln ihre Geschichten Spannungen zwischen Tradition und Progressivität, zwischen Einsamkeit und dem Wunsch nach Unabhängigkeit. So zeichnet Vafī in ihren Werken die Komplexität menschlicher Beziehungen nach, die universell ist und jenseits sprachlicher und gesellschaftlicher Grenzen bei der Leserschaft Resonanz findet.
Aus dem Persischen übersetzt von Jutta Himmelreich.
Auch als E-Book erhältlich: Genialokal Thalia
Kurzgeschichten | Softcover | 3. Auflage 2022 | 220 Seiten | ISBN
Beschreibung
Wie auch in ihren Romanen sind die zentralen Themen des Kurzgeschichtenbandes An den Regen der LiBeraturpreisträgerin Faribā Vafī die intimen Alltagserfahrungen von Frauen, die versuchen, unabhängig von gesellschaftlichen Beschränkungen ihren eigenen Weg zu gehen. Dank ihrer fließenden Sprache gelingt es Faribā Vafī, eine große Nähe zu den Charakteren zu erzeugen, die sich auch in der kongenialen Übersetzung uneingeschränkt vermittelt. Immer wieder behandeln ihre Geschichten Spannungen zwischen Tradition und Progressivität, zwischen Einsamkeit und dem Wunsch nach Unabhängigkeit. So zeichnet Vafī in ihren Werken die Komplexität menschlicher Beziehungen nach, die universell ist und jenseits sprachlicher und gesellschaftlicher Grenzen bei der Leserschaft Resonanz findet.
Aus dem Persischen übersetzt von Jutta Himmelreich.
Zusätzliche Informationen
| Buchformat |
|---|





Sujetverlag26 –
„Im Spannungsfeld von weiblicher Emanzipation und patriarchalen Strukturen beleuchtet Vafī Frauen(schicksale), die in der Öffentlichkeit selten Gehör finden und eine Stimme bekommen. Vafī macht die Intimität dieser menschlichen Begegnungen zu einem öffentlichen Politikum, ohne dabei anklagend zu sein.“ – Seda (@echo_books)
Sujetverlag26 –
„Die Erzählungen, die mit dem Ahmad-Mahmud-Preis ausgezeichnet wurden, beschäftigen sich mit Familie und Gesellschaft. Beobachten messerscharf zwischenmenschliches und machen scheinbar Unsichtbares sichtbar. „ – Nantke (@coffeecakesandbooks)
Sujetverlag26 –
„Frauenfiguren zu erschaffen und Stimmen hörbar zu machen, die sonst stumm blieben, das ist der Anspruch der iranischen Autorin Fariba Vafi. Sicher sind es auch die Autorinnen ihrer Generation, die jüngeren Frauen den Weg gebahnt dafür haben, sich jetzt offen zu artikulieren.“
– Gabie Hafner, Radioprogramm des Münchner Kirchradios
Sujetverlag26 –
„Fariba Vafi erzählt ihre Stories abwechselnd aus der Perspektive von Müttern und Töchtern und damit ihrer und der neuen Generation. Den Jüngeren sind die familiären Verpflichtungen, traditionellen Rituale und gesellschaftlichen Konventionen oft eine ungeheure Last. Meist sind sie sich ihrer verflixten Situation bewusst und wissen auch, dass sie diese nicht länger ertragen können. An eine grundlegende Änderung denken sie aber nicht. Sie trauen sich schlechthin nicht, Gebräuche abzulegen und aus beengenden Gegebenheiten auszubrechen.“
– Fahimeh Farsaie, IranJournal
Sujetverlag26 –
„Von solch starken Bildern leben viele der Erzählungen. Sie sind deshalb – bei aller lokalen Verortung – so eindringlich wie universell zugleich. Und sie sprechen Frauen in aller Welt an.“
– Claudia Kramatschek, SWR2
Sujetverlag26 –
„Vafīs Geschichten sind meist Nahaufnahmen sozialer Beziehungsgeflechte, in denen Frauen den Erwartungen, die Familie und Gesellschaft an sie stellen, entgegentreten und ihren eigenen Weg gehen. Es sind dichte, anspielungsreiche Mikrokosmen, die einen politischen Kontext indirekt mitverhandeln. Vafīs präzise Sprache und ihr besonderer Blick für zwischenmenschliches Verstehen und Unverstehen schaffen vielschichtige Szenen, die trotz aller Ernsthaftigkeit oft auch komisch sein können.“
– Maryam Aras, Die Presse
Sujetverlag26 –
“ Wer Vafīs Bücher nicht liest, verpasst große Literatur.“
– Gerrit Wustmann, Fixpoetry
Sujetverlag26 –
„Hier wird sehr subtil und gegen alle Klischees vom archaischen Gottesstaat eine andere Geschichte erzählt, eine, die sicher nicht nur jene, die eine Diktatur von innen erdulden mussten, berührt.“
– Sabine Berking, FAZ