Rezension: ‚Versteh einer die Deutschen‘ (Taqi Akhlaqi) in der Leipziger Zeitung

Am 24. Juli 2024 ist in der Leipziger Zeitung im Namen von Ralf Jullke eine Rezension zu Taqi Akhlaqis Versteh einer die Deutschen erschienen. Die volle Rezension könnt Ihr lesen, wenn ihr hier klickt; einen Vorgeschmack wollen wir Euch aber auch nicht verwehren:

Eigentlich kam Taqi Akhlaqi 2016 nur für vier Monate nach Deutschland, um im Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich in aller Ruhe seinen aktuellen Roman zu schreiben. Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt finden hier einen ruhigen Ort zum Arbeiten, den sie in ihren Heimatländern oft nicht haben. Nur beeinflusst leider auch der Ort, an dem einer schreibt, das, was und wie er schreibt. Und aus dem geplanten Roman wurde erst einmal nichts. Dafür schrieb Akhlaqi ein völlig anderes Buch.

Dieses hier, das genau das erzählt, was einem Schriftsteller aus Afghanistan, wo sich schon 2016 die Sprengstoffanschläge mehrten, passiert, wenn er im Herbst nach Deutschland kommt, ein Land, das er zuvor nie gesehen hatte, aber auf seine Weise schon ein bisschen kannte. Denn im Goethe-Institut in Kabul hatte er schon jahrelang fleißig Deutsch gelernt (und war an dieser vertrackten Sprache schon des Öfteren verzweifelt).

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