Rezension: ‚Sankofa‘ (Doğan Akhanlı) von Gerrit Wustmann

Am 31. Oktober 2024 veröffentlichte die Seite 54books eine Rezension zum posthum erschienen Werk Sankofa (Doğan Akhanlı) von Gerrit Wustmann. Wir bedanken uns von tiefstem Herzen für diesen tollen Worte! Die Rezension könnt Ihr hier komplett lesen, einen kleinen Vorgeschmack wollen wir Euch aber trotzdem geben:

Doğan erzählt von echten Menschen, von komplexen Charakteren, die zum Spielball von Politik und Geschichte werden, die Grauenhaftes durchleben müssen und dabei eine Gemeinsamkeit, einen gemeinsamen Nenner haben, der sie trotz aller Unterschiede eint: Sie bewahren sich ihre Menschlichkeit. Sie lassen sich nicht zerstören und nicht von Wut und Hass mitreißen. Und so ist am Ende auch „Sankofa“ wieder ein Roman, der Hoffnung aufblitzen lässt vor dem Hintergrund kaum zu ertragender Verwerfungen. Und das ist es, was Doğan selbst stets ausgemacht hat: Die Hoffnung nicht zu verlieren, einfach im richtigen Moment zu lächeln, um den Despoten dieser Welt klarzumachen: Am Ende werdet ihr verlieren.

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