Rezension: ‚Unterm Geschichtenbaum‘ (Gerrit Wustmann) vom EKZ

Der Journalist, Übersetzer und Schriftsteller G. Wustmann, Verfechter einer ‚Weltliteratur‘ die über einen westlich zentrierten Blick hinausreicht, und Kenner der türkischen, iranischen und
arabischen Literatur, wie auch des US-amerikanisch geprägten Genres Horror, legt eine Anthologie seiner Essays vor. Nahezu alle Texte wurden bereits an anderer Stelle publiziert
(Online, Presse, andere Anthologien) bilden jedoch in dieser Zusammenstellung einen weiten Blick darauf ab, wie vielfältig Literatur aus aller Welt sein, und welchen politischen
Impact diese (z.B. als Exilliteratur) haben kann. Die Zusammenstellung wirkt als Einladung mittels Literatur über den eigenen Tellerrand zu blicken und sich lesend abseits des Gängigen neue Welten zu erschließen.

Nischig, jedoch spannender Einblick in den Literaturbetrieb abseits der großen Verlage, mit sehr persönlichen Bezügen zu einzelnen Autor*innen wie z. B. Peter Straub, Axel Kutsch und Dogan Akhanlis

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